Ist der Immobilien-Boom bald vorbei?

Freitag, 23. November 2018 | Autor:

Ob in München, Frankfurt, Berlin oder Hamburg – Wohnungen und Häuser sind so teuer wie noch nie. Wer etwa an der Maximilianstraße in München wohnt, der muss gut und gerne schon eine Miete im Bereich der 10.000 Euro/Monat auf den Tisch legen; Häuser, die sich in der Nähe der Frankfurter Innenstadt befinden, gibt es nur im sechsstelligen Bereich. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass es wohl nach oben keine Grenzen gibt – vor allem auch dann nicht, wenn man sich die Immobilienpreise in London ansieht. Dagegen sind die Objekte in Deutschland sogar noch recht günstig zu bekommen. Doch auch wenn die Immobilienpreise in Deutschland so hoch wie noch nie sind, gibt es doch einige Anzeichen, die dafür sprechen, dass der Boom bald vorbei sein könnte.

Kommt es demnächst zur Preiskorrektur?

Wer sich heute mit den diversen Sparformen befasst, der wird feststellen, dass die traditionellen Tages- wie Festgeldkonten und Sparbücher mit extrem niedrigen Zinsen ausgestattet sind. Eine Alternative? Aktien. Wer etwa über OANDA mit Wertpapieren handelt, der hat zumindest gute Chancen, hohe Gewinne einzufahren. Aber auch Immobilien-Investments werden immer beliebter. Folgt man dem Gutachten des Forschungsinstituts Empirica, so wird der Immobilien-Boom aber demnächst ein Ende finden. In den nächsten vier Jahren wird sich nämlich, so Empirica, der Preisanstieg bei Häusern und Wohnungen beruhigen. In einigen Städten kann sogar mit einem Rückgang der Kaufpreise gerechnet werden.

Wir gehen davon aus, dass die Immobilienpreise in München, Stuttgart und Berlin um rund ein Viertel bis ein Drittel zurückgehen werden“, so Empirica. „Die Preiskorrektur wird in den nächsten vier Jahren stattfinden.“ Einmal im Jahr wird von Seiten des Forschungsinstituts ein Gutachten für den IZA – den Zentralen Immobilienausschuss – erstellt. Dabei handelt es sich um eine Lobbyvereinigung von Immobilienunternehmen und auch -verbänden. Harald Simons, Mitglied des Vorstands von Empirica, hat das Gutachten mit folgenden Worten kommentiert: „Die Party ist vorbei.“

Die Städte sind den Jungen zu teuer geworden

Seit mehr als acht Jahren klettern die deutschen Immobilienpreise nach oben. Heute ist eine Wohnung, die eine Wohnfläche von 60 Quadratmeter bis 80 Quadratmeter aufweist, um rund 61 Prozent teuer als noch im Jahr 2009. Befasst man sich mit den Mietpreisen, so kann ein Plus von „nur“ 21 Prozent verbucht werden. Besonders starke Preisanstiege waren vor allem in den sieben Top-Großstädten des Landes zu beobachten – dazu gehören Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt und Köln. „Man kann davon ausgehen, dass sich eine Immobilienblase gebildet hat, weil in den Top 7-Städten eine sichtbare Preisübertreibung vorherrscht“, so Harald Simons.

Das wird sich aber demnächst ändern. „Die Zeiten der steigenden Immobilienpreise, vor allem in Berlin, Stuttgart und München, sind vorbei. In Düsseldorf, Köln, Hamburg und Frankfurt können die Preise zwar noch steigen, aber auch hier kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es zum Ende des Immobilien-Booms kommt.“ Einerseits liege das an der zurückgehenden Zuwanderung, andererseits würde auch ein Rückgang der Einwohner beobachtet werden. „Die Jungen kommen einfach nicht mehr nach Berlin oder München, weil es ihnen viel zu teuer geworden ist“, so Simons.

