Oh, du schöner Kamin: Vor- und Nachteile beim Hausbau

Donnerstag, 19. September 2019 | Autor:

Eine Zentralheizung ist natürlich gut und schön, allerdings sorgt ein Kamin wiederum für eine ganz andere Atmosphäre. Das knisternde Feuer und der Geruch des Zedernholzes erinnern an frühere Zeiten. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen mit dieser Thematik befassen.

Warum ein Kaminofen?

Der Kamin ist ein guter Zusatz zur Heizung. Dabei spielt aber auch die bereits angesprochene Gemütlichkeit und Behaglichkeit eine gewichtige Rolle. Ein gewöhnlicher Kaminofen wärmt augenblicklich die Räumlichkeiten. Sollte der Ofen lediglich im Treppenhaus stehen, dann erstreckt sich die Wärme dennoch sehr schnell auf das gesamte Haus.

Welche Nachteile hat ein Kaminofen?

Ein Kamin verursacht zusätzliche Kosten und bedarf einer genauen Planung. Ein gewöhnlicher Kaminofen benötigt auch einen Schornstein, welcher vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss reichen muss. Der Platz im Erdgeschoss muss entsprechend gut ausgewählt werden, denn ansonsten hat man überall im Haus entsprechende Rohre.

Die Kosten für einen Kamin

Zuerst sollte Wert auf die Planung gelegt werden, diese Arbeit sollte im besten Fall ein Profi übernehmen. Bei einigen Firmen ist die Planung bereits kostenlos inbegriffen, jedoch könnte man hierzu auch einen unabhängigen Berater engagieren, dabei würden sich die Kosten auf etwa 300,- Euro belaufen.

Beim Bau kommt es darauf an, welche Art von Schornstein gebaut werden soll. Ein normaler einzügiger Schornstein verursacht heutzutage Kosten von circa 2.700,- Euro. Außerdem benötigt man in der Regel einen Ausstieg für den Schornsteinfeger – dieser muss auch regelmäßig zur Kontrolle bestellt werden. Je nach Kamin mindestens einmal im Jahr.

Der Schornstein sollte auch verkleidet werden, dafür bietet sich günstiges Schiefer an. Die Kosten belaufen sich hier auf etwa 750,- Euro. Je nach Größe und Material liegen die Kosten entsprechend höher.

Nun fehlt noch der eigentliche Kamin. Die Kosten richten sich nach den individuellen Wünschen. Ein Kachelofen zum Beispiel, ist etwas günstiger als ein gemauerter Kamin. Mit Kosten zwischen 3.500,- Euro und 7.500,- Euro ist dennoch zu rechnen. Wenn der Preis keine Rolle spielt, wären noch wesentlich eindrucksvollere Kamine im Bereich des Möglichen.

Kann ein Kamin nachträglich eingebaut werden?

Vor allem, wenn parallel der Hausbau ansteht, könnten diese Kleinigkeiten schnell erdrückend wirken. Wenn es nicht sofort sein muss, dann ist es natürlich auch möglich, dass der Kamin nachträglich eingebaut wird. Der Schornstein kann bereits gebaut werden, dies ist auch ratsam – denn sonst müssen später evtl. Abstriche gemacht werden.

Der Nachteil bei einem nachträglichen Einbau ist allerdings, dass die Hausfassade darunter leidet. Es müssen tiefe Löcher gebohrt werden und schlussendlich gibt es ein unschönes glänzendes Ofenrohr, welches in die Luft ragt. Wer unbedingt einen Kamin haben möchte, kann und sollte sich diesen nach Möglichkeit direkt einbauen lassen. Wer erst später dazu kommt, muss in Sachen Kaminofeneinsatz selbstverständlich auf gewisse Faktoren achten. Ein Kaminofeneinsatz sollte durch eine hochwertige Verarbeitung bestechen und eben jenes, ist nur möglich, wenn das entsprechende Budget für bestmögliche Qualität vorhanden ist.

Ist ein Ethanol-Kamin eine Alternative?

