Wir möblieren – virtuell!

Mittwoch, 30. Dezember 2009 | Autor:

Über die Weihnachts- und Jahreswechseltage hatte unser Planerteam uns wieder Hausaufgaben mitgegeben. Wir sollten ruhig schonmal den Grundriß möblieren. Also haben wir uns den Grundriß in DIN A3 ausgedruckt und unsere Bestands- und Wunschmöbel aus Millimeterpapier ausgeschnitten, alles schön maßstabsgerecht. So konnte man unter anderem schonmal sehen, was wohin paßt und wo ggf. einem Raum ein paar Zentimeter fehlen.

Nebenbei habe ich nach einer geeigneten Software gesucht, mit der das Ganze vielleicht einfacher und schöner machbar ist. Mit “ArCon” habe ich eine gefunden, die mir geeignet erscheint. Ich habe also das Haus nach den Plänen der Planer in der Software nachgebaut. Hier ergeben sich jetzt viele neue Möglichkeiten:

  • man kann sowohl in 2D als auch in 3D verschiedene Perspektiven ansehen
  • man kann sogar durchs Haus laufen
  • verschiedene Lichtsituationen (Sonnenstand, Schatten, etc) sind recht einfach darzustellen
  • es ist möglich, sehr schnell etwas zu ändern (Fensterform, usw.)
  • auch Details wie Fußbodenbelag und Wandfarbe sind schon darstellbar

Auf dem Papierblatt sind all diese Funktionen nicht möglich.

Über die Festtage haben wir natürlich dem ein oder anderen Besucher unseren Grundriß gezeigt, um Meinungen dazu zu hören. Einige hatten bereits selbst gebaut und konnten somit hier und da Tipps geben. Gestern waren mein Bruder und meine Fast-Schwägerin hier. Sie hatte vor ihrem Medizinstudium auch ein Semester Architektur studiert. Das haben wir gleichmal getestet. Recht zügig hatten wir unserem Bad ein nettes Ambiente verpaßt. Ich muß sagen, daß hat sich schon gelohnt. Wir sollten sie weiterhin in die Planung miteinbinden  (Gruß nach Berlin).

Nach dem nächsten Treffen mit unseren Planern und einigen sich daraus ergebenden kleineren Anpassungen werde ich dann hier auch ein paar Ansichten einstellen.

Gestern waren wir auch noch auf einen Sprung in einer Sanitärausstellung. Tja, die Qual der Wahl…

Thema: Planung | 3 Kommentare

Der Schnee und das Kreisbauamt

Donnerstag, 17. Dezember 2009 | Autor:

Heute früh um 8 Uhr habe ich die Rollos hochgezogen. Und: Schnee! Das Thermometer zeigte 5 Grad unter Null. Holla, der Winter war da.

Unser Auto steht schon auf dem Grundstück...

Unser Auto steht schon auf dem Grundstück...

Gegen 10 Uhr hatten wir einen Termin mit dem Kreisbauamt vereinbart. Unser Planer holte die Sachgebietsleiterin in Großenhain ab und wir (Ludmilla und ich) präparierten das Grundstück. Zwei nette Kollegen, die schon gebaut bzw. umgebaut haben und deshalb allerlei Brauchbares in ihren Garagen und Kellern horten, haben uns mit 1A-Material versorgt, um die Grundstücksgrenzen zu markieren. Vom Planungsbüro hatten wir noch ein Metermaß und Absperrband dabei und los gings.

Wir haben die Grundstücksgrenzen markiert, um die Situation an der Straße und im Kreuzungsbereich besser einschätzen zu können. Ein bisher von der Allgemeinheit genutzer Bereich gehört nämlich eigentlich zum Grundstück. Da sich dort aber kein Zaun befindet, wird er natürlich befahren, weil dadurch das Abbiegen natürlich “einfacher” wird. Danach haben wir noch den Standort des Hauses markiert.

