Alles auf einmal

Freitag, 29. Oktober 2010 | Autor:

Heute gibt es ein paar gute Nachrichten:

Die Bauherrin wurde gestern am Abend kurzerhand operiert. Alles verlief problemlos. Es geht nun wieder bergauf. In zwei oder drei Tagen wird sie wieder zu Hause sein.

Am Dienstag war die Abdichtung dann komplett überarbeitet. Leider gab es ein paar Kollateralschäden. Einige Steckdosen und zwei Lautsprecherkabel mußten ausgetauscht werden. Weiterhin haben die Elektriker am Mittwoch die Kabel alle noch einmal sortiert und Putzdeckel auf die Steckdosen gesteckt.

"Wilder Verband" oder nicht, das muß mal bei einer Flasche Rotwein ausdiskutiert werden.

"Wilder Verband" oder nicht, das muß mal bei einer Flasche Rotwein ausdiskutiert werden.

Die Lehmbaujungs sind mittlerweile im OG gut unterwegs. Die Wände erhalten die erste Putzschicht. Damit verschwinden so langsam die Wandheizungsrohre. Gerade noch rechtzeitig habe ich diese komplett fotografieren können. So ist schonmal ein Teil dokumentiert. Der Heizungsbauer hat dies natürlich auch gemacht, aber doppelt hält besser.
Die schöne sichtbare Lehmsteinwand im Esszimmer ist  fertig! In Natura sieht sie noch viel besser aus, als auf dem Bild. Und ja liebe Lehmbauer: Die Wand gefällt bisher jedem, der sie gesehen hat!

Heute früh wurde es dann etwas hektisch. Die Aussenputzer  der “Bautenschutz Pirna GmbH” rückten etwas ums Haus herum und ich mußte weitere provisorischen Foliefenster abnehmen, damit dort Edelstahlschienen montiert werden können. Gleichzeitig hat der Estrichbauer angefangen, im EG den Blähtonestrich einzubringen. Dafür kann er alerdings keinen Luftzug gebrauchen. Schwierige Lage! Mit Daniel und Alexander wurden dann heute früh die Foliefenster von aussen nach innen gebaut. Somit konnten beide Gewerke weitermachen. In der nächsten Woche wollen die Lehmbauer dann natürlich innen putzen… Noch 20 Tage bis zum Einbau der Fenster. Ich hoffe, diese vergehen schnell!

Struktur der Nordwand wird sichtbar

Struktur der Nordwand wird sichtbar

Mit dem Aussenputz ist jetzt auch schon ein wenig die Struktur an der Nordwand zu erkennen. Später wird der eingeschobene Kubus noch deutlicher hervortreten, da er im Gegensatz zum Haupthaus mit Lärcheprofilen verschalt wird. Diese Verschalung und der Oberputz werden allerdings erst nach Einzug fertiggestellt werden. Die Temperaturen Mitte/Ende November (nach Einbau der dafür notwendigen Fenster) werden nicht mehr für den Oberputz reichen. Die Leute reden ja schon vom Jahrhundertwinter!

Am Abend durfte ich feststellen, daß unser Haus wohl mathematisch schwierig zu fassen ist. Neben dem Problem mit den Lehmsteinen im Deckeneinschub vor ein paar Wochen, fehlten auch dem Estrichbauer heute etwa 15qm. Ich persönlich kann mir keinen Reim darauf machen. Vielleicht ist alles größer, als bisher angenommen???

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Wichtige Versicherungen beim Hausbau (Gastbeitrag)

Mittwoch, 27. Oktober 2010 | Autor:

Da bei uns gerade sehr viel los ist (die Bauherrin liegt ein paar Tage im Krankenhaus), kommt mir dieser Gastbeitrag von “finanzen.de” gerade recht.