Feuerstellen zur Dekoration werden immer interessanter und sind längst in der Gesellschaft angekommen. Selbst Discounter verkaufen mittlerweile Ethanol-Kamine. Der Vorteil ist, dass hier kein Schornstein nötig ist und dieser jederzeit mit minimalem Aufwand errichtet werden kann.

Hier kommt es allerdings immer wieder zu schweren Brandverletzungen, auch weil die Gebrauchsanleitung nicht gelesen wurde. Die höhere Gefahr von Brandverletzungen ist aber nur ein Nachteil. Es kommt noch hinzu, dass diese Kamine im Grunde genommen nur als Deko gedacht sind – und nicht als Ersatz für eine Heizung.

Der Kamin entnimmt dem Raum viel Sauerstoff, wer dabei nicht aufpasst, wird schnell über Kopfschmerzen klagen. Daher sind diese Kamine nur in gut belüfteten Räumen einsetzbar. Wer damit sein Haus in eine angenehme Atmosphäre setzen möchte, müsste also regelmäßig lüften.

Was ist Ethanol?

Bei diesen Kaminen wird überwiegend Bio-Ethanol eingesetzt – also: Pflanzlicher Alkohol mit mindestens 95 Prozent. Zusätzlich wurde noch ein Vergällungsmittel beigesetzt. Das Problem hierbei ist, dass Ethanol offenstehend ab 21 Grad Celsius schnell ein entzündliches Gemisch in der Luft bildet, wobei dann sogar Explosionsgefahr besteht.

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Kann das Trinkwasser in Deutschland knapp werden?

Montag, 15. Juli 2019 | Autor:

Das Umweltbundesamt warnt davor, dass Wasser zu einer umkämpften Ressource wird, sofern sich die trockenen Sommer häufen. Noch gibt es aber keinen Grund zur Panik.

Erstmals in der Geschichte Deutschlands könnte es zu einer Wasserteilung kommen. Jörg Rechenberg, Wasserexperte beim Umweltbundesamt (UBA) sagt: „Häufigere trockene Sommer bedeuten auch, dass sich voraussichtlich mehr Nutzer um die Ressource Wasser streiten werden.“

Die kommunalen Wasserversorger warnen schon jetzt, dass Landwirtschaft und Industrie mehr Wasser nachfragen werden. Sie fordern, dass die Versorgung mit Trinkwasser weiter den Vorrang besitzt.

In Kürze steht aber in Deutschland keine Wasserknappheit bevor. Die Trinkwasserversorgung stammt hierzulande insbesondere aus dem Grundwasser, hierauf hat die aktuelle Wetterlage keinen Einfluss. Regenwasser benötigt Jahre oder Jahrzehnte, bis es in die Grundwasserreservoirs sickert.

Außerdem haben Wasserversorger immer einen gewissen Puffer und können je nach Bedarf auch mehr Grundwasser aufbereiten. Diese technischen Möglichkeiten bestehen. Jedoch muss eine Privatisierung der Wasserversorgung aufgehalten werden.

Noch kann jeder auf Grundwasser zugreifen

Die Lage ist in Deutschland noch so entspannt, weil jeder auf Grundwasser zurückgreifen kann, wie es ihm passt. Die Trinkwasserversorgung hat immer Vorrang. Wer darüber hinaus weitere Wasserressourcen benötigt, muss um eine Genehmigung fragen. So ist das auch für Bauern, die ihre Felder bewässern wollen.

In Deutschland hat die Bewässerungslandschaft einen Anteil von etwa 2,7 Prozent, berichtet der UBA-Experte Rechenberg. „Die Bergungsbedürftigkeit wird deutschlandweit tendenziell zunehmen, allerdings ist dies regional sehr unterschiedlich.“

Ein Hitzerekord jagt den nächsten

Die Hitzerekorde und die damit verbundene Trockenheit häufen sich auch in Deutschland. Angaben des Deutschen Wetterdienstes zufolge, war der vergangene Juni der wärmste und sonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Das hat verheerende Folgen. Die Landwirtschaft muss das Wasser für die Felder aus dem Grundwasser beziehen. Nicht überall genießt das Grundwasser aber den Vorrang, als Trinkwasser zu gelten. So kommt es schon jetzt in manchen Städten zu einer Knappheit.