Investoren werden reagieren müssen

Nicht nur, dass die Jungen nicht mehr in die Städte kommen, ist auch das Angebot an Wohnungen ordentlich gewachsen. Im Jahr 2017 wurden um die 300.000 neue Wohnungen fertig – 2018 werden wohl 350.000 neue Wohnungen hinzukommen. Natürlich hat das Auswirkungen auf die Kalkulationen der Investoren. Können die Kredite nämlich nicht mehr aus den Mieteinnahmen bedient werden, so müssen die Investoren in weiterer Folge Geld nachschießen, um Tilgung wie Zins zu bezahlen. „Das heißt, man muss am Ende die Kaufpreisübertreibungen korrigieren und die Immobilien um 30 Prozent günstiger anbieten, will man mit den Mieteinnahmen die offenen Kredite bedienen“, ist Simons überzeugt.

 

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4 Tipps: Mehr Sicherheit mit Licht im Haushalt

Donnerstag, 22. November 2018 | Autor:

Licht hat neben dem dekorativen und gesundheitlichen Nutzen vor allem die Funktion, für mehr Sicherheit im Haushalt zu sorgen. Sei es im Treppenhaus, am Hauseingang oder im Badezimmer, die richtige Beleuchtung beugt Unfällen vor und ist von elementarer Bedeutung, teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben. Idealerweise macht man sich bezüglich der Lichtplanung schon vor dem Hausbau Gedanken, das gilt insbesondere für ein Haus mit Smart-Home Technologie. Mit diesem Artikel hoffe ich ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen und dem ein oder anderen bei der Hausbau-Planung oder beim Renovieren zu helfen.

Tipp 1: Gefahrenbereich Treppe – blend- und schattenfrei, neutralweiße Lichtfarbe

Die Treppe ist der Ort an dem im Jahr 2013 1172 Menschen gestürzt und gestorben sind. Zwar waren mit 88 % hauptsächlich Personen über 60 Jahre betroffen, aber dennoch sollte diese Zahl nicht unterschätzt werden, zumal auch ein Treppensturz ohne Todesfolge langfristige gesundheitliche Folgen haben kann.

Mit der richtigen Beleuchtung kann das Risiko eines Treppensturzes enorm verringert werden. Für die Treppenbeleuchtung eignen sich folgende Leuchten:

  • Deckenleuchten
  • Wandleuchten
  • Stufenleuchten
  • Handlaufleuchten

Die Leuchten sollten weder blenden noch Schatten werfen. Dennoch sollte das Licht direkt auf die Treppe scheinen, damit die Treppenstufen gezielt und gut sichtbar beleuchtet werden. Eine zu starke Reflektion des Lichts auf den Trittstufen sollte hingegen ebenfalls vermieden werden. Eine Leuchte mit Lampenschirm wäre hier nicht geeignet, da das Licht zu diffus wäre. Die Lichtfarbe der Treppenleuchten sollte neutralweiß sein, damit Kontraste hervorgehoben werden und die Stufen „zuverlässig“ angeleuchtet werden ohne farblich zu verzerren. Weitere Informationen zu den Treppenleuchten findet man hier.

Tipp 2: Verkehrssicherungspflicht – Die Außenbeleuchtung

Hauseigentümer sind dazu verpflichtet den Außenbereich ausreichend zu beleuchten, damit Paketboten oder Besucher nicht zu Schaden kommen. Verletzt sich ein Mensch aufgrund mangelnder Beleuchtung auf dem eigenen Grundstück, dann können Schadenersatzleistungen gemäß § 823 I BGB geltend gemacht werden.

Tipp 3: IP Schutzarten – nicht jede Leuchte für jeden Bereich geeignet

Die IP Schutzarten (International Protection) geben die Eignung eines elektrischen Betriebsmittels für unterschiedliche Umgebungsbedingungen an. Eine Wohnzimmerleuchte sollte beispielsweise nicht im Bad- oder Außenbereich eingesetzt werden, da diese nicht gegen hohe Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser geschützt ist.

https://pixabay.com/de/licht-gl%C3%BChbirne-idee-birne-strom-2565575/

Dringt Kondenswasser, Staub oder anderer Unrat in ein elektrisches Gerät, dann droht durch einen möglichen Kurzschluss nicht nur die dauerhafte Beschädigung des Betriebsmittels, sondern es besteht auch die Gefahr eines elektrischen Stromschlags. Eine Übersicht über die verschiedenen IP Schutzarten findet man hier.