Wer sich zum Hausbau entschließt, benötigt einen speziellen Versicherungsschutz, um hohe Kosten zu vermeiden. Besonders wichtig sind hierbei die Bauherrenversicherung und die Gebäudeversicherung, die den Versicherten vor Zahlungen in Millionenhöhe schützen können. Bauherrenversicherung In der Bauherrenversicherung sind die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Bauleistungsversicherung inbegriffen. Häufig werden auf Baustellen Personen verletzt, beispielsweise Besucher der Baustelle oder spielende Kinder. Auch ergeben sich häufig Schäden an vorbeifahrenden oder parkenden Fahrzeugen durch ein Bauteil. In solchen und weiteren Fällen deckt die Bauherrenhaftpflichtversicherung die Kosten für Sach- und Personenschäden bis zu einer bestimmten Versicherungssumme. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt auch auf bei Rechtsstreitigkeiten, die sich aus solchen Situationen ergeben können. Ein weiteres Element der Bauherrenversicherung ist die Bauleistungsversicherung. Diese schützt den Bauherrn vor Schäden, die während der Bauzeit entstehen können. Dies sind beispielsweise Schäden durch Unwetter wie Hochwasser oder Sturm oder auch durch Fahrlässigkeit oder Vandalismus. Die Versicherung des Feuerrisikos wird zumeist von einer sogenannten „Feuerrohbauversicherung“ abgedeckt, die im Allgemeinen kostenfrei von den Versicherern angeboten wird. Gebäudeversicherung Für Schäden, die sich am fertigen Gebäude ergeben können, kommt die Gebäudeversicherung auf. Feuer, Leitungswasser oder höhere Gewalt können große Schäden verursachen, für die nur eine Gebäudeversicherung aufkommen kann. Die Beiträge der Gebäudeversicherung hängen zusammen mit der Versicherungssumme, der Region und den gebotenen Leistungen. Besonders wichtig bei der Gebäudeversicherung sind die Feuerversicherung und die Leitungswasserversicherung. Denn gerade durch Feuer und Wasser ergeben sich besonders häufig Schäden an einem Gebäude. Ebenfalls wichtig sind eine Sturm- und Hagelversicherung, falls in der Region oft Unwetter auftreten oder Bäume nah am Haus stehen. Die Versicherung leistet meist ab Windstärke 8 eine Kostenerstattung.

Wer sich zum Hausbau entschließt, benötigt einen speziellen Versicherungsschutz, um hohe Kosten zu vermeiden. Besonders wichtig sind hierbei die Bauherrenversicherung und die Gebäudeversicherung, die den Versicherten vor Zahlungen in Millionenhöhe schützen können.
Bauherrenversicherung
In der Bauherrenversicherung (http://www.versicherungsvergleich.org/bauherrenversicherung) sind die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Bauleistungsversicherung inbegriffen. Häufig werden auf Baustellen Personen verletzt, beispielsweise Besucher der Baustelle oder spielende Kinder. Auch ergeben sich häufig Schäden an vorbeifahrenden oder parkenden Fahrzeugen durch ein Bauteil. In solchen und weiteren Fällen deckt die Bauherrenhaftpflichtversicherung die Kosten für Sach- und Personenschäden bis zu einer bestimmten Versicherungssumme. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt auch auf bei Rechtsstreitigkeiten, die sich aus solchen Situationen ergeben können.
Ein weiteres Element der Bauherrenversicherung ist die Bauleistungsversicherung. Diese schützt den Bauherrn vor Schäden, die während der Bauzeit entstehen können. Dies sind beispielsweise Schäden durch Unwetter wie Hochwasser oder Sturm oder auch durch Fahrlässigkeit oder Vandalismus. Die Versicherung des Feuerrisikos wird zumeist von einer sogenannten „Feuerrohbauversicherung“ abgedeckt, die im Allgemeinen kostenfrei von den Versicherern angeboten wird.
Gebäudeversicherung
Für Schäden, die sich am fertigen Gebäude ergeben können, kommt die Gebäudeversicherung auf. Feuer, Leitungswasser oder höhere Gewalt können große Schäden verursachen, für die nur eine Gebäudeversicherung (http://www.finanzen.de/gebaeudeversicherung.html) aufkommen kann. Die Beiträge der Gebäudeversicherung hängen zusammen mit der Versicherungssumme, der Region und den gebotenen Leistungen.
Besonders wichtig bei der Gebäudeversicherung sind die Feuerversicherung und die Leitungswasserversicherung. Denn gerade durch Feuer und Wasser ergeben sich besonders häufig Schäden an einem Gebäude. Ebenfalls wichtig sind eine Sturm- und Hagelversicherung, falls in der Region oft Unwetter auftreten oder Bäume nah am Haus stehen. Die Versicherung leistet meist ab Windstärke 8 eine Kostenerstattung. "

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Oktober-Endspurt

Montag, 25. Oktober 2010 | Autor:

Ende Oktober, Kaffee im Garten paßt noch!

Ende Oktober, Kaffee im Garten paßt noch!