Die Politik muss eingreifen und die Trinkwasserversorgung sichern. Trinkwasser ist bei uns eine Selbstverständlichkeit, denn das Wasser kommt immerhin aus dem Hahn: Wann, wo und wie lange wir das wollen. Das ist ein Luxus, welcher nicht für immer gelten wird.

Die UBA hat noch keine aktuellen Daten zur Grundwassermenge 2018. Es ist anzunehmen, dass sich der Grundwasserpegel nicht wieder auf den Stand vor 2018 aufgefüllt hat. Flächendeckend wisse man außerdem noch nicht, wie sich der Pegel im Falle von drei hintereinander folgenden dürren Sommern verhalten würde. Die Winter haben obendrein noch sehr wenig Niederschlag.

Rasensprenger brauchen Wasser in wenigen Stunden auf

In diesem Sommer kam es dazu, dass einige Regionen — zum Beispiel Brandenburg — ihre Bürger dazu aufgerufen hat, auf den Wasserverbrauch zu achten. In einigen Orten kam kaum noch Wasser aus der Leitung, weil zu viele Menschen zeitgleich Wasser zapften wollten — zum Beispiel für ihre Gärten.

Die Wasserversorger haben bereits im letzten Jahr über ein „historisches hoch“ hinsichtlich der Nachfrage berichtet. VKU-Experte Specht sagt: „Ein Rasensprenger beispielsweise verbraucht bis zu 800 Liter Wasser in der Stunde, im Verhältnis zu durchschnittlich 121 Litern Trinkwasser, die ansonsten jeder Bürger am Tag nutzt.“

Weil dies noch nicht genug ist, kommen die immer größer werdenden Pools hinzu. Ein Whirlpool beispielsweise für drei Personen verbraucht direkt 750 Liter, die außerdem noch mit Chlor angereicht werden für eine längere Haltbarkeit.

Die zukünftigen Aufgaben

Die Wasserleitungen können nicht viel größer gebaut werden, allein schon aufgrund der notwendigen Baumaßnahmen würde sich dies zudem auch nicht lohnen. In Zukunft wird aber vermehrt mit größeren Speichern gearbeitet, wodurch sich Wasserwerke schon jetzt auf größere Spitzenlasten ausrichten können. Momentan werden notwendige Trinkwasserschläuche für die Haustechnik immer gefragter.

Für die Bürger gilt, weiterhin darauf zu achten, nicht unnötig Wasser zu verschwenden. Es gibt zwar Speicher, aber wir wollen in einigen Jahren nicht unter einer Knappheit leiden. Daher sollte sich jeder berufen fühlen, stückweise etwas für die Zukunft zu leisten.

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Nachhaltiger leben: Umzug in ein Tiny House

Donnerstag, 11. Juli 2019 | Autor:

Immer mehr Menschen wissen über den Klimawandel und der hohen CO2-Emissionen Bescheid und wollen etwas dagegen tun.

Neben einer möglichst tierleidfreien Ernährung (die Massentierhaltung verursacht hohe CO2-Ausstöße, lange Transportwege müssen zurückgelegt und riesige Flächen an Regenwald abgeholzt werden), überwiegend verpackungsfreien Einkäufen und einem bewussten Umgang mit dem Fliegen, möchten viele Menschen noch einen Schritt weitergehen.

Auf dem Weg in eine grünere Welt: Ist das Tiny House eine gute Lösung?

Dadurch, dass wir einen Großteil unseres Lebens in unserem Zuhause verbringen und auch die Wohnung bzw. das Haus Ressourcen verbraucht, sollten umweltbewusste Menschen auch einen Blick in diese Richtung werfen.

Tiny-House-Liebhaber möchten sich auf das Wesentliche im Leben konzentrieren – und dazu gehört eben nicht eine 4-Zimmer-Wohnung und ein Keller, in dem altes Zeug rumsteht, das niemand mehr braucht.

