Tja, heute war es dann so weit. Wir haben Richtfest gefeiert!
Der Wetterbericht hatte gestern noch “ganztags leichter Regen bei 20° C” angesagt. Es kam aber besser. Bis auf einen kurzen Schauer blieb es komplett trocken. Die Zimmerleute haben bis Mittag noch den Rest des Daches abgedichtet. Die Maurer haben die Giebel und den Schornstein fertiggestellt. So konnte es dann endlich losgehen.

Der letzte Nagel
Gegen 15 Uhr tauchten die ersten Gäste auf. Und ja richtig: In der Einladung stand “Beginn 15 Uhr”. Ich war aber komplett auf 15.30 Uhr aus! Dies störte zum Glück nicht weiter, da mein Vater und mein Cousin die Vorbereitungen im Griff hatten. Wir mußten quasi nur noch anwesend sein.
Punkt 15.30 Uhr ging es dann auch los, es waren knapp 20 Gäste gekommen. Kurz habe ich die Gäste begrüßt und dann die Zimmerleute gebeten, das Haus “zu schmücken”. Das haben sie auch prompt getan und die Richtkrone am Dach befestigt.
Nun durfte der Bauherr den letzten Nagel einschlagen: Großer Nagel – kleiner Hammer. Aber nach 25 Schlägen war diese Aufgabe gelöst und der Nagel komplett versenkt. Anschließend wurde ein sehr schöner Richtspruch vorgetragen und ein Glas zu Boden geworfen. Wie es sich gehört, zerbrach es in viele Teile. Nach einer kurzen Dankesrede meinerseits war das Buffet eröffnet.

Richtspruch der Zimmerleute
Die Bauherrin hatte Soljanka, Kartoffelsalat, Würstchen und Pflaumenkuchen aufgetischt. Der Bauherr hatte Bier, Bier, Bier, Saft und Wasser geholt. So war für jeden etwas dabei. Einige Gäste gingen, einige andere kamen. Insgesamt werden wir 30 bis 35 Besucher gehabt haben. Die Kinder spielten viel auf den Mutterbodenbergen, so daß ich die wohl einfach als Spielplatz liegen lassen werde.
Als dann etwas verspätet unser Planer kam, er hatte vorher noch ein weiteres Richtfest, mußte ich meinen Cousin kurz zum Getränkeladen schicken (der war zum Glück noch offen), da der Wodka leider schon alle war! Ich hatte die Jungs vom Bau wohl unterschätzt.
Mit ein paar Kerzen wurde der einbrechenden Dunkelheit begegnet. Gegen 22.30 Uhr haben wir dann den den Bauzaun zu gemacht…
PS: Wir möchten den Gästen für die zahlreichen Geschenke danken! Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet.