Fenster fertig

Mittwoch, 31. August 2011 | Autor:

Tja, wer hätte das gedacht, aber heute hatte unser Tür- und Fenstertischler, der Herr Johst, sein letztes Teil geliefert. Es war ein Fliegengitter, was bis dato noch fehlte. Damit ist die Lieferung und der Einbau komplett. Eine Auswahl an einheimischen Honigsorten hatte er auch dabei.  Schon schön, wenn die Handwerker ihre gute Betreuung durch die Bauherrenschaft zu würdigen wissen :)

Die Rechnung kommt dann wohl auch die Tage. Wobei diese auch Sachen betrifft, die schon 3 Monate her sind. Die Handwerker kommen einfach nicht dazu, mal eine Rechnung zu schreiben. Zu viel Arbeit. So siehts aus.

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Sandkasten

Dienstag, 30. August 2011 | Autor:

Mittlerweile sind die Bauholzreste auf dem Grundstück gut sortiert. Die Abfälle sind fast alle in diverse Lagerfeuer investiert worden, das brauchbare Holz wurde geordnet gelagert. So war es denn auch ein Leichtes, Material für den Sandkasten zusammen zu suchen. Zum Haus passend sollte der Sandkasten natürlich auch etwas massiver ausgeführt werden. Die Bauherrin plädierte für 1.50mx1.50m. Ich dachte mir, vielleicht soltle ich gleichmal für die Terrasse üben, die vermutlich im nächsten Jahr noch gebaut werden wird.

Die Sitzbretter fehlen noch.

Die Sitzbretter fehlen noch.

Also hat unser Sandkasten ein knapp 4m² Holzdeck aus Hobelrauspund erhalten (exklusive Fußbodendielung also :) ). Darauf wurde dann ein Rahmen gezimmert, der dann noch zwei Sitzbretter erhalten wird. Der Rahmen ist abnehmbar. Somit kann man den insgesamt doch recht schweren Sandkasten auseinanderbauen und im Winter trocken unterstellen.

Der Rahmen ist aus Lärchenholz (Dachschalung, hobelrauh, geschliffen), der Boden aus Kiefernrauhspund. In den Kasten hinein kommt noch einFlies, welches zwar Wasser, aber nicht den Sand durchlässt.

Der benötigte Sand ist auch noch vom Bau vorhanden. Die Lehmbauer hatten eine Lieferung sehr feinen Sand, von dem sie nur die Hälfte brauchten. Somit können die Kinder nun kurz vor Sommerschluß noch den Sandkasten in Betrieb nehmen. Er steht erstmal auf der zukünftigen Terrasse.

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Pflastersteine

Donnerstag, 25. August 2011 | Autor:

Bisher war der Traufstreifen unter unserem Dachüberstand bis an die Wand heran als Rasen ausgeführt. Das hat einige Vorteile (Regen spritzt nicht an die Wand, sondern wird sachte gebremst), aber eben auch Nachteile (schlecht mit Rasenmäher ranzukommen und sehr pflegeintensiv). Auf der Wetterseite ging das noch, aber zum Süden hin geht der Rasen langsam aber sicher ein, da er zuwenig Feuchtigkeit bekommt.

Sieht nicht viel aus, reicht aber für 25-30m².

Sieht nicht viel aus, reicht aber für 25-30m².

Da die Bauherren die Standardvariante (Rasenkantensteine und Streifen mit Rollkies gefüllt) nicht passend finden, haben sie sich entschieden, den Traufstreifen mit großformatigen Granitpflastersteinen zu gestalten. So hat man das früher schon gemacht. Zur Bauweise des Hauses passen am Besten gebrauchte Pflastersteine. Also war der Bauherr unterwegs, eine Quelle für ebend solche Steine aufzutun. Das ist gar nicht so einfach. Angeboten werden zuhauf neue Pflastersteine, welche größtenteils aus China stammen. Wir wollten aber gebrauchte Steine, Steine mit Charakter. Bei einer Firma in der Nähe wurde ich dann fündig. Diese Firma kauft Straßen, welche erneuert werden, auf, sortiert diese und verkauft anschließend die Steine. Transport und Logistik mußte ich selbst organisieren. Zuschlagen muß man schnell, denn schnell sind die Steine wieder weg.

Nachdem ich bei der Firma Hasse Transporte nicht so recht weiter kam (“Tja, mmh, wiegen können wir den LKW nicht, nein, mmmh, naja, in Dresden vielleicht, aber das ist ein Umweg…. “) habe ich beim “Starken Sachsen” einen kompetenten Partner gefunden, der im Übrigen auch schon den Mutterboden damals gebracht hatte. Wiegen, Fahren, Abladen. Alles kein Problem. Somit warten nun knapp 11 Tonnen Steine auf ihre Verarbeitung…

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Eingangsschwelle repariert

Sonntag, 21. August 2011 | Autor:

Nachdem 4 Wochen nix passiert ist, wurde nun unsere Eingangsschwelle repariert. Wir erinnern uns: Als damals die Dielenleger von der Baustelle abrückten, brach ein Stück der Sandsteintürschwelle ab. Die Dielenjungs meinten, die Schwelle wäre zu dünn, der Bauleiter meinte, sie hätten was raufgestossen… usw. usf.