Hier ein paar weitere Infos dazu:

Tiny-House

Quelle: Pixabay (https://pixabay.com/de/photos/holz-baum-im-freien-haus-natur-3238640/)

Nachfolgend eine kleine Auflistung, warum das Tiny-House im ökologischen Sinne einige Vorteile hat:

  1. Weniger CO2-Emissionen wie vorhin bereits angedeutet.

  2. Ein kleines Tiny-House spart an Wohnfläche, dadurch ist mehr Platz für Landwirtschaft usw. und wenn man den Ort wechseln möchte, kann man sein Haus auf Rädern einfach mitnehmen. Im Gegensatz dazu wird ein normales Haus auf einem Grund gebaut und damit die Fläche versiegelt – das passiert beim Tiny-House auf Rädern nicht.

  3. Viel günstiger – Menschen können es sich dadurch leichter leisten und können ihr Geld in sinnvolle Projekte investieren statt nur in den Hauskauf.

  4. Bei vielen Tiny-House-Bauern werden nachhaltige Materialien verwendet, was wiederum ein Pluspunkt für die Umwelt ist. Obwohl die Preise für diese Rohstoffe teurer sind, gleicht es sich dadurch aus, dass aufgrund der Größe weniger Materialien gebraucht werden.

  5. Tiny-House-Besitzer leben unabhängig von öffentlichen Strom- oder Heizungsanbieter. Dank Solarzellen auf dem Dach und einer Photovoltaik-Anlage produzieren sie selbst ihren Strom und warmes Wasser. Daneben platzieren sie das Tiny-House meist in einer großen Wiese, auf der dann auch ein Garten mit eigenem Obst und Gemüse angelegt werden kann. Im Tiny-House ist also ein ziemlich autarkes Leben leicht möglich.

  6. Menschen, die sich für ein Tiny-House entscheiden, leben meist bereits bewusst und konsumieren nur die Dinge, die sie wirklich brauchen. Aber auch Menschen, die früher viele materielle Gegenstände gekauft haben, sind nun angehalten sich gut zu überlegen, was sie wirklich brauchen. Dadurch überdenken sie das gesamte Konsumverhalten und das spart auch unendlich viele Rohstoffe, Transportwege usw.

Leben auf einem engen Raum – Einige Fakten!

  • Personen, die es gewohnt sind, auf einer großen Fläche zu wohnen müssen sich am Anfang erstmal umgewöhnen.

  • Sind Menschen an diese Fläche gewöhnt, dann sie immer mehr Vorteile darin, auf kleinem Raum zu wohnen.

  • Aufgrund von wenig Platz, müssen die Tiny-House-Bewohner sorgfältig auswählen, was sie in die Wohnung stellen. In einem Tiny-House muss entschieden werden, ob es wirklich eine große Couch und zwei Schränke braucht, oder ob auch eine Paletten-Couch mit einem kleinen Regal ausreichend ist. Menschen beschäftigen sich so häufiger mit ihrem Zuhause: Hier gibt es auch keinen Raum, in dem man einfach mal alles ablagern und verstauben lassen kann. Bewohner dieser Häuser reflektieren ihren Lebensstil automatisch mehr.

  • Einrichtung: Dank intelligenter Raumeinteilungen und exzellenter Lösungen ist es in Tiny-Häusern ohne Probleme möglich auch auf wenigen Quadratmetern ein angenehmes Leben zu genießen (Kleine Küche mit schönem Wohnzimmer, separatem Bad und einem erhöhtem Schlafzimmer, das mit einer Leiter erreicht werden kann und somit keinen Wohnfläche-Platz weg nimmt).

  • Die meisten Tinyhouse-Hersteller stellen ihren Kunden ein fast fertiges Haus zur Verfügung, das nach den eigenen Vorstellungen eingerichtet werden kann. Falls Sie irgendwelche Extra-Wünsche haben, sollten Sie sich auf jeden Fall im Internet informieren. Dort gibt es eine große Auswahl an bereits fertigen Häusern und zahlreiche Erfahrungsberichte. Auch die Decke spielt im Tiny-House eine wichtige Rolle. Mithilfe kompetenter Partner können Sie Ihre Decke stressfrei verkleiden.

Fazit!