Tipp 4: Einbrecher abschrecken mit Smart-Home Technologie

Smart-Home bezeichnet die Vernetzung von Haushalts- und Multimedia-Geräten und deren zentrale Fernsteuerbarkeit mittels Smartphone, Tablet oder Fernbedienung. Neben der Automatisierung von Alltagsvorgängen und der Einsparung von Energiekosten dient diese Technologie auch als Einbruchwarnsystem.

Mit Hilfe von individuell einstellbaren Lichtszenarien kann man jede einzelne Leuchte im Haus ansteuern. Ist man gerade außer Haus, dann schaltet sich automatisch das Licht zur dunklen Einbrecherzeit an und schreckt so potentielle Einbrecher ab. Alternativ lässt sich auch die an der Hauseingangstür angebrachte Kamera mit dem mobilen Endgerät koppeln, sodass man automatisch eine Nachricht mit Liveaufnahme erhält, sobald jemand vor der Tür steht.

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Tiny Houses: Gesundschrumpfen als Wohntrend

Samstag, 3. November 2018 | Autor:

46,5 Quadratmeter – Das ist die Wohnfläche, die jedem Bundesbürger im Jahr 2017 durchschnittlich zur Verfügung stehen. Mit 15
bis 20 Quadratmetern beträgt die Wohnfläche der meisten Tiny Houses noch nicht einmal die Hälfte davon. Dennoch bieten die mobilen Minihäuser alles, was man zum Leben braucht. Eine intelligente Raumaufteilung macht es möglich: Ein kleines separates Bad, ein Wohnbereich mit Kochnische, eine Schlafempore unter dem Dach.

Ihren Ursprung haben die Minihäuser in den USA. Als 2008 die Immobilienblase platzt, löst sie eine globale Wirtschaftskrise aus. Immer weniger Amerikaner können sich Wohneigentum leisten. Um sich den Traum vom Eigenheim dennoch zu erfüllen, weichen immer mehr Menschen auf kleine Häuser aus.

Aus der Not eine Tugend

Was aus der Not heraus entstanden ist, ist heute für viele Kleinhaus-Bewohner zur Tugend geworden. Downsizing lautet hier das Stichwort. Demnach entscheiden sich immer mehr Menschen ganz bewusst für das Wohnen auf kleinem Fuß. Ziel ist ein bewussterer und nachhaltiger Lebensstil durch die Konzentration auf das Wesentliche. Jeder zusätzliche Quadratmeter kostet mehr Arbeitszeit, um ihn zu finanzieren. Auch die Heizkosten steigen mit der Wohnfläche. Das Credo der Small House Community lautet: Schrumpfe Dein Haus und Du hast mehr Zeit für das, was wirklich wichtig ist: Zu Wohnen und zu Leben.

Dabei schonen Kleinhaus-Bewohner nicht nur das eigene Zeit- und Geldkonto, sondern auch die Umwelt. Die Rechnung scheint einfach: Weniger Wohnfläche bedeutet weniger Ressourcen für den Hausbau. Auch der Energiebedarf für den laufenden Betrieb wie für die Heizung sinkt mit der Anzahl der Quadratmeter. So belegt eine Studie der amerikanischen Colby Universität: Durch den Umzug aus einem Haus mit einer amerikanischen Durchschnittsfläche von 241 Quadratmetern in ein baugleiches 17 Quadratmeter Tiny House ließen sich jährlich rund 12 Tonnen CO2 einsparen.

Kein Wunder also, dass es in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen mittlerweile eine ganze Bewegung gibt, die das Leben auf schmalen Fuß propagiert. Das sogenannte Small House Movement findet auch hierzulande immer mehr Anhänger.

Tiny Houses in Deutschland

So auch in Bremen, wo gerade eine der ersten Dorfgemeinschaften für Kleinhäuser auf deutschem Boden entsteht. Unter dem Projektnamen Tiny House Bremen suchen die Initiatoren aktuell nach Gleichgesinnten, die sich auf einen Stellplatz auf dem Gemeinschaftsgrundstück bewerben können.

