Heizlast und Steckdosen

Sonntag, 28. Februar 2010 | Autor:

Am Wochenende war ich noch einmal in MV. Zum einen habe ich die Materialien der Hausbauteile (Wand, Boden, Dach) zum Heizungsbauer gebracht. Er wird daraus eine Heizlast berechnen. Anschließend kann der Heizkessel dimensioniert werden, sowie die Wandheizflächen.

Zum anderen war ich beim Elektriker. Dort haben wir einen ersten Plan für Steckdosen, Schalter und Bewegungsmelder gemacht. Das ist gar nicht so einfach. Mir erscheint es im Moment so, dass es sehr viele Steckdosen geplant haben. Andere Ex-Bauherren erzählen mir immer, das sie zu wenig Steckdosen geplant haben. Mal sehen, ob es bei uns dann paßt.

Wir planen immer noch, ein Bussystem (KNX) einzusetzen. Demzufolge soll auch etwas Intelligenz verbaut werden, d.h. zum Beispiel Bewegungsmelder statt Schalter, zumindest im Flur. Eine erste Kalkulation soll ich in einer Woche erhalten. Mal schauen, ob wir uns das dann immer noch leisten wollen.

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Haus 2010

Donnerstag, 25. Februar 2010 | Autor:

Messe Dresden

Messe Dresden

Im letzten Jahr hatte hatte ich sie ignoriert (“wir bauen ja nicht”), in diesem Jahr war ich dann doch mal da – auf der Baumesse Haus in Dresden. Kurz und knapp: ich habe mir ein paar Sachen angesehen (Treppen, Fenster, Solar) und damit lokale Kandidaten für die Ausschreibungen der Gewerke identifiziert.

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Pelletkessel entschieden

Donnerstag, 25. Februar 2010 | Autor:

Heute war ich noch einmal in Coswig bei Haustechnik Geller, um mir einen Pelletskessel von ETA anzuschauen. Ein Vorteil dieses Kessels ist, daß er die Verbrennungsluft von Aussen über ein Rohr ansaugen kann. Da die Häuser heute schon sehr dicht sind, ist das durchaus zu berücksichtigen. Ansonsten könnte man auch im Hauswirtschaftsraum, wo bei uns die Heizung vorgesehen ist, ein Fenster offen lassen. Aber die Umwelt will man ja nun auch nicht heizen.

ETA Pelletsunit

ETA Pelletsunit

Nach der Besichtigung ist nun klar: es wird ein ETA “Pelletsunit”. Der Kessel ist kompakt und hat dabei schon alle Komponenten wie Mischer und Ausdehnungsgefäß eingebaut. Ein zweiter Heizungskreis kann nachgerüstet werden. Und auch die Solaranlage kann der Kessel regeln. Den Kessel gibt es in drei Leistungsvarianten 9, 11 und 15 kW. Welche die richtige ist, muß der Heizungsbauer an Hand der Heizlastberechnung herausbekommen. Das werde ich am Wochenende angehen…

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ENEV – Was ist das?

Mittwoch, 24. Februar 2010 | Autor:

Jeder Neubau eines Hauses – und auch die meisten Sanierungen – müssen die Vorgaben der ENEV (Energieeinsparverordnung) einhalten. Die ENEV gibt zum Beispiel vor, wieviel Primärenergie ein Haus verbrauchen oder wieviel Wärmeenergie durch die Wände maximal abgegeben werden darf. Diese Vorgaben wurden im Jahre 2009 verschärft, so daß für unsere Planer und für uns die Berechnung eine spannende Sache war.

Ich war dazu heute bei Frau Welzig, ihres Zeichens unter anderem DENA (Deutsche Energieagentur)  registrierte Energieberaterin. Ich hatte ihr vorab schon Grundrisse und Aufbauten gemailt, so daß wir gleich mal auf die ersten Ergebniss schauen konnten.

Der Primärenergiebedarf ist bei uns kein Problem. Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen (Pellets, Holz) wird honoriert, so daß wir in dieser Disziplin Bestnoten erreichten. Über den Sinn oder Unsinn kann man natürlich trefflich streiten.

Die Disziplin “Transmissionswärme” machte uns schon mehr Sorgen. Klar war uns schon immer, daß wir kein super gedämmtes Haus bauen möchten. Das muß natürlich jeder mit sich ausmachen. Allerdings sind unsere geplanten Wände trotzdem schon gute 50cm dick! Dabei setzen wir auf Blähtonsteine. Es gibt natürlich “bessere” Steine, mit besserem Dämmverhalten. Diese sind innen mit einem Dämmstoff gefüllt. Neben dem höheren Preis haben diese allerdings auch weniger Masse und speichern damit vergleichbar weniger Wärme. Von daher denken wir, uns für einen gesunden Kompromiss entschieden zu haben.

