Wochenende

Sonntag, 13. Februar 2011 | Autor:

Das Wochenende war wieder mal recht arbeitsreich. Gestern ging es mit der Stampflehmwand weiter. Diesmal war Markus mit dabei. Mal so richtig Lehm stampfen gefiel ihm wesentlich besser als damals das bischen “Balkenköpfe”. Zwischendurch kam noch ein “Bauherr in Planungsphase” samt Familie vobei. So schmolzen die Zentimeter nur so dahin. Wir hatten am Nachmittag die 60cm erreicht. Das ist die Hälfte der gesamten Höhe. Die Wand soll jetzt eine Woche etwas antrocknen. Nächstes Wochenende wird sie dann fertiggestellt. Dann gibts auch Fotos.

Nebenbei haben Schwiegervater und Schwiegeronkel sich dem Trockenbau im Bad gewidmet. Etwas unorthodox für unsere Bauweise werden ein paar Sachen (Badewanne, WC) doch hinter Fermacellplatten versteckt. Das ist mehr Arbeit als man denkt. Da wir Fermacell statt Gipskarton nehmen, muss gesägt werden, statt nur geschnitten. Heute habe ich mit Alexander dann weitergemacht. Es soll ja ab demnächst gefliest werden. Wie man sieht, kommen wir jetzt so richtig in Fahrt.
Alexander hatte heute seine Lesebrille vergessen. Das hatte er zwar gestern auch, aber da hatte er einfach die Brille von seinem Bruder mitgenutzt. Einen Moment hatte er heute noch Hoffnung, das vielleicht sein Bruder seine Brille auf der Baustelle liegen gelassen hat. Aber dem war nicht so. Also “durfte” ich etwas mehr tun :)

Vermutlich werde ich morgen noch etwas Urlaub nehmen, damit wir mit den Trockenbausachen fertig werden. Bei unserer Wandheizung muß man immer etwas überlegen, bevor man den Bohrer ansetzt. Mit Rohbaufotos und einem Leitungsfinder kommt man aber ganz gut zurecht. Das wird morgen wieder einer meiner Jobs sein.

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Nette Bank

Sonntag, 13. Februar 2011 | Autor:

Die Woche hatte ich mal wieder mit der Bank telefoniert. Nach den, bisher komplett reibungslos verlaufenen, Auszahlungen per Fax/Mail hatte ich diesmal den persönlichen Kontakt gesucht. Mich interessierte, wie wir nun die “Endphase” gestalten. Die bereitstellungszinsfreie Zeit wirdt Ende Februar enden, wir werden wohl aber erst Ende März einziehen. Kein Problem für die EDG (Evangelische Darlehensgenossenschaft Kiel). Sie verlängern mir einen der Kredite um 2 weitere Monate. Prima, das paßt uns gut.

Nebenbei sind wir dann noch darauf gekommen, daß ein weiterer “Bald-Bauherr” nach Lektüre meines Blogs auch bei der EDG finanziert. Gar nicht schlecht so ein Blog. Die Bank hat sich dann auch mit einer veritablen Prämie dafür bedankt. Das hätte ich gar nicht erwarten. Alles in allem also ein angenehmes Gespräch. Bisher keine Spur von den derzeit so gescholtenen “bösen Bankern”.

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Kunst am Bau

Freitag, 11. Februar 2011 | Autor:

Gut für die Oberarme

Gut für die Oberarme

Neben der Fachwerkwand mit Lehmziegeln im EG wollten wir noch etwas Schönes fürs OG haben. Am Besten etwas, was wir selber bauen konnten. So wurde die Idee geboren, dort eine Stampflehmwand zu errichten, welche den Spielbereich vom Treppenhaus trennt.

Unsere Lehmbauer haben recht unkompliziert farbigen Lehm bei Thilo Schneider organisiert (DER Mann für farbigen Lehm). Der Lehm wurde vor 3 Wochen geliefert (“Ladebordwand” stand auf dem Auftrag, Bauherr hat dann einen Radlader organisieren müssen, aber sowas ist ja schon keine Aufregung mehr wert).

