Holzfenster pflegen

Mittwoch, 30. März 2016 | Autor:

Wer im Zuge einer Modernisierung neue Fenster einbaut, will in der Regel die Energieeffizienz steigern und unterm Strich weniger Heizkosten zahlen. Die Wahl fällt häufig auf Holzfenster. Denn inzwischen gibt es eine große Auswahl verschiedener Modelle. Holzfenster sorgen für ein gesundes Wohnklima und sind für viele Eigentümer erste Wahl.

Bei regelmäßiger guter Pflege bleiben Holzfenster über Jahrzehnte ansehnlich und funktional.

Bei regelmäßiger guter Pflege bleiben Holzfenster über Jahrzehnte ansehnlich und funktional.

Je nach Wohnsituation gibt es unter anderem

  • Holzfenster mit modernem Design zum Beispiel für Neubauten,
  • Holzfenster, die den ursprünglichen Charakter eines älteren Hauses unterstreichen oder
  • in denkmalgeschützten Häusern mit besonders stilvollen Rund- und Korbbögen erheblich zum Gesamteindruck des Hauses beitragen und das Wohngefühl steigern.

Die Fenster bei Sorpetaler erfüllen nicht nur die Anforderungen des Wärmeschutzes, sie sind außerdem in Form von Schiebefenstern, Schwingfenstern oder Sprossenfenstern erhältlich.

Die Investition in Holzfenster soll sich langfristig rechnen. Die Fenster müssen dauerhaft haltbar sein und auch in zehn oder zwanzig Jahren die gewünschte Dämmleistung bringen. Auch deswegen ist es wichtig, dass das Material sorgfältig und passend behandelt wird.

Tipps zum richtigen Anstrich von Holzfenstern

  • Spezialmilch gegen Witterungseinflüsse
    Früher mussten Holzfenster quasi jedes Jahr gestrichen werden. Das ist inzwischen Vergangenheit. Wenn Holzrahmen mit einer speziellen Pflegemilch behandelt werden, ist der jährliche Anstrich nicht mehr nötig. Zwei bis dreimal im Jahr trägt man die Milch nach dem Fensterputzen und den Rahmen auf. Das schützt die Rahmen gegen Regen, Schnee und andere Witterungseinflüsse. Wer im Zuge des Fensterputzens die Holzfenster mit einem Spezialreiniger behandelt, erhöht die Lebensdauer.
  • Lasur oder Lack
    Jedes Fenster sollte mit der passenden Beschichtung versehen werden. Je nachdem, um welche Bauart es sich handeln, können Verbraucher lasierende oder deckende Schichten auftragen. Der Bundesverband ProHolzfenster stellt eine Tabelle zur Verfügung, die bei der Auswahl des passenden Anstrichs hilft.
  • Wetterseite entscheidet über Anstrich
    Die Lage des Fensters in Bezug auf die Himmelsrichtung entscheidet auch mit darüber, welcher Anstrich der richtige ist. Auf der Wetterseite ist das Fenster anderen Bedingungen ausgesetzt, als auf einer geschützten Seite. Eine Regenseite stellt andere Anstriche, als sonnenexponierte trockene Seiten. Wenn möglich, sollten Verbraucher das bereits berücksichtigen, wenn sie die Fenster auswählen.

Erst informieren, dann kaufen
Die Anschaffung neuer Fenster geht ins Geld. Deshalb empfiehlt es sich, die Bewitterung der Fenster richtig einzuschätzen. Unterm Strich spart das langfristig viel Geld. Im Angebot sind unterschiedliche Holzarten und es ist möglich, unzählige Varianten der Vorbehandlung mit dem Fensterlieferanten zu vereinbaren. Geölt, lasiert, gewachst, lackiert oder unbehandelt – die Möglichkeiten sind vielfältig. Am besten sind Verbraucher bedient, wenn sie sich von einem versierten Fachmann Rat einholen. Dieser informiert auch darüber, wie die individuell ausgewählten Fenster zu behandeln und wann das Holz erstmals einer Nachbehandlung unterzogen werden muss.