Ein ähnliches Projekt, das sich bereits in der Umsetzung befindet, ist das Tiny House Village im bayrischen Fichtelgebirge. Hier lebt eine Gemeinschaft aus 15 festen Dorfbewohnern. Ebenfalls Bestandteil der Community sind Tiny Houses zum Probewohnen und Urlaub machen. Wer einmal testen möchte, ob das Leben auf kleinem Fuß etwas für ihn ist, dem bietet sich hier eine gute Gelegenheit.

Weniger ist nicht immer mehr

Weniger Wohnfläche bedeutet weniger Energiebedarf für den Hausbau, die Heizung und Strom. Eine Rechnung, die Hersteller von Tiny Houses potenziellen Kunden gerne vorrechnen. Dies ist jedoch nur bedingt richtig. Fakt ist: Bei Baugleichheit wird ein kleines Haus immer weniger Energie benötigen als ein baugleiches größeres Haus. Da in der Praxis jedoch kaum eine Immobilie der anderen gleicht, geht mit dem Umzug in ein kleineres Haus nicht zwingend eine Energieersparnis einher.

So kann ein größeres, gut gedämmtes Passivhaus weniger Heizenergie benötigen als ein schlecht gedämmtes Minihaus. Deshalb ist es wichtig, auch bei einem Tiny House auf gute Energiestandards zu achten. Tatsächlich ist es so, dass Anbieter hier häufig an der Gebäudeisolierung sparen, um Wanddicke und das Transportgewicht zu reduzieren. Bevor es zu einem Kauf kommt, sollten sich Eigentümer deshalb gut über den energetischen Zustand das Mikrohauses informieren.

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Abwehrmaßnahmen

Mittwoch, 31. Oktober 2018 | Autor:

Nachdem keine wesentlichen Verbesserungen seitens der Behörden zu erwarten waren, habe ich mit diversen Leuten gesprochen, die auch mit Abwehr von Wildschweinen zu tun haben: Jäger, Landwirte, Pächter…

Im Endeffekt habe ich mir einen Elektrozaun gekauft, der helfen soll, die Wildschweine fern zu halten. Wir haben ihn entlang des Weges montiert, über den die Wildschweine eingebrochen sind. Das Weidezaungerät ist schon eines mit ordentlicher Leistung, also definitiv kein Spielzeug. Ich hoffe, es hilft etwas.

Das Gerät ist nur nachts eingeschaltet. Ich habe die üblicherweise hier spazierenden Hundebesitzer entsprechend informiert und bin dabei auf viel Verständnis gestossen. Bisher funktioniert erst einmal alles einwandfrei.

Die Brigade bei der Arbeit.

Der fertige Elektrozaun

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Und nun nervt es!

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Autor:

Vor 10 Tagen hatte ich wieder Besuch. Diesmal waren 6 Wildschweine im Garten unterwegs. Halb eins in der früh haben sie sich die Grünflächen vorgenommen.

Angeblich suchen sie Eiweiß, also Engerlinge etc. unter der Rasenoberfläche. Gelitten haben diesmal knapp 250m² Rasenfläche. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei.

Emails ans Ordnungsamt: „Wir können nix machen und haben das an die untere Jagdbehörde weitergemeldet.“

Email an die untere Jagdbehörde in Meissen: keine Antwort! Büroschlaf allenthalben.

Zwei Sachen sind jetzt zu tun:

  1. Mein Nachbar (Danke Jörk) hat eine Motorhacke für den Boden. Damit werden wir die Schollen zerkleinern. Dann werde ich wieder Rasen ausbringen. Mit dem Top-Herbstwetter wird der Rasen vermutlich wieder werden.
  2. Ein Elektrozaun aus der Landwirtschaft wird montiert. Zusammen mit mechanischen Sicherungsmaßnahmen sollte dann hoffentlich mal Ruhe sein.

 

Man lernt leider, dass von den Behörden keinerlei Hilfe zu erwarten ist.

80m² im Vorgarten verwüstet.

150m² auf der Rückseite des Hauses.

 

 

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Heute: Wild!

Mittwoch, 29. August 2018 | Autor:

Als ich so auf der Bank im Garten saß und mit den Kindern den Kaninchen zuschaute, kam mir einer der Apfelbäume etwas komisch vor. Er sah irgendwie – tja wie – ja, er sah geknickt aus.