Das Tiny-House ist nicht nur für Ökofreaks etwas, sondern für alle Menschen, die sich mit einem nachhaltigen Leben auseinandersetzen und das Ziel haben, möglichst unabhängig leben zu wollen.

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Was ganz anderes… Haushaltsauflösung

Freitag, 5. Juli 2019 | Autor:

Zufällig telefonierte ich in der letzten Woche mit einer Freundin von mir aus Hannover. Es ging um dies und das und jenes. Irgendwann kam sie zum Punkt, dass sie die Wohnung einer Tante auflösen muss. Mit allem drum und dran: 3 Zimmer, Küche, Bad. Dazu gab es noch einen Dachboden und einen Keller. 30 Jahre hat die gute Frau dort gewohnt, da hat sich einges angesammelt. Meine Freundin war hörbar überfordert.

Ich kam dann mit Ideen wie „mach doch einen Flohmarkt vorm Haus“ oder „Ebay-Kleinanzeigen ist dein Freund“, aber das gefiel ihr alles nicht wirklich.

Manchmal sind es einfach zu viele Sachen…

Anschließend habe ich ihr nahegelegt, sich doch eine professionelle Firma zu arrangieren. Die haben den kompletten Service im Angebot. Von der Entsorgung von Müll bzw. wertloser Sachen, über die Vermarktung werthaltiger Gegenstände, bis zur Herstellung eines übergabefähigen Zustandes an den Vermieter. Sie hatte da wohl ein paar Vorbehalte, aber ich machte ihr Mut, es doch einfach mal zu probieren.

Sie hat sich dann ein paar Firmen für Entrümpelung in Hannover herausgesucht und drei davon angerufen. Eine davon erschien ihr absolut kompetent, so dass sie dort den kompletten Service buchte. Heraus kam fast ein Nullsummenspiel. Es waren ein paar Sachen in der Wohnung, die kein Verwandter wollte, die aber noch gut zu Geld gemacht werden konnten. Andere Sachen kosteten Entsorgungsgebühren auf dem Wertstoffhof. Alles in allem ging das aber unkompliziert zur Sache.

Es gab einen Besichtigungstermin, danach kam ein Angebot mit einem Festpreis. Das hat sie beauftragt, den Zeitplan abgestimmt und dann lief es. Rein zeitlich vergingen vom ersten Telefonat bis zum besenreinen Zustand etwas mehr als eine Woche. Das war ihr fast zu schnell. Aber nun ist sie froh, dass das alles so gut geklappt hat.

Wer also immer mal vor der unlösbaren Aufgabe steht, in kurzer Zeit eine fremde Wohnung in einen besenreinen Zustand versetzten zu müssen: Es gibt Profis, die das drauf haben.

 

 

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Kleine Schafherde ist wieder da

Mittwoch, 29. Mai 2019 | Autor:

Dieses Jahr wollte ich wieder ein paar Schafe auf dem Grundstück haben. Vor drei Jahren hatte mir das schon sehr gut gefallen. Die Schafe fressen die Wiese ab und die Kinder haben etwas Beschäftigung. Aber auch mir macht es Spaß, den Tieren einfach mal zuzuschauen (mit einem Glas Wein in der Hand).

Ich hatte eine Kleinanzeige aufgegeben und nach 15 Minuten kam der erste Anruf. Prompt wurden wir uns einig und nun stehen zwei Mutterschafe mit je 2 Lämmchen auf der Wiese.

Kleine Herde

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Segeltuchleuchte

Donnerstag, 7. März 2019 | Autor:

Im Wohnzimmer sah es nun lampentechnisch nun einige Jahre trostlos aus. Eine LED Leuchte (80 W Äquivalent) strahlte einsam durch die Nacht. Dies galt es nun zu ändern. Bei Leuchten ist das aber immer so eine Sache. Schwierig, schwierig.

Bis, ja bis ich auf das Thema „Segeltuchleuchten“ stieß. Es gab eine Bastelanleitung mit IKEA Material und es gab einen Shop mit fertigen Leuchten und auch Einzelteilen (Befestigung, Segeltuch). Das sah schon mal sehr schön aus.