Gestern war ich dann am Nachmittag auf der Baustelle, wo die Lehmbauer eine schöne Gleitschalung für die Wand gebaut hatten und mich in die – recht einfache Technik des Stampflehms eingewiesen haben. Heute gings dann richtig los. Zusammen mit Konstantin, er war schon bei den Lehmwänden dabei, haben wir etwas mehr als 20cm Stampflehmwand gebaut. Das macht im Schnitt etwa 10cm Wand pro Stunde bei entspannter Arbeitsatmosphäre. Die Wand soll etwa 150cm hoch werden. Es ist also noch etwas zu tun.

Den Lehm gibt es in verschiedenen Farben. Je nach Vorkommen in der Grube und Beimischung von anderen Stoffen (Ziegelsplitt, Kalksplitt, Stroh) entstehen verschiedene Farben. Wir haben uns für braun, dunkelrot, gelb und ein wenig schwarz entschieden. Mal sehen, wie wir die Farben zu einem Gesamtkunstwerk zusammenbringen.

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Telekom – still und heimlich

Donnerstag, 10. Februar 2011 | Autor:

Tja, da kam ich heute auf die Baustelle und mußte feststellen, das die Telekom (oder der, den sie beauftragt hat) da war und den Anschluß gelegt hat. Einfach so. Ohne Anruf. Irgendwo hingenbaut. Ohne zu fragen, ob ggf Wandheizung oder Kabel im Weg wären. Man man man, das muß ich mir morgen mal genauer ansehen.

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KNXUF Stammtisch

Mittwoch, 9. Februar 2011 | Autor:

Heute Abend gabs den ersten Stammtisch zum KNX-Userforum in Dresden. Zugesagt hatten 10 Leute, gekommen sind dann 5. Mit dabei auch Holger, der ja selbst 20km weiter in Freital baut (der Gegenbesuch steht noch aus). Inhaltlich ging es natürlich um KNX, dem Bussystem, welches auch in unserem Haus verbaut wird. Die ein oder andere Frage konnte geklärt werden. Mal sehen, wie wir da weiter machen.

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Telekom, 1. Versuch

Dienstag, 8. Februar 2011 | Autor:

Am Freitag kam ein Anruf: ein Sub der Telekom will den Hausanschluß fertigstellen. Eine genaue Uhrzeit konnte nicht ausgemacht werden. “Zwischen 9 und 12 Uhr am Dienstagvormittag” mußte genügen. Da der Bauherr dienstags im Allgemeinen sowieso auf der Baustelle ist, war das kein Problem.

Ich habe dann heute mit Mathias (Bauleiter) die übliche Besichtigungstour durchs Haus gemacht, dies und jenes besprochen und zum Abschluß noch einen Kaffee getrunken. Danach ist Mathias los und ich habe mich an weiteren Deckeneinbauleuchten zu schaffen gemacht. Das dauerte bis 13 Uhr (9 Leuchten sind nun im Flur montiert, 8 in der Küche noch offen). Wer nicht kam, war die Telekom. Na mal sehen, wann der nächste Anruf kommt…

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10 Grad, wolkenlos

Montag, 7. Februar 2011 | Autor:

Tja, das war ein Wetter heute. Ich war am Mittag kurz auf der Baustelle. Der Tischler hat ein paar Sachen nachgearbeitet (Fenster nochmal nachgestrichen, Fenstergriffe montiert, Schwergängigkeit einzelner Flügel behoben, usw.). Wir haben uns noch über Innentüren unterhalten. Diese müssen langsam bestellt werden, denn die Lieferzeiten betragen 6-8 Wochen. Huch!

Auch Herr Krüger schaute vorbei. Er wird unseren Boden fliesen. Verlegt werden die VIA Zementfliesen. Diese kommen leider erst in 3 Wochen. Heute hat er sich schonmal alles angeschaut. Den HWR wird er ab Donnerstag mit “normalen” Fliesen auslegen. Dann kann es dort auch mit dem Thema “Warmwasser” weitergehen.

