Feinschliff, Ausschreibungen

Dienstag, 27. April 2010 | Autor:

Heute fiel das Meeting beim Planer etwas kürzer aus. Wir haben uns auf das Wesentliche konzentriert. Alle Mitarbeiter waren arg beschäftigt. Primär mit unserem Bauvorhaben! Die Ausführungspläne müssen fertig gezeichnet werden und die Ausschreibungen für den Rohbau müssen so langsam “raus”.

Die Ausführungspläne sind größtenteils 1:50 Zeichnungen, wobei viele Details auch in 1:25, 1:10 oder gar in 1:5 dargestellt werden. Das ganze paßt dann natürlich nur noch auf DIN A1 oder DIN A0 Papier. Es ist aber durchaus alles verständlich, wenn man sich ein wenig in die Materie hineindenkt.

Die Ausschreibungen für Maurer, Gerüst, Zimmermann und Dämmung sind fast fertig. Ende der Woche werde ich die finalen Versionen erhalten und kurz gegenprüfen (lassen). Danach werden die Unterlagen an interessierte Firmen der Region verschickt. Die Adressliste setzt sich aus Vorschlägen des Planers und Vorschlägen unsererseits zusammen. Die Firmen haben dann 2 Wochen Zeit, ihre Angebote einzureichen.

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Phase II geschafft – die Baugenehmigung ist da!

Samstag, 24. April 2010 | Autor:

Der Bauherr fröhnte mal wieder seinem Hobby, da erreichte ihn eine SMS der Bauherrin:

Die Baugenehmigung ist da!

Maximal 3 Monate darf es dauern, das Kreisbauamt hat es bei uns nun nach 2 Monaten und 10 Tagen bereits geschafft. Heute war die Baugenehmigung im Briefkasten! Die dort aufgeführten Auflagen waren alle bekannt bzw. zu erwarten. Prima, wieder einen Schritt weiter.

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Trepp auf, Trepp ab

Donnerstag, 22. April 2010 | Autor:

So eben waren wir bei Treppen-Schuppe in Ebersbach. Wir brauchen ja eine Treppe zwischen Erdgeschoß und Obergeschoß. Herr Schuppe hat uns prima verschiedene Modelle erklärt und auch schon an Hand unserer Grundriße erste Fragen aufgeworfen, die es zu klären gilt. Letztlich paßt aber alles, um eine bequeme Treppe einzubauen. Wichtig ist die s.g. Schrittmaßregel, welche sagt:

2 x S + A = 65

S = Steigung (also Höhe zwischen zwei Stufen), A = Auftritt (also Stufentiefe)

Weiterhin haben wir uns noch verschiedene Holzsorten angeschaut. Es sollte auf jeden Fall ein Hartholz werden. Wenn der Rohbau steht werden wir uns fachkundige Beratung für die Innenraumgestaltung holen, um eine klare Linie in die Innenräume zu bekommen.

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Grüner als gedacht

Samstag, 17. April 2010 | Autor:

alles grün

alles grün

Nachdem wir unser Grundstück den Winter über nur beschneit gesehen haben, waren wir gestern mal wieder dort. Wir waren überrascht, wie grün es doch geworden ist. Guten Mutterboden gibt es ja nicht, der Untergrund ist sehr sandig.

Wir hatten uns dort mit Herrn Scheumann getroffen. Seine Firma hatte im Herbst schon den Wildwuchs auf dem Grundstück zurechtgestutzt. Heute ging es uns um die zukünftige Gestaltung. Dazu haben wir die knapp 5000 m² ausführlich erkundet. Es stehen einige alte Bäume darauf (Birne, Pfirsich, Wallnuß), die auch stehen bleiben sollen. Weiterhin sind Hochbeete in der Diskussion. Wir haben auch eine Senke gefunden, die mal ein Schwimmteich werden kann, aber das ist natürlich noch Zukunftsmusik.

Herr Scheumann hatte einige gute Ideen. Teile des Aushubs werden wir auf dem Grundstück verteilen, den abzutragenden Mutterboden sowieso. Problematisch ist, das das Gras meistenteils mit Unkraut durchsetzt ist. Da muß einiges getan werden. Neue Bäume und Sträucher sollte man im Herbst pflanzen. Das ist preislich günstiger und für die Pflanzen auch besser. Wir haben uns für Anfang September wieder verabredet.