Und weil gerade Schnee lag, habe ich einfach den Grundriß gleich mit gekennzeichnet (das geht im Schnee prima). So konnten wir völlig ungeplant schonmal schauen, wie sich die Zimmer denn so anfühlen und wie der Blick aus den Zimmern denn nun wirklich ist. Das war ein prim Zeitvertreib, bis dann Herr

... und hier wirds eng.

... und hier wirds eng.

Reisinger kam. Gemeinsam mit der Frau vom Kreisbauamt haben wir dann einen akzeptablen Kompromiss gefunden. Wir hoffen, nun den Bauantrag entsprechend einreicen zu können.

Weil wir gerade in Weinböhla waren, sind Herr Reisinger und ich noch aufs Gemeindebauamt, um nach unserem letzten, etwas ernüchterndem Treffen nocheimal das angebotene Gespräch wahrzunehmen. Letztlich war die Stimmung durchaus positiv zu werten. Wir sollen schnellstmöglich nun Vorabunterlagen einreichen, damit sich der Bauauschuß der Gemeinde schonmal eine Meinung bilden kann.

Also dann. Beim anschließenden Kaffee in einer Bäckerei haben wir die anstehenden Aufgaben fixiert. Spätestens Mitte Januar soll der Bauantrag raus sein. Dann gabs noch die Aufgabenliste für die Bauherren:

  • Fußbodenbeläge
  • Möblierung
  • Fenster
  • Decken
  • Elektroplanung

Der Jahreswechsel wird nicht langweilig. Weiterhin kann nun das Bodengutachten beauftragt werden. Das macht ein befreundeter Geologe aus Erfurt. Mal schauen, wie er mit dem Schnee klar kommt.

Das Haus kommt in etwa in das abgesteckte Rechteck.

Das Haus kommt in etwa in das abgesteckte Rechteck.

Thema: Grundstück, Planung | Beitrag kommentieren

Kurzbesuch

Montag, 14. Dezember 2009 | Autor:

Heute kurz nach Feierabend war ich noch auf einen Sprung im Planungsbüro (ich kam vom Arzt, die Grippe ist aber schon so gut wie durch). Wir haben kurzfristig am Donnerstag einen Termin mit dem Bauamt des Landkreises. Es wird nocheinmal um den Bauplatz gehen und um die Geschossigkeit.

Wir werden dazu unseren Wunsch mit Flatterband auf dem Grundstück abstecken. So läßt sich besser erkennen, worum es uns geht. Das heißt jetzt, das wir erstmalig richtig auf dem Grundstück “arbeiten” werden, wenn man das denn so nennen kann :) .

Thema: Grundstück, Planung | Beitrag kommentieren

Zwei Planer zum Frühstück.

Mittwoch, 2. Dezember 2009 | Autor:

Heute gab es ein ausgiebiges Frühstück bei uns. Der Herr Reisinger und sein neuer Kollege, der Herr Bethge, waren mit dabei. Mit dabei waren auch neue Ideen und Entwürfe für unser Haus.

Kreatives Chaos auf dem Arbeitstisch.

Kreatives Chaos auf dem Arbeitstisch.

Es gab einen neuen Entwurf, der etwas Rücksicht auf die Ergebnisse des ersten Gespräches mit dem Bauamt am Grundstück nimmt. Der Grundriß ist noch nicht optimal, aber von aussen gefällt es uns schon ganz gut. Nun haben wir also 2 bis 3 Favoriten. Diese werden jetzt noch einmal überarbeitet. Danach wird es einen zweiten Termin im Bauamt geben. Wir sind gespannt, wie es dann so laufen wird.

Abschließend haben wir angefangen, einen ersten Zeitplan aufzustellen. Sobald wir uns für einen Entwurf entschieden haben, werden ein paar mehr Sachen zu tun sein. “Brandschutznachweis, ENEV-Berechnung, Finanzierung, Bodengutachten” sind nur einige Punkte, die dann anstehen. Ganz grob könnte dann Mitte April der erste Spatenstich erfolgen.

Thema: Planung | Beitrag kommentieren