Ich hatte dann eine nette Kommunikation mit Claudia von „lichtakzente.at„. Sie schickte mir unentgeldlich Stoffmuster zu, so daß ich mir die richtige Farbe direkt im Wohnzimmer aussuchen konnte. Die Fertigung dauerte dann ein paar Wochen, da jedes Tuch individuell gefertigt wird.

Aluplatte mit Stripes

In der Zwischenzeit habe ich mir überlegt, wie ich die Leuchte erleuchte.

Die Wahl fiel auf TrueWhite-LED Stripes von Voltus. Ich habe dort also 5m Stripes, sowie ein DALI Vorschaltgerät für die beiden Lichtkanäle (warmweiß / kaltweiß) gekauft. Dazu kam noch eine Aluplatte für die Montage der Stripes. Ich habe letztlich 3m verbaut. Das sind insgesamt um die 3000 lm, was den Raum ordentlich erleuchtet.

Komplette Leuchte montiert

Nun habe ich eine wunderschöne Deckenleuchte, deren Lichtfarbe und Helligkeit individuell regelbar ist. Was will man mehr?

Vielleicht hilft das dem ein oder anderen, sich für eine ähnliche Leuchte zu entscheiden. Schlicht und elegant.

Es sei noch angemerkt, dass die Montage Wohnzimmer nicht ganz einfach war, wenn man die Leuchte mittig montieren möchte. Vielleicht kennt jemand eine geometrisch einfachere Variante. Ich habe den 8. Klässler eine Weile überlegen lassen. Wir haben dann diagonal Wollfäden von Raumecke zu Raumecke gespannt und haben uns daran entlangehangelt 🙂 Das Ergebnis zumindest hat gepasst.

 

 

 

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Winterzeit

Sonntag, 20. Januar 2019 | Autor:

Derzeit ist ja – zum Glück – nicht mehr allzuviel im Garten los. Da bekommen dann die „Baustellen“ im Haus wieder etwas mehr Priorität. Zum einen fehlen mir noch 2 Leuchten im Wohnzimmer und im Arbeitszimmer. Dazu werde ich gesondert schreiben.

Zum anderen fehlt mir irgendwas in Richtung Ofenbank zum Liegen in dem Bereich, wo zukünftig mal ein Kamin aufgestellt werden soll.

Hobelspäne

Ich habe mir dies und das im Internet angesehen, aber nicht wirklich etwas gefunden, wo ich sagen würde „bestellt und fertig“.

Aber ich weiß mittlerweile, was ich haben möchte:

  • Liegefläche von vl. 180x50cm
  • enthalten sein sollten Schubkästen für Spiele, Malzeugs und was die Kinder unten so brauchen
  • Holz
  • eine textile Auflage

Ich habe versucht, meinen Möbeltischler aus der Bauphase anzurufen, aber bisher keine Reaktion. Die Handwerker sind derzeit ja alle zu 120% verplant. Da geht fast gar nix. Aber vielleicht kann er mir wenigstens hier und da helfen, sollte ich mich selbst an den Bau einer entsprechenden Bank/Liege wagen. Generell finde ich es ja prima, mit Holz zu arbeiten.

Einige Holzbauteile sind ja durchaus komplett fertig erhältlich. Ich werde in den nächsten Tagen mal recherchieren, ob damit „Gesamtkunstwerk“ herzustellen ist. Sollte dies der Fall sein, dann werde ich weiter berichten. Oder ich kümmere mich doch erst um die Leuchten?

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Ist der Immobilien-Boom bald vorbei?

Freitag, 23. November 2018 | Autor:

Ob in München, Frankfurt, Berlin oder Hamburg – Wohnungen und Häuser sind so teuer wie noch nie. Wer etwa an der Maximilianstraße in München wohnt, der muss gut und gerne schon eine Miete im Bereich der 10.000 Euro/Monat auf den Tisch legen; Häuser, die sich in der Nähe der Frankfurter Innenstadt befinden, gibt es nur im sechsstelligen Bereich. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es wohl nach oben keine Grenzen gibt – vor allem auch dann nicht, wenn man sich die Immobilienpreise in London ansieht. Dagegen sind die Objekte in Deutschland sogar noch recht günstig zu bekommen. Doch auch wenn die Immobilienpreise in Deutschland so hoch wie noch nie sind, gibt es doch einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass der Boom bald vorbei sein könnte.