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Gründung steht – jedenfalls die Planung

Freitag, 16. April 2010 | Autor:

Heute früh gings wieder zum Planungsbüro. Die Herren Bauingenieure hatten sich mit unserem Gründungsproblem eingehend beschäftigt. Wir denken, das wir jetzt die wirtschaftlichste Lösung gefunden haben. Nochmal auf Anfang zu gehen und mit einem Keller zu planen haben wir nur sehr kurz in Betracht gezogen. Zu hoch sind die Unsicherheiten beim Zeitplan und den Kosten. Der ein oder andere wird nun sagen:

Siehste, habe ich ja gleich gesagt das ihr einen Keller braucht!

Richtig so!, aber nachher ist man immer schlauer. Ausserdem gefällt uns das Ensemble aus Haupthaus, Anbau und Nebengelaß sehr gut. Das würde mit Keller so sicherlich nicht realisierbar sein. Vermutlich würden die Planer aber eine andere schöne Lösung finden.

Daher kann ich nur jedem dazu raten, alle möglichen und unmöglichen Randbedingungen so früh wie möglich in der Planungsphase zu erörtern. Neben Finanzen, Raumplanung, Raumnutzung und Erschließung gehört eben das Bodengutachten auch dazu. Uns kam da der lange Winter dazwischen…

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Banken – Runde 2

Samstag, 10. April 2010 | Autor:

Auf Basis der in den letzten Wochen gesammelten Informationen und Erkenntnisse (Baugrund, Gründung, Türen, Heizung, Sanitär) haben wir mit den Planern die Kostenberechnung überarbeitet. Die Summe ist natürlich gewachsen. Die planbaren Einsparungen sind auch berücksichtigt worden und somit wissen wir nun, wie hoch unser Finanzierungsbedarf ist.

Vor einem knappen Jahr waren wir schon bei verschiedenen Banken und Finanzierungsvermittlern. Diesen haben wir jetzt die aktualisierten Daten zukommen lassen. Bei zwei Banken hatten wir in dieser Woche Termine. Zwei weitere Termine gibt es in der nächsten Woche. Zwei Angebote kommen per Mail. Ziel ist es, in etwa 2 Wochen die Finanzierung entschieden zu haben.

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Den Schwarzen Mann besucht

Mittwoch, 7. April 2010 | Autor:

Gestern war ich beim zuständigen Bezirksschornsteinfeger in Weinböhla. Dieser muß später den Pelletskessel und den Schornstein abnehmen. Da bietet es sich an, vorab schonmal den ein oder anderen Punkt zu besprechen.

Unser Pelletskessel wird mit Verbrennungsluft von aussen versorgt werden. Die heutigen Häuser sind einfach recht dicht und dauerhaft das Fenster im Hauswirtschaftsraum geöffnet lassen ist auch keine Lösung. Also wird in die Bodenplatte ein entsprechendes Rohr gelegt. Alternativ kann man auch Schornsteine verwenden, die neben dem Rauchgaszug einen Zuluftkanal haben, über den die Verbrennungsluft zugeführt werden kann. Das wäre in unserem Fall allerdings teurer. Weiterhin hat unser Planer Bedenken wegen Kondensationsproblemen im Schornstein (warem Abluft neben kalter Zuluft).

Das nächste Treffen wird auf der Baustelle stattfinden. Dort wird der Schornsteinfeger den Schornstein im Rohbau begutachten…

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Es wird etwas heller…

Donnerstag, 1. April 2010 | Autor:

Gestern waren wir wieder bei unseren Planern. Wie üblich reichten 2 Stunden auch diesmal nicht und es wurden wieder etwas mehr als 3 Stunden.

Endlich mal ein Bild unserer Planer.

Endlich mal ein Bild unserer Planer.

Zum einen wurde uns ausführlich dargelegt, wie sich die Kosten derzeit zusammensetzen. Damit haben wir einen verlässlichen Überblick. Es wurde in der letzten Woche alles wiederholt kalkuliert und geprüft. Große Überraschungen ereilen uns jetzt hoffentlich nicht mehr so schnell.

Zum anderen haben wir die Problematik des Baugrunds noch einmal erörtert. Im Ergebnis wurden die Fundamente vereinfacht, zwei Wände leicht verschoben und die Treppe geändert. Zusammen mit ein paar anderen Punkten ergibt das eine gewisse Ersparnis. Wir haben uns nun entschieden, auf dieser Basis weiterzuplanen.

Bei der Planung mit Architekten gäbe es auch noch die Möglichkeit, einige Schritte zurückzugehen und in früheren Phasen der Planung einzusteigen. Das kostet dann natürlich Zeit und letztlich auch Honorar. Aber es ist möglich und vermutlich wird die Planung dann auch etwas schneller von der Hand gehen, da viele Punkte mittlerweile geklärt sind. Eine grundsätzliche Änderung könnte beispielsweise sein: mit Keller bauen und dann Hauswirtschaft in den Keller zu verlegen…

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