 

Foto: https://pixabay.com/de/users/Romi-19628/

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Nachtrag 2015: Holzlager

Donnerstag, 24. März 2016 | Autor:

ich komme derzeit kaum noch dazu, hier einige Themen aufzuarbeiten. Beruflich, privat, alles kostet viel Zeit. Wo gibt es diese “Entschleunigungskurse”???

Holzlager am Carport

Holzlager am Carport

Meine Bretter und sonstigen Hölzer aus der Baupahse und danach lagen bis dato unter Folien verteilt hier und dort auf dem Grundstück. Mein Vater und ich haben nun einen zentralen Platz geschaffen, der trocken ist und den Brettern optimale Lagereigenschaften bietet.

Mal sehen, was wir in diesem Jahr noch damit bauen. Ein Baumhaus steht bei den Kindern ganz oben auf der Liste…

 

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Fenster nachrüsten / neu einbauen

Samstag, 19. März 2016 | Autor:

Die Energiekosten steigen stetig, sodass der Wunsch nach mehr Effizienz und Kosteneinsparung ebenfalls ansteigt und in immer mehr Haushalten eine primäre Position einnimmt. Anstatt die Raumtemperatur zu senken und weniger zu heizen, konzentrieren sich Eigentümer und Eigenheimbesitzer auf neue Fenster, die mit einem hohen U-Wert zur Energieersparnis beitragen. Wann lohnt sich der Austausch und welche Fenster sind ratsam, um die Stromkosten zu senken und im Altbau auf eine zukunftsorientierte Modernisierung, wie im Neubau auf Wärmeisolierung zu setzen?

Energiesparende Fenster als Gesamtwerk aus Glas und Rahmen

Isolierungen und Dämmungen gehören zu den Grundaufgaben einer Modernisierung oder Sanierung, die für den Erhalt der Heizwärme im Raum und somit für eine Senkung der Energiekosten sorgt. Allerdings stellt die Auswahl der richtigen Fenster vor eine Herausforderung, für die einige Kenntnisse vorhanden und die Unterschiede der einzelnen Ausführungen bekannt sein sollten. Edelgasfenster, metallbeschichtete Fenster oder Fenster mit Dreifachverglasung gehören zu den Fensterscheiben, die in Punkto Wärmedämmung hohe Ansprüche erfüllen und durch gute Produkteigenschaften überzeugen. Eine alleinige Orientierung auf die Verglasung ist aber nicht ratsam, da der Rahmen und der Einbau ebenso Einfluss auf die Dichtheit der Fenster und somit auf die Eigenschaften in der Wärmedämmung nehmen. Der Austausch alter Fenster lohnt sich in jedem Altbau, aber auch in Neubauten die vor der neuen Regelung in der Energiesparverordnung errichtet wurden. Ist eine Modernisierung zur Wärmedämmung geplant, sollten sowohl die Möglichkeiten zur Verglasung, wie auch zum Rahmen in Gegenüberstellung betrachtet und anhand der Relevanz zum eigenen Anspruch gewählt werden. Die Gesamtsituation des Gebäudes nimmt ebenfalls Einfluss auf die Entscheidung für ein Fenster, dass in seinen Eigenschaften zur Mauerstruktur und dem Alter des Gebäudes passen muss. Zum Beispiel sind Kunststofffenster in einem Objekt mit hoher Luftfeuchte durch feuchtes Mauerwerk nicht geeignet, da sie zur Stock- und Schimmelbildung in den Leibungen und Ecken im Decken- sowie Außenwandbereich führen. Hier eignen sich Holzrahmen besser, da diese zwar über wärmedämmende Eigenschaften verfügen, dennoch eine gute Zirkulation zur Vermeidung von Schimmelbildung bieten.