Zwischendurch war ich noch bei den Kaditzianern. Wir haben den Vertrag zur Lieferung der Dielen unterschrieben. Welchen Teil der Dielen wir legen lassen und welchen wir selber legen entscheiden wir in 4 Wochen anhand des Kontostands :)

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Elektro Teil 1

Sonntag, 6. Februar 2011 | Autor:

Ich war ein paar Tage mit der Firma im Thüringer Wald. Daher gibt es von der Baustelle nicht allzuviel zu berichten. Da immer mal wieder Nachfragen zum Thema Elektroplanung kommen, werde ich in zwei Teilen darstellen, wie wir das bei uns machen.

Anfangs hatte ich mir, wie schon beschrieben, nicht allzuviele Gedanken gemacht, bis ein Elektriker im Familienumfeld mich dann doch zum Nachdenken anregte. Das habe ich dann auch gemacht. Heraus kamen folgende Punkte:

  • Es soll schaltbare Steckdosen geben. Dies muß nicht bei jeder einzelnen Steckdose so sein, aber in jedem Zimmer sollte es ein paar Dosen geben, die getrennt schaltbar sind. Damit sind Weihnachtsbaumbeleuchtung, Fensterdeko und Stehlampe problemlos vom Schalter aus zu steuern. Also wurde jedes Zimmer mit einem dedizierten Stromkabel bestückt. Dieses ist ein Kabel mit 5 Adern, damit stehen 3 Adern für 3 Schaltkreise zur Verfügung. Ein Schaltkreis wird vermutlich dauerhaft eingeschaltet sein, zwei Schaltkreise können individuell geschaltet werden. Da dieses Kabel mit allen Adern durch alle Steckdosen eines Raumes geht, kann auch im Nachhinein noch festgelegt werden, welche Steckdose zu welchem Schaltkreis zugeordnet wird. Dafür ist es wichtig, “tiefe” Elektrodosen zu verwenden (66mm Tiefe statt 46mm Standard).  So hat man genug Platz, in der Dose die Adern zu verklemmen.
  • Die Position und Anzahl der Steckdosen haben wir uns anhand des möblierten Grundrisses gut überlegt. Die meisten Dosen sind als Doppeldosen ausgeführt. In einigen Fensterlaibungen sind auch Dosen enthalten. Damit entfällt der Kabelsalat für die Weihnachtsdeko. Bis auf wenige Ausnahmen sind an jeder Raumwand Steckdosen zu finden. Auch an Aussensteckdosen (schaltbar) sollte man denken. Weiterhin an Dosen oben im Raum, wo vielleicht mal eine Regalleuchte angeschlossen werden soll.
  • Nach den Stromkreisen war das Thema Netzwerk/Telefon/Fernsehen auf der Liste. Man kann heute vieles drahtlos machen. Wenn man aber sowieso gerade neu baut, sollte man dafür Kabel vorsehen. So muß man sich nicht unnötig mit Strahlen belasten. Auch erreichen Kabelnetze immer noch zuverlässigere und schnellere Verbindungen, als der WLAN-Accesspoint das macht. In jedem Zimmer haben wir einen Netzwerkanschluß vorgesehen. Diese Kabel lassen sich auch für Telefonie benutzen. Der Einfachheit halber haben wir jeweils zwei Netzwerkleitungen als “Doppelleitung” in jedes Zimmer gelegt. Ob wir nun Netzwerk/Netzwerk, Telefon/Netzwerk oder Sonstiges/Netzwerk darüber laufen lassen, ist noch offen. Alle Varianten sind möglich.
  • Ein SAT-Kabel haben wir zusätzlich in die Wohn- und Schlafzimmer gelegt, auch wenn das Fernsehen bei uns eher eine untergeordnete Rolle spielt. Im Wohnzimmer liegen zwei SAT-Kabel.

Im nächsten Teil geht es dann um Beleuchtung, Verteilerschränke und die Bussysteme.

Thema: Haustechnik, Planung, Tipps | 18 Kommentare