Als wir uns den Baum näher ansgehen haben, sahen wir, dass die unteren Äste alle abgeknickt waren. Sämtliche Äpfel waren abgefressen und die Erde war aufgewühlt.

Ein paar Nachbarn kamen hinzu und wir kamen zum Schluss, dass es Wildschweine gewesen sein mussten. Ein anderer Nachbar, der später hinzukam, hatte die Wildschweine am Morgen auch gesehen.

Gerupfter Apfelbaum

Wildschwiene am Werk

Wir warten nun ab, wie sich die Bäume entwickeln. Vielleicht erholen sie sich ja wieder. Ansonsten habe ich mit meinem Vater den Zaun repariert (er war hier und da doch schon etwas löchrig). Auch das Gartentor wird nun immer jeden Abend geschlossen. Bis dato gab es keinen Besuch mehr.

 

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Smart Home: Chancen und Risiken

Montag, 13. August 2018 | Autor:

Ob Kühlschränke, Heizung oder moderne Fenster – in zukünftigen Haushalten lassen sich immer mehr Elektrogeräte miteinander vernetzen und per Smartphone oder Tablet von unterwegs aus steuern. Experten rechnen damit, dass es bis zum Jahr 2020 mehr als 2,4 Millionen smarte Haushalte in Deutschland geben wird. Obwohl Smart-Home-Technologien in immer mehr Häusern und Wohnungen Einzug halten, wissen viele Menschen trotzdem nicht, was sich dahinter genau verbirgt.

Was genau versteht man unter Smart Home?

Die Antwort auf diese Frage ist ebenso einfach wie bestechend: Alle Installationen und Geräte in einer Wohnung oder in einem Haus sind miteinander verknüpft- z.B. Kühlschränke, Lampen, Fernseher, Drucker und Computer. All diese Geräte bilden ein großes Netzwerk, welches sich zentral über eine Software steuern lässt. Somit können bestimmte Vorgänge im Haushalt automatisiert ablaufen und dank einer Internet-Verbindung sogar aus der Ferne auslöst werden. Das Ziel ist es, den Wohnkomfort sowie die Lebensqualität des Nutzers zu steigern, die Sicherheit zu erhöhen und den Energiekosten zu senken.

Smart Home Chancen: Die Zukunft hat bereits begonnen!

Durch die Nutzung intelligenter Haustechnik ergeben sich gleich mehrere Vorteile. So helfen Geräte wie smarte Thermostate oder intelligente Steckdosen unter anderem dabei den eigenen Energieverbrauch erheblich zu senken. Darüber hinaus wird die Lebensqualität erheblich gesteigert, denn moderne Geräte wie Roboterstaubsauger, Zahnbürsten die das Zahnputzverhalten analysieren, intelligente Waschmaschinen oder smarte Kaffeemaschinen sorgen dafür, dass sich alltägliche Aufgaben zeitsparender und flexibler ausführen lassen. Ein weiteres ausschlaggebendes Argument für das smarte Wohnen ist der Einbruchsschutz.

Alarmanlagen und andere intelligente Sicherheitssysteme informieren den Nutzer bei einer Unregelmäßigkeit und übertragen die aufgenommenen Bilder direkt auf das Smartphone. Hinzu kommen intelligente Rollläden, Jalousien und Beleuchtungssysteme, die sich zufallsgesteuert einstellen lassen und somit dafür sorgen, dass das Haus stets bewohnt wirkt.

Für potenzielle Diebe sinkt damit natürlich die Attraktivität für einen Einbruch. Aber auch für sicherheitsrelevante Aspekte wie Brand oder Hochwasser werden vermehrt Lösungen angeboten. So können beispielsweise durch die Nutzung von spezieller Pumpentechnik gefährliche Szenarien effektiv eingeschränkt bzw. verhindert werden. Die intelligente Haustechnik lässt sich dabei nicht nur im privaten Bereich effektiv einsetzen, sondern natürlich auch in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen. Auch hier sorgen smarte Elektrogeräte für deutlich mehr Energieeffizienz und einen erhöhten Einbruchsschutz.

