Mit oder ohne Architekten?

Montag, 30. März 2009 | Autor:

Diese Frage stellt sich natürlich, wenn der Bau eines Hauses ansteht. Man kann für beide Varianten genügend “Argumente” finden. Hier ein paar Beispiele:

  • ohne Architekt sehen alle Häuser gleich aus (dies ist bei einigen Wohngebieten sogar gewollt, was ich nicht verstehe)
  • der Architekt kostet nur Geld
  • mit Architekten wirds komplizierter
  • ohne Architekten/Bauleiter gibts nur Pfusch am Bau
  • ohne Architekten wirds teurer
  • usw. usf.

Letztlich muß das jeder für sich entscheiden. Dazu gehört dann auf jeden Fall, sich intensiv mit der Materie zu beschäftigen. Dies kann man heutzutage auf verschiedene Arten und Weisen machen:

  • Sieht man irgendwo ein Haus, welches einem gefällt, klingelt man einfach und fragt, wer es gebaut hat usw. Meistens kommt man mit den Bewohnern gut ins Gespräch und hat wieder den ein oder anderen Tip bekommen.
  • Im Internet gibt es Unmengen von Informationen. Ein sehr gutes Forum ist das Bauexpertenforum. Dort ist man mehrheitlich “pro Architekt” eingestellt. Hier finden sich viele Argumente pro/kontra und man kann sich seine Meinung bilden.
  • Im Bekanntenkreis gibt es meistens auch den ein oder anderen der baut bzw. einiges vom Bau versteht.
  • Oft gibt es Veranstaltungen, wie den “Tag des offenen Denkmals” oder “Tag der Architektur” etc., an dem man Gebäude besichtigen kann.

Letztöich haben wir uns für das Bauen mit einem Architekten unter anderem aus folgenden Gründen entschieden:

  • Wir wollen ein Haus, welches optimal zu uns paßt.
  • Es sollen, wo immer möglich, Naturmaterialien verwendet werden.
  • Die Kosten sollten in der Planungsphase fixiert werden.
  • Wir möchten einen Fachmann an unserer Seite, der uns über die gesamte Phase des Hausbaus begleitet und berät.

Wir haben uns nun vorgenommen, mit mindest drei Architekturbüros ein Vorgespräch zu führen. Danach werden wir uns hoffentlich entscheiden können. Woran wir diese Entscheidung festmachen wollen, wissen wir noch nicht zu 100%. Vermutlich ist viel Bauchgefühl dabei. Weiterhin natürlich Referenzen in Bezug auf ähnliche Objekte sowie  Materialien, wie wir sie verwenden wollen.

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Quintessenz Grundstückssuche

Donnerstag, 12. März 2009 | Autor:

Die Grundstückssuche an sich ist komplexer als man mithin annimmt. Als Mitglied der Generation “@” vermutet man, einfach im Internet an alle Informationen zu kommen. Aber weit gefehlt.

Natürlich liefert die Suche auf den einschlägigen Immobilienportalen durchaus brauchbare Ergebnisse. Die Unsere Erfahrung besagt aber, das die wirklich guten Grundstücke anders zu finden sind.

Zum einen sollte man einen Blick auf die Internetseiten der Gemeinde bzw. Stadt werfen, hier in der Gegend werden diese offenbar nicht immer gleich via Makler vertrieben. Dies brachte uns zwei gute Kandidaten.

Der andere Weg ist, die fragliche Gegend zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Hier und dort stehen Grundstücke leer oder es finden sich Schilder von Privatverkäufern. Bei leeren Grundstücken kann dann das Gespräch mit dem Nachbarn helfen, den Besitzer herauszubekommen. Auch ein Besuch beim Bau- bzw. Grundstücksamt der Gemeinde kann durchaus zum Ziel führen.

Eine weitere Variante ist, den Architekten zu fragen, so man sich denn für das Bauen mit Architekt entschlossen hat. Auch dieser kennt natürlich die “Lage vor Ort”. Unsere Erfahrungen mit Maklern sind jedenfalls sehr, sehr schlecht. Auf einen guten kommen hier im Schnitt fünf, bei denen ich kein Preis-Leistungsverhältnis feststellen kann (Division durch 0).

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Besichtigung Dresden, Altserkowitz

Montag, 9. März 2009 | Autor:

Heute haben wir quasi unsere Grundstückssuche offiziell gestartet und haben uns das erste Grundstück angesehen. Idyllisch in der Nähe der Elbe (ohne Elbblick und wohl auch ohne Hochwassergefahr) im eingemeindeten Stadtteil Altserkowitz gelegen.

Dresden, Altserkowitz

Dresden, Altserkowitz

Erschließung teilweise, Preis hoch, ÖPNV nicht ok, Ruhe ok, Kindergarten und Schule sind etwas weiter weg. Alles in allem zwar wirklich schön gelegen, aber es paßt nicht zu uns. Hinzu kommt das der Verkäufer trotz fehlendem B-Plan die Bebauung vorschreiben möchte (E+D und einige andere Details). Kinder zum spielen gab es jetzt auch nicht sehr viele in der Umgebung. Der Verkäufer baut hintendran. Unser Gefühl sagt, daß wir nicht zueinander passen :)

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Überlegungen zum Grundstück

Mittwoch, 4. März 2009 | Autor:

Es ist immer eine gute Idee, die Anforderungen zum Grundstück – und später auch zum Haus – zusammenzutragen und aufzuschreiben. Hier einige unserer Punkte:

  • rechts der Elbe von Dresden bis nach Meißen
  • ÖPNV soll fußläufig rreichbar sein (S-Bahn, Straßenbahn), Ziel: weiterhin mit nur einem Auto auskommen
  • Kindergarten und Grundschule fußläufig erreichbar
  • “ruhige” Wohnlage, abseits von Bahn und Hauptstraßen
  • Größe ab 850qm, besser 1100 qm
  • Bebauung mit EFH mit möglichst wenigen Vorgaben (B-Plan)
  • Erschließung (Wasser, Abwasser, Strom) zumindest straßenseitig, ggf. auch Gas (je nach Heizungsart)
  • letztlich: ein akzeptabler Preis

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