Kommt es demnächst zur Preiskorrektur?

Wer sich heute mit den diversen Sparformen befasst, der wird feststellen, dass die traditionellen Tages- wie Festgeldkonten und Sparbücher mit extrem niedrigen Zinsen ausgestattet sind. Eine Alternative? Aktien. Wer etwa über OANDA mit Wertpapieren handelt, der hat zumindest gute Chancen, hohe Gewinne einzufahren. Aber auch Immobilien-Investments werden immer beliebter. Folgt man dem Gutachten des Forschungsinstituts Empirica, so wird der Immobilien-Boom aber demnächst ein Ende finden. In den nächsten vier Jahren wird sich nämlich, so Empirica, der Preisanstieg bei Häusern und Wohnungen beruhigen. In einigen Städten kann sogar mit einem Rückgang der Kaufpreise gerechnet werden.

Wir gehen davon aus, dass die Immobilienpreise in München, Stuttgart und Berlin um rund ein Viertel bis ein Drittel zurückgehen werden“, so Empirica. „Die Preiskorrektur wird in den nächsten vier Jahren stattfinden.“ Einmal im Jahr wird von Seiten des Forschungsinstituts ein Gutachten für den IZA – den Zentralen Immobilienausschuss – erstellt. Dabei handelt es sich um eine Lobbyvereinigung von Immobilienunternehmen und auch -verbänden. Harald Simons, Mitglied des Vorstands von Empirica, hat das Gutachten mit folgenden Worten kommentiert: „Die Party ist vorbei.“

Die Städte sind den Jungen zu teuer geworden

Seit mehr als acht Jahren klettern die deutschen Immobilienpreise nach oben. Heute ist eine Wohnung, die eine Wohnfläche von 60 Quadratmeter bis 80 Quadratmeter aufweist, um rund 61 Prozent teuer als noch im Jahr 2009. Befasst man sich mit den Mietpreisen, so kann ein Plus von „nur“ 21 Prozent verbucht werden. Besonders starke Preisanstiege waren vor allem in den sieben Top-Großstädten des Landes zu beobachten – dazu gehören Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt und Köln. „Man kann davon ausgehen, dass sich eine Immobilienblase gebildet hat, weil in den Top 7-Städten eine sichtbare Preisübertreibung vorherrscht“, so Harald Simons.

Das wird sich aber demnächst ändern. „Die Zeiten der steigenden Immobilienpreise, vor allem in Berlin, Stuttgart und München, sind vorbei. In Düsseldorf, Köln, Hamburg und Frankfurt können die Preise zwar noch steigen, aber auch hier kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es zum Ende des Immobilien-Booms kommt.“ Einerseits liege das an der zurückgehenden Zuwanderung, andererseits würde auch ein Rückgang der Einwohner beobachtet werden. „Die Jungen kommen einfach nicht mehr nach Berlin oder München, weil es ihnen viel zu teuer geworden ist“, so Simons.

Investoren werden reagieren müssen

Nicht nur, dass die Jungen nicht mehr in die Städte kommen, ist auch das Angebot an Wohnungen ordentlich gewachsen. Im Jahr 2017 wurden um die 300.000 neue Wohnungen fertig – 2018 werden wohl 350.000 neue Wohnungen hinzukommen. Natürlich hat das Auswirkungen auf die Kalkulationen der Investoren. Können die Kredite nämlich nicht mehr aus den Mieteinnahmen bedient werden, so müssen die Investoren in weiterer Folge Geld nachschießen, um Tilgung wie Zins zu bezahlen. „Das heißt, man muss am Ende die Kaufpreisübertreibungen korrigieren und die Immobilien um 30 Prozent günstiger anbieten, will man mit den Mieteinnahmen die offenen Kredite bedienen“, ist Simons überzeugt.

 

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