Letztes Wochenende sind ein paar Sachen nicht fertig geworden. Das haben wir nun noch alles erledigt. Drei kleine einsame Lehminnenwände im EG wurden von Markus und meinem Bruder fertig gestellt. Robert hat fast alle sichtigen Holzbalken im Haus geschliffen und geölt. Wenn der Innenputz nun kommt, können an den Balken nicht mehr so leicht Verunreinigungen entstehen. Das letzte Stück Lehmeinschub in der Holzbalkendecke ist auch geschlossen (Bauherr und “Halbstein-Rico”). Der Klempner hatte dort noch ein Abflußrohr mit hineingelegt. Sandra kam auf die geniale Idee, doch einfach mal das OG etwas zu reinigen. Das war eine Spitzenidee! Das Wetter war prima, so daß der Kaffeetisch spontan nach draußen getragen wurde.

Sonntag haben Daniel und ich mal wieder saubergemacht. Die Estrichfirma kommt die Woche. Da haben wir gefegt und gesaugt und anschließend alles rausgeräumt, was noch so rum stand. Es sieht jetzt wieder alles sehr viel größer aus. :) Klar kann man sagen, daß die Firma das gefälligst so herrichten soll, wie sie es braucht. Mir ist es aber lieber, wenn ich weiß, was sich so unterm Estrich versammelt.

Heute nun hat die Putzfirma angefangen. Den ganzen Tag lang wurden Edelstahlschienen an den Kanten (Hausecken und Fenster-/Türenöffnungen)  angebracht. Am Mittwoch wird dann der Unterputz aufgetragen. Bis Freitag will man mit dem Haus fertig sein, zur Not wäre Samstag noch Zeit. Das Wetter soll noch ein paar Tage freundlich bleiben. Ich werde versuchen, rechtzeitig die Behelfsfenster wieder zu montieren.

Die Kollegen, die für die Abdichtung verantwortlich zeichnen, haben heute unter Aufsicht des Bauleiters noch einmal rundherum kontrolliert und nachgebessert. Mir persönlich ist dabei einmal kurz der Kragen geplatzt. Auf die Frage, warum denn die Bitumenbahn hier und da nicht klebt, kam die Antwort “weil es damals dort nass war”. Ja wo sind wir denn! Dann nimmt man sein Telefon, ruft den Bauleiter an und meldet seine Bedenken. Aber nein, die Herren haben die Bahn dann einfach so verlegt. Grausam. Da bin ich dann doch froh, daß Bauleiter und Co. das für mich regeln. 6 Steckdosen sind bei der Nachbesserung drauf gegangen. Das macht der Elektriker die Tage, die Rechnung geht dann an den Verursacher. Tja, es kann nicht immer die Sonne scheinen.

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Wandheizung ist fast fertig.

Freitag, 22. Oktober 2010 | Autor:

Die Abdichtung wird am Montag unter Aufsicht des Bauleiters erneuert. Ich hoffe, daß Thema wird dann durch sein. Natürlich geht es zwischenzeitlich weiter voran.

Die Lehmbaujungs haben die gesamten Decken mit Schilfrohr versehen. In der nächsten Woche kommt dort der Putz dran. Bis dahin bauen sie eine unserer Reminiszenzen an den Lehmbau:
Zwischen Esszimmer und Wohnzimmer wird später mal ein Kamin stehen. Die Wand dahinter ist eine Fachwerkwand. Im Gegensatz zu den anderen Wänden, die wir am letzten Wochenende gemauert haben, werden das Holz und die Steine dieser Wand komplett sichtbar bleiben, d.h. es werden “schöne” Lehmsteine verwendet und die Profis bauen diese Wand. Der Bauherr hat dazu am Mittwoch spät abends die Fachwerkkonstruktion geölt. Mittlerweile ist diese Wand halb fertig, später gibts dann mal ein Foto.

Wandheizung an den Aussenwänden

Wandheizung an den Aussenwänden

Der Heizungsbauer hat bis auf die Küche in allen Räumen die Wandheizung angebracht. Wie auf dem Foto zu sehen ist, werden die Leitungen eng verlegt. Die Flächen sind für eine niedrige Vorlauftemperatur berechnet. Weiterhin werden auch die Laibungen der Fenster mit Rohren versehen, so daß hier keine Feuchtigkeit entstehen kann. Mittlerweile müsste etwas mehr als 1 Kilometer Heizungsrohr an den Wänden sein :)
Viele fragen: “Und wie hänge ich dann ein Bild an die Wand?” oder “Stören die Möbel nicht, die man vielleicht an die Wand stellt?” – Wir haben uns das natürlich vorher überlegt. Wegen der Nägel kann man zum einen jetzt Fotos machen, zum anderen kann man die Rohre auch mit einem guten Metallsuchgerät oder Thermofolie finden. Für die Thermofolie muß man natürlich die Heizung einschalten, was im Sommer lästig sein kann. Wegen der Möbel haben wir geschaut, wo wir Betten und Schränke in etwa platzieren. Dort ist ggf. weniger oder keine Heizungsfläche verbaut. Weiterhin wird die Wandheizung nur an der Aussenwand montiert, somit ist genug Platz an den Innenwänden für allerlei Sachen.

