Und noch ein Haus besichtigt.

Freitag, 11. September 2009 | Autor:

Heute Spätnachmittag waren wir bei Familie Wiedemann/Heinz in Weinböhla. Sie bauen schon seit einigen Jahren ein Haus mit unserem Architekten. Und: Sie machen sehr sehr viel selbst. Zudem machen sie das dann sehr genau und qualitativ sehr hochwertig (soweit wir das beurteilen können). Daher sind sie erstmal ins EG gezogen und bauen nun das OG aus.

Dieses Haus hat keinen Keller, ist massiv gebaut (Blähton) und hat eine Erdwäremepumpe. Weiterhin wurde sehr viel Lehm verwendet (Grünlinge, Lehmputz)  und der Fußboden besteht hauptsächlich aus Holzdielen. Das sind viele Sachen, die wir uns auch für unser Haus vorstellen können. Alles in allem ein sehr schönes Haus. Wir haben wieder viele Ideen gesammelt (Schneckendusche, Eingangstür) und wertvolle Tipps erhalten. Auch gab es wieder (positives) Feedback zu unserem Architekten. Vielen Dank.

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Vollzug des VwKostG in Verbindung mit der GVO – Aha.

Mittwoch, 9. September 2009 | Autor:

Die Grundstücksverkehrsordnung (GVO) gilt für Grundstücke, die nach der deutschen Einheit erstmal verkauft werden und die seit 1933 den Eigentümer gewechselt haben. Vermutlich gilt es auch nur im Beitrittsgebiet (DDR). Es wird hier geprüft, ob jemand Ansprüche aus Enteignung angemeldet hat.

Ich stelle mir das in etwa so aufwändig vor, wie die Suche eines Buches per ISBN bei Amazon. Vermutlich sind es aber Karteikarten, denn ein Gesetz, das Verwaltungskostengesetz (VwKostG), regelt die Kosten, die dabei entstehen.Und diese lassen vermuten, daß es ein wesentlich komplexerer Vorgang als angenommen sein muß.

Allein die Erklärung der Kosten bedarf einer halben DIN A4 Seite. Es gibt einen maximalen Betrag von €250. Weiterhin soll der Betrag den Verwaltungsaufwand berücksichtigen. Viel weniger als die für uns berechneten €162,- wird man nicht zahlen können, da unser Grundstück eher eins der günstigeren in der Gegend ist. Hier  wäre man also prima bei weg gekommen, wenn das Grundstück eine halbe Million Euro gekostet hätte. Tja, ein anderes Mal vielleicht.

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Vermesser beauftragt, Foto gemacht.

Montag, 7. September 2009 | Autor:

GrundstückIch war heute früh beim Vermesser und habe den Lageplan in Auftrag gegeben. Da das Büro in Weinböhla ist, habe ich natürlich nochmal an “unserem” Grundstück vorbeigeschaut (es ist natürlich noch nicht ganz unseres). Wie die Verkäuferin zugesagt hatte, wurde der auf dem Grundstück verlaufende Weg von zwei Hausmeistern vom Unkraut befreit. Die Gemeinde hatte sich diesbezüglich an die Verkäuferin gewandt.

Tja, dafür das der Weg eigentlich nicht gewidmet ist und jederzeit auch geschlossen werden kann, schon recht – interessant. Mit Zahlung des Kaufpreises gehen Rechte und Pflichten auf uns über. Daher werden wir, demnächst ein Schild aufstellen: “Privatweg – Benutzung auf eigene Gefahr”.

Weiterhin brauchen wir eine Haftpflichtversicherung. Die Bauherrenhaftpflicht beinhaltet auch die Risiken auf dem Grundstück, wenn innerhalb von 2 Jahren gebaut wird. Und genau das haben wir vor…

Da wir immer wieder gefragt werden, wie es denn auf dem Grundstück so aussieht findet ihr heute ein 120° Panoramafoto vor. Beim nächsten Mal nehme ich dann eine bessere Kamera mit.

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Ein schöner Ofen!

Sonntag, 6. September 2009 | Autor:

Gestern waren wir bei Familie Meyer hier in Dresden. Unser Architekt hat bei ihnen die Bauleitung gemacht. Weiterhin haben sie auch viel Lehm im Haus, was uns natürlich auch interessierte. Das Haus an sich ist ein Holzständerhaus mit Hanfdämmung (jaja, wenns da mal brennt…).

Das eigentliche Clou des Hauses ist aber der Ofen. Es ist ein aus Lehm gemauerter Raum (etwa 4 x 1.5 Meter, Raumhoch) mit einem Kamineinsatz. Der Hausherr heizt diesen (fast) Grundofen meistens gegen 18 Uhr und dann um 20 Uhr nocheinmal. Die Wärem hält dann bis zum nächsten Tag. Warmwasser wird duch einen Pufferkessel erzeugt, der auch noch von einer Solarthermieanlage gespeist wird. Im Garten ist natürlich viel Holz aufgestapelt. Mittlerweile spielen wir auch mit dem Gedanken, mit Holz zu heizen.

Auf dem Rückweg ging es nochmal an der Uni-Bibliothek vorbei. Iich war das erste Mal in diesem sehr ansprechenden Neubau. Damals, als ich studierte, war alles noch etwas miefiger. Wir haben noch ein paar Architekturbücher entliehen…

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Uns raucht der Kopf!

Freitag, 4. September 2009 | Autor:

Ein Architekt erbringt seine Arbeit in sogenannten Leistungsphasen. Wir befinden uns im Moment in der Entwurfphase und dort irgendwo bei LP1/LP2. Beauftragt haben wir die LP1-8, mit der Möglichkeit, jederzeit auszusteigen (wenn es halt nicht paßt).

Heute war Herr Reisinger vom “Planungsbüro für gesundes Bauen” bei uns. Wir wollen ja so langsam loslegen. Gut 3h haben wir miteinander zugebracht. Wir waren ganz gut vorbereitet. Bücher hatten wir durchgesehen, im Internet hier und da geschaut und echte Häuser hatten wir uns natürlich auch schon angeschaut.

Grundätzlich ging es erstmal um die notwendigen Räume, gewünschte Größen und Funktionen.Da wir ja nun ein Grundstück haben, konnten auch schon erste Ideen diskutiert werden, die die Form des Hauses, sowie die Lage auf dem Grundstück betrafen. Weiter braucht es hier dann einen Vermesser, der einen (Umgebungs-)Plan erstellt.

Nebenbei haben wir noch ein paar weitere Themen wie Wandaufbau, Heizung, Sanitär kurz angerissen. Erdwärme oder Holzheizung ergänzt um Gas (Dank an Ralf für den Tip, daß es auch Holzscheit + Pellet kombiniert gibt) , Solarthermie ja/nein usw. Das sind allesThemen, in die wir uns noch einarbeiten müssen.

Morgen steht wieder eine Hausbesichtigung an. Das besondere an diesem Haus ist der zentral integrierte Grundofen, der die anliegenden Räume beheizt. Wir sind gespannt.

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Negativzeugnis Vorkaufsrecht…

Donnerstag, 3. September 2009 | Autor:

… ist natürlich positiv und heißt, das die Gemeinde unser Grundstück nicht erwerben möchte. Damit wären zumindest die Maklergebühren ganz umsonst gewesen. € 30,- kostet so ein Zeugnis. Das Zeugnis bekommt der Notar, wir hatten nur die Rechnung im Kasten.

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