Hin wie her. Nun hat der Steinmetz, der 100m Luftlinie hinterm Friedhof wohnt, das abgebrochene Stück wieder angeklebt. Ich war anfangs skeptisch und wollte eigentlich, dass die gesamte Schwelle getauscht wird. Es sieht nun aber doch ganz annehmbar aus. Zusätzlich hat er auf der gesamten Länge den Überstand mit einem Sandsteinstreifen verstärkt. Das sollte nun also halten. Ich werde berichten …

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Ausgebrochen!

Dienstag, 16. August 2011 | Autor:

Rausgefressen!

Rausgefressen!

Die Hasen waren nur mal eben im Umzugskarton geparkt, damit der Stall auf Vordermann gebracht werden konnte. Und natürlich war ich nur mal eben einen Kaffee trinken – oder auch zwei. Und siehe da, die Jungs haben sich einfach rausgefressen.

Zum Glück wollten sie nicht wirklich abhauen, sondern sind nur eine Weile wild in der Gegend umhergesprungen. Letztlich konnten sie mit einem beherzten Griff wieder in den Stall befördert werden.

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Wasser marsch.

Montag, 15. August 2011 | Autor:

Gut 3 Bar Druck bei 2 m³/h

Gut 3 Bar Druck bei 2 m³/h

Gestern haben wir eine Tiefbrunnenpumpe in den Brunnen eingebaut. Der Wasserspiegel lag zwar in Ruhe bei etwa 6m unter Gelände. Nach einigen Minuten Wasserentnahme sank er allerdings auf 9m unter Gelände und stabilisierte sich dort. Da gängige Pumpen nur bis 9m fördern können, war also eine Tiefbrunnenpumpe fällig.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für die erste Wahl entschieden und eine Grundfos SQ 2-55 gekauft. Diese sollte die kommenden Jahren problemlos ihren Dienst verrichten. 24h lief sie bereits durch. Allerdings ist derzeit ja genügend Wasser von oben vorhanden… :)

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Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast!

Sonntag, 7. August 2011 | Autor:

Der erste Meter war noch lustig...

Der erste Meter war noch lustig...

In nächsten Jahr werden wir uns unserem Garten widmen. Damit dort alles wächst und gedeiht, wird wohl viel Wasser benötigt. Insofern werden wir wohl nächstes Jahr “Durst” haben. Und so stand der Bau eines Brunnens schon eine Weile im Raum. Kürzlich kam mein Vater dann mit der Idee, einen befreundeten Brunnenbauer aus der alten Heimat zu fragen und dieser sagte zu. Bedingung war allerdings, das er nicht sein großes Bohrgerät mitbringen müsste, sondern wir mit einfacheren Mitteln den Brunnen bauen würden.

Gesagt getan gings dann am Samstag bei uns los. Nach Sondierung des Grundstücks, Studium des Baugrundberichts (Sand, Sand, Sand) und Kenntnis der Lage der Nachbarbrunnen haben wir den ersten Brunnen gebohrt. Der lag zwar sehr günstig am Carport in Nähe des Stromanschlusses, brachte aber nicht genügend Wasser. Daher nannten wir dieses Loch dann “Probebrunnen” :) .

Nach der Mittagspause und Rekapitulation aller vorhandenen Informationen durch den Brunnenbauer haben wir eine zweite Bohrung etwas weiter auf dem Grundstück in Angriff genommen. Und siehe da, in 12m Tiefe hatten wir ausreichend Wasser.

Gebohrt wurde wie folgt:

  • Mit dem Lochspaten der erste halbe Meter.
  • Mit dem Erdbohrer der nächste Meter (eigentlich nur, um zu sehen, ob noch irgendwelche Brocken im Boden liegen oder ob es schon schöner Sand ist).
  • Mit dem Bohr/Spülgerät gings dann in die Tiefe. Dieses Gerät war allerdings auf manuellen Betrieb ausgelegt. Gestänge wurde an Gestänge geschraubt, jedes 3m lang. Unten befand sich der Spülkopf, oben der Schlauch für die Spülflüssigkeit (eine Art Tapetenkleister). Nach 3m Tiefe wurde dann das nächste Gestänge angeschraubt. Das ganze mußte vertikal auch immer schön in Bewegung gehalten werden, damit sich der Spülkopf nicht festsetzte. Am Ende mußte dann alles wieder raus.
Spülbohrung, am Anfang war das auch noch leicht.

Spülbohrung, am Anfang war das auch noch leicht.

Im Nachhinein betrachtet war das eine körperlich sehr schwere Arbeit. Es hat trotz allem so viel Spaß gemacht, daß wir am Samstag auch bei den Schwiegereltern noch eine Bohrung gemacht haben. Hier ging es allerdings auf 15m runter, es war also noch eine Nummer schwerer.

Beim anschließenden Nachmittagsgrillen war das dann schon wieder halb vergessen. Nun muß noch eine Pumpe besorgt werden, dann kanns losgehen.

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