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Nicht ganz dicht.

Mittwoch, 20. Oktober 2010 | Autor:

Tja, nun haben wir ein Problem. Die Abdichtung auf der Betonplatte ist an mehreren Stellen sehr schlecht eingebaut, um es mal gelinde auszudrücken. Gestern zum Jour fixe wurde dies thematisiert und die resultierenden Arbeiten stehen nun fest. Heute wurden die Stellen, die durch Feuchtigkeit auffielen frei gelegt. Es wurde auch etwas Mauerstein drumrum entfernt, um sicherzugehen, daß die Abdichtung unter den Mauersteinen korrekt und in Ordnung ist. Direkt bevor der Estrich reinkommt, wird die Firma die gesamte Abdichtung noch einmal kontrollieren und mangelhafte Stellen korrigieren. Diesmal unter Aufsicht des Bauleiters.

Da im EG noch ein paar Lehmsteine für Innenwände im Weg stehen, haben wir den Estrich auf nächste Woche verschoben. Die Wände stellen wir am Samstag fertig. Sonntag wird dann richtig Platz geschaffen.

Die Elektriker haben heute die Netzwerkkabel im EG verlegt. Ich habe auf Anraten des Bauleites große Zettel angeklebt, mit Hinweisen dieEmpfindlichkeit der Kabel betreffend. Man sollte halt nicht darauf treten sollte. Man glaubt gar nicht, wie ignorant manch Handwerker gegenüber den anderen Gewerken sein kann…

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Männerwerkzeug

Montag, 18. Oktober 2010 | Autor:

Druckluftnagler im Einsatz

Druckluftnagler im Einsatz

Die Lehmbauer fangen an, Schilfrohr an der Decke zu befestigen. Dazu muß natürlich die Holzschalung vorher schon angebracht sein. Das hatte ich mit Juri in der letzten Woche im EG zu 60% erledigt. Die restlichen 40%, sowie die Hälfte des OG wurden heute mit Holzverschalung versehen. Dafür hatte ich diesmal zwei Helfer, meinen Schwiegervater und seinen Bruder. Zu dritt lief die Arbeit recht flott. Einer hat die Bretter gesägt, zwei haben sie an die Decke genagelt. Dazu kam wieder das bewährte Druckluftnagelgerät zum Einsatz. Ein echtes Männerspielzeug. Den dazu notwendigen Kompressor hat mir unser freundliche Nachbar geborgt. Danke auf diesem Wege.

Schilfrohrmatten, geklammert auf Schalungsbretter

Schilfrohrmatten, geklammert auf Schalungsbretter

Auch die Lehmbauer waren zeitgleich auf der Baustelle und haben Schilfrohr an die Schalung angeklammert (auch mit Druckluft, aber wir hatten eindeutig das größere Werkzeug). Sie sind uns sozusagen immer nachgerückt.
Der Heizungsbauer hat mittlerweile 3 Zimmer im OG mit Wandheizungsrohren versehen. Bilder dazu kommen noch.
Ich bin derweil gespannt auf das Treffen morgen. Der Bauleiter und ich haben am Samstag zwei Stellen in der Abdichtung gefunden, die uns gar nicht gefallen. Hier wird morgen zu untersuchen sein, woher die Feuchtigkeit genau kommt. Ich bleib mal gaaaanz ruhig und verlasse mich auf die Erfahrung meines kompetenten Bauleiters.

Irgendwer erwähnte letztens, daß ich zumindest nach aussen hin einen entspannten Eindruck mache. Der Schein trügt in diesem Falle nicht. Bisher gab es noch keine Katastrophen. Derzeit liegen wir zwar mit der Eigenleistung noch einen Tick im Rückstand, daß ist aber alles noch im “grünen Bereich”. Von daher: noch läufts… :) Und: Auch für diesen Sonnabend suche ich wieder ein paar Helfer…

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Laienpower!

Samstag, 16. Oktober 2010 | Autor:

Zwei Gefache - fast fertig.

