Erstes Gewerk abgenommen

Mittwoch, 30. März 2011 | Autor:

Begutachtung der Arbeiten im Bad

Begutachtung der Arbeiten im Bad

Heute hatten wir uns mit den Lehmbauern auf der Baustelle verabredet, um die Lehmarbeiten formal abzunehmen. Dabei waren auch unsere zwei Bauleiter. Nach einem anfänglichen Warmup (es entwickelte sich eine halbstündige Fachsimpelei über Schimmel und Schimmelbeseitigung) ging es dann durchs Haus. Lob hier, Kritik dort, es waren aber keine wirklichen Mängel zu finden. Die Abnahme wurde erteilt. Ab heute laufen nun 5 Jahre Gewährleistung auf diese Arbeiten.

Anschließend wurde das schöne Wetter genutzt und der Grill wurde angeworfen. Der Bauherr hatte Würste und Bier besorgt. Damit haben wir die Grillsaison eröffnet. Bauleiter-Matthias übernahm das Grillen. Er ist ja von Geburt “Thüringer”. Nebenbei hat er sich unseren 2 qm Tadelakt in der Küche gewidmet. Dafür wird er heute auch im Garten campen (VW Bus Caravelle). Zum Tadelakt später mehr.

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Am Ende wirds schwierig

Dienstag, 29. März 2011 | Autor:

Es scheint, als wenn wir kurz vor Schluß noch ein paar Probleme aufgetischt bekommen.

Am Samstag hatte ich wieder ein paar Helfer organisiert. Wir wollten die Trittschallplatten (Fa. Steico) verlegen. Diese wurden am Freitag Abend vom Dielenleger geliefert. Samstag früh mussten wir dann aber feststellen, daß die dazugehörenden Verlegeleisten (darauf werden die Dielen dann geschraubt) die Falschen waren. Es gibt halt zwei verschiedene Größen. Das scheint schwierig zu sein.
Die gesamte Lieferung sollte eigentlich auch schon vor zwei Wochen kommen. Das musste damals bereits verschoben werden, da der Hersteller wohl Lieferprobleme hatte. Der Dielenleger hat nun leider seine Dielen nicht legen können. Leider wurde auch keine alternativen Arbeiten begonnen. Sehr Ärgerlich.

Die VIA-Platten machen uns auch weiterhin Kummer. Zum einen ist der Handwerker “schwierig”, zum anderen muß man wohl mehr wissen, als in der Verlegeanleitung dokumentiert ist. Beispielsweise sollten die Platten zwischen Fugen und Ölen gut trocknen. Das heißt: mindestens eine Woche. In unserer Küche habe ich leider nur einen Tag gewartet. Ein Gespräch mit einem VIA Mitarbeiter hat mir heute soviele Informationen gebracht, wie auf der gesamten Website nicht zu finden waren. Auch der Händer hat uns im Grunde damit ziemlich allein gelassen. Ok, ich hätte den von ihm angebotenen Fliesenleger nehmen können…
Bis Samstag soll der VIA Boden nun aber komplett fertig sein. Wir sind gespannt. Wir haben daraus gelernt: Fliesen und Fliesenleger immer gemeinsam einkaufen.

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So siehts draussen aus

Samstag, 26. März 2011 | Autor:

Soweit so gut

Soweit so gut

Gestern hat der Rohbauer die Fundamente des Nebengelasses fertiggestellt. Weiterhin wurde Schotter angefüllt. Danach hat er noch Erde ans Haus geschoben und verdichtet. Soweit sieht das alles schon ganz gut aus. Nun müsste man sich nur noch etwas Muttererde leisten können, dann könnte man Rasen säen. Mal sehen, wann wir das machen.

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Tolles Wetter, viel Arbeit

Mittwoch, 23. März 2011 | Autor:

Das wird das Nebengebäude.

Das wird das Nebengebäude.

Die Sonne tut ihr bestes, das Wetter paßt vermutlich allen Bauherren derzeit gut ins Konzept. Der Rohbauer möchte unsere Baustelle auch endlich fertig stellen. Dazu werden in dieser Woche die Fundamente für das Nebengebäude erstellt. Darin enthalten sein werden ein Carport, ein Pelletsraum, der Fahrradraum und ein Raum für Gartengeräte.
Weiterhin wird der Sockel am Haus fertiggestellt. Ende der Woche soll dann die Erde angeschoben werden. Spätestens dann müssen wir mal sagen, wo wieviel Muttererde hinkommen soll.

Nebenbei werden im EG weiterhin die VIA Platten gelegt. Das ist schwieriger als gedacht. Die Platten haben zwar alle die gleich Größe, die Dicke differiert aber von 16 bis 19 mm. Das bekommt man im Fliesenkleber nicht weggedrückt. Normalerweise hat man diese Platten früher in ein Kalkdickbett gelegt. Dort wäre genug Platz zum drücken. Da man dann aber die Platten ganz langsam und gleichmässig austrocknen lassen muß (und dazu wohl heute niemand mehr die Zeit findet), empfiehlt der Hersteller einfach die Verlegung im Dünnbett (“aber schön dick auftragen”). Aus meiner Sicht eine Mogelpackung. Entweder richtig traditionell oder gar nicht. Alte Baustoffe und neue Bauchemie zu mischen, kann nicht optimal funktionieren. Ich habe dem Fliesenleger dann erstmal die Platten nach Dicke sortiert. Damit kommt er jetzt schon ganz gut zurecht. Ende der Woche werden wir den Belag dann wohl ölen können.