Besonderheiten beim Fenstertausch in denkmalgeschützten Objekten

Während sich der Austausch von Fenstern bei nicht denkmalgeschützten Objekten, wie auch der Einbau verschiedener Fenster im Neubau relativ einfach realisieren lässt, stellt ein unter Denkmalschutz stehendes Haus vor zusätzliche Schwierigkeiten. Hier muss die energetische Sanierung mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden, da ein vollständiger Austausch der vorhandenen Fenster ohne Sondergenehmigung nicht möglich ist. Anders verhält es sich bei der Innengestaltung mit Gardinen und Sichtschutz nach Maß. Damit im Rahmen keine Bohrung erfolgen und so ein negativer Einfluss auf die Wärmedämmung genommen werden muss, bieten sich zum Beispiel Scheiben- und Klemmstangen zur Befestigung von Gardinen ohne Bohrung an. Ein wichtiger Aspekt beim Kauf wärmedämmender Fenster ist der U-Wert. Dieser setzt sich aus dem Ug-Wert für die Verglasung und den Uw-Wert für den Rahmen zusammen. Je kleiner der U-Wert in seiner Gesamtheit ist, umso besser isolieren die Fenster und umso mehr Energiekosten können eingespart werden. Bei alten Fenstern bringt der Austausch Maximalersparnis von bis zu 8 Prozent, die sich spürbar in der nächsten Energierechnung zeigt und unnötige Mehrkosten vermeiden lässt.

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Erfahrungen anderer Bauherren

Sonntag, 7. Februar 2016 | Autor:

Ab und an schreiben mir anderen Bauherren, die durch Zufall mein Hausbaublog gefunden haben. Andere Bauherren haben andere Erfahrungen gemacht, bauen anders, in anderen Konstellationen. Vielleicht ist das für den ein oder anderen Leser meines Blocks interessant.

Mit dem geeigneten Bauträger ins eigene Haus

Neben einer soliden Finanzierung ist auch die Wahl des Bauträgers sicherlich ein wesentliches Kriterium. Schließlich möchte man künftig in einem Haus leben, das den individuellen Vorstellungen möglichst nahe kommt. Doch manchmal müssen auch kleine Abstriche in Kauf genommen werden, da ansonsten schnell das vorhandene Budget überschritten wird. Was dabei zu beachten ist und wie potentielle Probleme gelöst werden können, lässt sich im Übrigen auch im Bautagebuch von Maike und René nachlesen, die sich nach einem längeren Hin und Her für ein Aktionshaus von Viebrockhaus entschieden haben.

Mit Viebrockhaus bauen: Pros und Kontras

Wie bei jedem aufwendigen Projekt müssen insbesondere auch bei einer doch sehr kostenträchtigen Investition zahlreiche Kriterien mit in die Planungen mit einbezogen werden. Letztlich sollten bei einer sorgfältigen Abwägung Pro und Kontra auch bei einem Viebrockhaus die positiven Aspekte überwiegen.

Pro:

  • Schnelle, zuverlässige und kompetente Beratung

  • Langjährige Erfahrung

  • Hohes Maß an Termintreue

  • Gute Bauqualität

  • Guter Service (auch nach Fertigstellung der Objekte)

  • Ordentliches Preis – Leistungsverhältnis

Kontra:

  • Begrenzte Flexibilität bei Änderungen (kostenintensiv)

  • Teils relativ emotionslose Abwicklung

  • Auswahl an Innenausstattung beschränkt

Laut Focus Money wird im Übrigen dem Viebrockhaus in puncto Umgang mit den Bauherren und Fairness eine sehr gute Leistung bescheinigt.

Erfahrungen anderer Bauherren

Bevor man sich letztlich für einen Bauträger, also auch Viebrockhaus, entscheidet, sollten sich die künftigen Bauherren wissenswerte und nützliche Informationen über die Anbieter verschaffen. Zum einen besteht die Möglichkeit, Rezensionen und Bewertungen nachzulesen, zum anderen kann man mit den Erfahrungen anderer Bauherren essentielle Ergebnisse erlangen, an denen man sich orientieren kann. So können beispielhaft auf ciao.de die notwendigen Antworten auf wichtige Fragen nachgelesen werden.

So ist dort exemplarisch aufgeführt, dass Bauherren mit Viebrockhaus aufgrund der Zuverlässigkeit und Freundlichkeit auch bei der potentiellen Planung des nächsten Hausbaus auf das Unternehmen zurückgreifen würden.