Nachdem wir etwas an den Fenstern und Türen optimiert hatten, ergänzten wir etwas Dämmung im Boden und auf dem Dach. Anschließend entsprach das Haus einem Energieeffizienzhaus 85 (EEH 85) der KfW-Bank und käme für einen vergünstigten Kredit in Frage. Die Wirtschaftlichkeit (verminderte Zinsen + Mehrkosten Dämmung + weniger Heizkosten) werde ich allerdings noch einmal versuchen, nachzuvollziehen.

Es ist schon verrückt, das man heutzutage im Grunde all die schönen Altstadthäuser nicht mehr bauen dürfte. ENEV sei Dank. Andererseits sind die alten Villen hochbegehrte Immobilien, gerade hier in Radebeul. Insofern sehe ich hier Wirklichkeit und Anspruch etwas auseinander liegen.

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Hargassner Pelletkessel in Betrieb

Dienstag, 23. Februar 2010 | Autor:

Hargassner HSV in Aktion

Hargassner HSV in Aktion

Heute war ich bei Herrn und Frau Uhle in Dresden. Der Gebietsvertreter der Firma Hargassner hatte mir den Termin verschafft. Hier konnte ich mir den Pelletkessel der Firma mal live anschauen. Herr Uhle, rüstiger Rentner, hat mir alles gezeigt. Das Pelletslager hat er selbst gebaut. Damit hat er quasi den Sommer verbracht. Dafür ist das 1A geworden. Sehr interessant waren dann die Geräusche, als die Pellets durch ein Kunststoffrohr vom Lager in den Behälter am Kessel flogen (pneumatisch). Das passiert etwa einmal am Tag, der Zeitpunkt ist programmierbar.

Beim anschließenden Kaffee gabs Geschichten zum Haus und der Familie. Alles in allem ein sehr netter Termin. Ich werde mir noch einen weiteren Kessel anschauen, dann wird auch dazu mal eine Entscheidung fallen.

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SMS von den Nachbarn

Samstag, 20. Februar 2010 | Autor:

Telekomtelefonmast mit DSL

Telekomtelefonmast mit DSL

Denn sie haben jetzt wieder Festnetz und ….. DSL!

In Weinböhla ist DSL nicht überall zu bekommen. Da die Telekomleitung bei uns am Grundstück vorbeigeht, sind wir guter Hoffnung, dann auch DSL zu bekommen. Achja, einen schönen Telegrafenmast hat die T da hingestellt.

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Dies und das

Samstag, 20. Februar 2010 | Autor:

Übers Wochenende war ich mal wieder bei meinen Eltern in MV. Die hier verfügbaren befreundeten Handwerker (Sanitär, Zimmerer) wurden natürlich mit in die Planung einbezogen. Es ist tlw. wie beim Arzt: Drei Ärzte, vier Meinungen. Aber, jedes Gespräch bringt was. Diesmal gabs ein paar Tipps fürs Bad, viel Hilfe bei der Planung und Ausschreibung für Heizung und Sanitär und ein gutes Gefühl beim Dach. Nächstes Wochenende gehts um Elektro…

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Wieder Mittwoch

Mittwoch, 17. Februar 2010 | Autor:

Heute war ich gleich zweimal im Planungsbüro. Der Chef hatte tagsüber eine Schulung zum Thema “Krisenmanagement auf der Baustelle”. Da ich ähnliche Trainings in der Firma habe, kann ja fast nichts mehr schiefen gehen mit unseren Handwerkern. :)

Also habe ich heute früh mit Herrn Bethge alles Mögliche besprochen und war heute Abend nochmal kurz da, um dann zu dritt noch einige wichtige Punkte durchzugehen.

Mittlerweile geht es sehr in die Details. Wo gibt es sichtbare Holzbalken (Unterzüge)? Wo gehen welche Rohre entlang? Wie siehts mit der Elektrik aus? Wie stehts mit Carport und Pelletslager? Und so weiter. Weiterhin kommt ab Anfang März der Statiker ins Spiel. Zwei Punkte dazu sind Gründung und Steinfestigkeit. Alles in allem bleibts viel Arbeit.

Nun werde ich noch schnell das Protokoll schreiben und dann wars das mit dem Thema Hausbau für heute…

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