Zwei Gefache - fast fertig.

Weinböhla, 8.30 Uhr. Anwesend waren Juri und ich, sowie die beiden Lehmbauer. Da die beiden schon alles perfekt vorbereitet hatten, gab es eigentlich nichts mehr zu tun. Kurz vor 9 Uhr entschied der Bauherr, mal einfach anzufangen. Seine Vermutung, daß er den Tag über höchst selten zur eigentlichen Arbeit kommen wird, hat sich im Nachhinein bestätigt. Halb zehn war dann schon “Leben in der Bude”. Der Bauherr organisierte Hammer und Nägel, kochte Kaffee und Tee und wies die immer noch eintreffenden Helfer ein (Drei der Helfer hatten die Südstraße in Radebeul angepeilt… Navibenutzer!). Die Lehmbauer haben dann den fachlichen Teil der Einweisung übernommen. Im OG waren 6 Ausfachungen mit Lehmsteinen auszumauern, im EG warteten noch 6 weitere.

Catering vom Feinsten

Catering vom Feinsten

Mit der Ankunft des Cateringteams aus Kurort Hartha verzog sich auch das trübe Wetter ein wenig und der in oder andere Sonnenstrahl fand den Weg auf die Erde. Diana, Jörg und Laura bereiteten das Essen vor. Jörg hat dabei sämtliches High-Tec Equipment aus dem Globetrotter eingesetzt, um die gegrillten Würstchen und Steaks warm zu halten. Wegen eines Schauers zogen wir dann doch noch schnell vom “Garten” in das “Esszimmer”. Kaffee und Tee wärmten die von der Arbeit ohnehin gewärmten Helfer. Der Kuchen der Bauherrin war dann das I-Tüpfelchen.

Nach dem Essen gings dann zu zweiten Schicht, den Ausfachungen im Erdgeschoß. Selbst diese wurden dann noch weitestgehend fertiggestellt. Das hatte ich zwar gehofft, aber nicht zu träumen gewagt. Am Nachmittag gab es teilweise mehr Helfer als Arbeit, so daß sich der Bauherr noch schnell Zusatzaufgaben ausdenken mußte: Diana und Laura haben begonnen, den vom Zimmermann vergessenen Hanf zwischen Mauerwerk und Balken zu stopfen.

Soweit ich das beurteilen kann, hat es allen Beteiligten – egal ob Informatiker, Chemiker, Mathematik- oder Baustudent oder einfach Kind – erheblichen Spaß bereitet, mit Lehm und Lehmpampe sinnvolle Sachen zu erstellen. Nebenbei haben Lehmbauer und Planer viele Informationen über die im Haus verwendeten Baustoffe vermittelt. Drei “Vielleicht-bald-Bauherren” wissen nun, was bei dieser Bauweise auf sie zukommen könnte.

Mir bleibt nur, Dank allen Helfern vor und hinter den Kulissen auszusprechen!

Fotos wie immer in der Galerie

dscf3357

Bild 1 von 50

Lehmbauer Koßeck weist die Laien ein...

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Morgen gilts!

Freitag, 15. Oktober 2010 | Autor:

Die Innenwände werden morgen mit Lehmsteinen gemauert. Der Zimmermann hatte ja die Gefache schon aufgestellt. Da hinein kommen nun die Lehmwände. Das Ganze findet in Form eines Lehmbauseminars statt, was unser Planungsbüro veranstaltet. Es sind 5 zukünftige Bauherren gemeldet und 5-7 Leute aus dem Freundeskreis. Ein Arbeitskollege wird grillen. Das Wetter wird leider nicht so recht mitspielen, aber drinnen ist es ja trocken :)

Falls sich noch jemand kurzfristig entscheidet, vorbeikommen zu wollen -> eMail!

Die Herren Lehmbauer haben heute ihre Arbeit begonnen. Erste Zimmer im EG sind an der Decke mit Schilfrohr versehen worden. Das Schilfrohr ist der Putzträger für den Lehmputz, der in der nächsten Woche aufgetragen wird. Für den Putz brauchen sie natürlich auch Sand. Die Jungs sind sehr regional eingestellt. Der Sand, der bei mir im Garten unterm Mutterboden liegt, war ihnen dann aber doch “zu regional”. Weinböhla selbst hat zwei Sandgruben, so daß sie von dort Sand geholt haben. Das ist aus meiner Sicht die richtige Einstellung: “support your local sheriff” oder “kaufs um die Ecke”, statt irgendwo aus Ägypten Marmorplatten zu importieren…

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