Risiken bei smarter Haustechnik

Wo Sonne ist, gibt es auch Schatte. Aus dem Smart Home resultieren grundsätzlich auch neue Risiken, denn schließlich können mit dem Internet verbundene Systeme jederzeit gehackt und ausgelesen werden. In diesem Fall würde sich das intelligente Zuhause dann von fremden Personen steuern lassen. Darüber hinaus können smarte Haushaltsgeräte eine Einladung zum privaten WLAN sein und würden dann sogar Zugriff auf private und geschäftliche Daten ermöglichen. Es ist wichtig, dass die angebotenen Sicherheitssysteme ohne Einschränkung genutzt werden, um auch bei einem Verlust des Smartphones zu verhindern, dass fremden Personen ein Zugriff ermöglicht wird. Auch die Nutzung wirklich sicherer Passwörter ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt für die Nutzung smarter Elektrogeräte. Im Voraus sollten sich Nutzer im Idealfall ausführlich darüber informieren, für welche Zwecke der Anbieter die privaten Daten speichert und verwendet. Schließlich lassen sich durch das Konsumverhalten des Anwenders Rückschlüsse auf seinen Tagesablauf, die Privatsphäre sowie über die jeweiligen Anwesenheitszeiten ziehen.

Blick in die Zukunft: In welchen Bereich wird das Smart Home zukünftig ebenfalls zu finden sein?

Die Entwicklung im Bereich der intelligenten Haustechnik schreitet stetig weiter voran und derzeit arbeiten die Entwickler bereits an einer Vielzahl technischer Neuheiten. Diese sind tatsächlich auch nicht nur als Spielerei zu bewerten, sondern verhelfen effizient dabei, Energiekosten zu senken und den Komfort in der Wohnung zu erhöhen. Verschiedene Hersteller arbeiten derzeit an Geräten, die durch Gesten gesteuert werden können, sodass Rollos, Licht oder andere programmierbare Szenarien zukünftig per Handbewegung gesteuert werden können. Biegsame Bildschirme, transparente Fernsehgeräte und sogar Teppiche, die vor Stürzen warnen – all das dürfte in Zukunft zur smarten Realität werden.

Fazit: Datenschutz und Funktionalität weiterhin wichtige Themen

Künftig werden Smart-Home-Lösungen in den Haushalten hierzulande so selbstverständlich sein wie fließendes Wasser, Strom und Licht sein. Eigentümer und Vermieter müssen derzeit allerdings noch selbst einen Beitrag zur sicheren Verwendung der Smart-Home-Geräte leisten und bereits bei der Anschaffung bewusst auf die Sicherheitsmerkmale achten. Zudem sind Datenschutz und Funktionalität zentrale Erfolgsfaktoren. Weniger ist oft eben doch mehr – diesen Grundsatz müssen Anbieter in Zukunft von vornherein berücksichtigen. Es sollte daher keinen Zwang zur Datenerzeugung geben.

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Wintergarten

Dienstag, 3. Juli 2018 | Autor:

Ich selber brauche ja keinen Wintergarten. Obwohl, dort könnte man so einige Pflanzen überwintern lassen, die im Sommer schön draußen stehen. Aber einen Wintergarten können wir mal getrost gaaaanz nach unten auf die sowieso viel zu lange ToDo-Liste setzen.

Ein Freund von mir überlegt allerdings gerade, seine Terrasse zu einem Wintergarten umzubauen. Ein massives Fundament ist vorhanden. Die Anschlüsse ans Haus sind auch alle machbar. Was fehlt ist quasi Holz, Glas und Stahl.

Die Idee ist, ersteinmal eine Seite mit Hilfe von Stahlprofilen der ETG GmbH mit einer Glaswand zu versehen, um so ersteinmal geschützt von der Wetterseite länger draußen sitzen zu können. Später würde er dann eine Holzkonstruktion bauen, in welche dann Glaselemente eingesetzt werden. Aus dem gleichen System läßt sich auch eine Schiebetür realisieren.

Ich werde mal abwarten, bis er das bei sich umgesetzt hat und vielleicht sukzessive mal ein Bild hier einstellen. Bei den aktuellen Temperaturen will natürlich niemand länger als nötig in der Sonne sitzen, da wäre ein Schattenspender sicherlich die bessere Wahl. Oder ein Schwimmteich, oder oder oder …

 

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