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Netzwerk

Sonntag, 20. März 2011 | Autor:

Senior-Softwareentwickler entspannt bei "Admin-Aufgaben".

Senior-Softwareentwickler entspannt bei "Admin-Aufgaben".

Gestern kam mein Arbeitskollege Jörg vorbei und hat sich dem 19″ Wandschrank gewidmet. Vermutlich hat er nicht gewußt, auf was er sich da einläßt, als er mir anbot, “die paar Netzwerkkabel” aufzulegen. Insgesamt haben wir 14 Doppelkabel, also 28 Ports aufzulegen. Das diese natürlich nicht alle genutzt werden, ist auch klar. Was man hat, hat man aber. Also haben wir ihm eine schöne Arbeitsebene gebaut, so daß er gemütlich in luftiger Höhe vor, nebn und hinter dem Wandschrank stehen konnte.
Zum Schluß waren alle Kabel des EG aufgelegt. An einer Netzwerkdose in der Küche wurde probeweise mal versucht, ob alles funktioniert. Und siehe da, es funktionierte. Jörg meinte dann noch, daß man aus den abgeschnittenen Netzwerkkabelstückchen prima Patchkabel bauen könnte. Ich vermute, ihn hat der Job doch ganz schön geschafft :) . (für Nicht-Spezialisten: Patchkabel kosten € 1,85 – das Anfertigen vermutlich eine halbe Stunde…).

Einsames Kabel in dunklem Fehlboden.

Einsames Kabel in dunklem Fehlboden.

Der Bauherr hat sich nebenbei der weiteren Leuchtenverkabelung gewidmet. In unserem Fehlboden (in “neuen” Häusern hängt man dazu die Decke ab) hatten wir zwischen Deckenschalung und Lehmeinschubbrettern die Kabel für die jeweiligen Deckenleuchten rechtzeitig mit eingelegt. Nur wo die Kabel nun genau liegen, war nicht so ganz klar. Einige hatten wir “irgendwie” hineingelegt, andere dann schon ordentlich an den Rand (damit man beim Bohren der Löcher nicht zufällig das Kabel erwischt). Nach kurzer Überlegung kam der Bauherr auf die Idee, doch mal ein paar Fotos im Zwischenraum zu machen. Und siehe da, schnell war das Kabel gefunden. Wie erwartet, war es von den Elektrikern auch richtig beschriftet. Danach gings weiter, wie mittlerweile üblich: Vorschaltgerät montiert, Halogenleuchten angeschlossen, KNX/DALI-Adresse vergeben und die Leuchten gingen – klick/klack – schön softig an und aus. Dieser Teil ist Dank Bussystem wirklich erstaunlich einfach und flexibel.

Die Sonne hat endlich wieder zur Laune beigetragen. Auf der “Terrasse” Kaffeetrinken zu improvisieren, war definitiv möglich.

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Wiederaufnahme

Freitag, 18. März 2011 | Autor:

Der Rohbauer hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Die Temperaturen geben es her. Die Fundamente für das Nebengelass (Carport, Pelletlager) werden fertiggestellt, der Sockel am Haus wird gemacht und anschließend Erde aufgeschüttet und verdichtet. Tja, da stehen dann gleich ein paar Fragen im Raum:

  • Wieviel Muttererde soll aufgeschüttet werden (unser sandiger Boden taugt leider nicht sehr viel)?
  • Wo soll Schotter eingebaut werden (Wege, Einfahrt, etc)?
  • Wie soll das Gelände grundsätzlich aussehen?

Um diese Fragen zu klären, haben wir Herrn Scheumann beauftragt, einen Plan für unser Grundstück und insbesondere für den Bereich um unser Haus zu erstellen. Dazu hat er gestern die Höhen gemessen. Vor ein paar Wochen hatte er mit der Bauherrin schon die Anforderungen diskutiert und aufgenommen. Somit wird der Rohbauer nächste Woche wissen, wieviele, wohin und was genau gemacht werden muß. Ob wir uns anschließend die Muttererde leisten können, steht noch nicht fest. Mal abwarten.

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Arbeitsschutz

Donnerstag, 17. März 2011 | Autor:

Der Bauherr hats gestern geschafft und sich an der linken Hand verletzt. Es mußte mal wieder schnell gehen, nur noch ein Loch in diese Plexiglasscheibe und – zack- hatte er sich in die Hand gebohrt. Arbeitshandschuhe lagen natürlich im Kasten – wie meistens halt. Es hat nicht arg geblute. Da die letzte Tetanusimpfung aber schon 11 Jahre her war, hatte ich mich dann doch entschieden, kurz in die Notaufnahme zu fahren. Dort wurde die Wunde weiter geöffnet, gereinigt, auf Fremdkörper untersucht, die Sehne geprüft und anschließend mit einem Stich zusammengenäht. Die Hand ist mittlerweile wieder einsetzbar, wenn auch nicht zu 100%. Das wird aber nicht mehr lange dauern.

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Hausnummer: 29

Dienstag, 15. März 2011 | Autor:

Na dann werden wir wohl mal ein Schildchen malen. Hat jemand Ideen für provisorische Briefkästen???

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