Andere wiederum loben die Zuverlässigkeit und die Termintreue des Bauträgers und zeigen sich von der handwerklichen Qualität begeistert.

Doch so mancher sparte auch nicht mit Kritik. Insbesondere diverse Mängel und deren nachlässige Beseitigung wurden in diesem Zusammenhang angeprangert.

Viele Entscheidungen in der Bauphase

Vor und während der Bauphase müssen die Bauherren essentielle Entscheidungen treffen, die nicht nur Einfluss auf die Finanzierung haben, sondern auch zukunftsorientiert sein müssen. Die meisten dieser einmal getroffenen Entscheidungen lassen sich nicht mehr oder nur mit einem hohen Kostenaufwand wieder rückgängig machen.

Zunächst sollte der passende Bauträger gefunden werden. Stern Online schreibt dazu, dass sich die Interessenten von der Arbeit der infrage kommenden Unternehmen zuvor sorgsam informieren sollten, damit sich das Abenteuer Hausbau nicht zu Albtraum entwickelt.

Auch über die Art des Hauses sollte man sich bereits zuvor im Klaren sein. Massivhaus oder Aktionshaus – zahlreiche Optionen stehen hier zur Verfügung. Ideal ist hier beispielhaft der Besuch einer Musterhausaustellung, denn dann hat man eine visuelle Vorstellung von den entsprechenden Objekten.

Zudem ist die Wahl des richtigen Wärmeerzeugers mit in die Planungen mit einzubeziehen. Welche Heizform ist in der Region überhaupt möglich? Welche Heizungsanlagen, welcher Brennstoff, Druck- und Temperaturvorgaben, Art des Heizmittels, an welcher Stelle soll die Anlage montiert werden. Daneben ist auch eine Wirtschaftlichkeitsanalyse anzustreben.

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Für zukünftige Bauherren: Planungssoftware für den Hausbau

Samstag, 7. November 2015 | Autor:

Da ja nun die trüben Herbsttage kommen hat man wieder ein wenig Zeit, sich Sachen am PC anzuschauen. Als ich vor vielen Jahren mit dem Hausbau angefangen hatte, gab es noch nicht so ausgefeilte Planungssoftware wie heute. Ein paar Sachen hatte ich hier im Blog ja damals vorgestellt.

Jetzt ist mir ein neues Softwarepaket unter die Finger gekommen: 3D CAD Architekt von Concadus. Dieses Softwarepaket unterstützt neben ersten Ideen zum Hausbau auch die Bereiche Garten, Bad, Küche, usw. Das ist schon eine ganze Menge.

Standard Edition

Standard Edition

Aber wo liegt nun der Mehrwert? Ich hatte einen Blick auf die Standard-Edition der Software geworfen. Schon hiermit sind sehr viele Funktionen zu einem akzeptablen Preis möglich.

Im Vergleich zu den mir bis dato bekannten Programmen sind mittlerweile viel mehr Funktionen komfortabel einsetzbar. Es sind viel mehr Objekte vorhanden, diese lassen sich leicht anpassen und somit einfacher verwenden. Generell sind die Räume schnell erstellt und man erhält somit bald die ersten Eindrücke vom neuen Heim.

Mir persönblich hat hier auch gefallen, das man seine Ideen hinsichtlich Elektroplanung schon gleich mit unterbringen kann. So sind die Daten gleich beisammen.

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber anderen Anbietern ist übrigens auch der Support. Bei vielen Anbietern  gibt es keine Telefonnummer auf der Webseite und in den Bewertungen auf Trusted Shops kann man oft nachlesen, dass die Kunden dort nie einen Mitarbeiter erreichen konnten. Bei Concadus gibts Antworten per Telefon, per Email oder auch im Forum.

Abschließend bleibt zu sagen, daß diese Software für den Bauherren eine große Hilfe sein kann. Die echte Hausplanung lasst aber bitte, wenn irgend möglich, doch einen richtigen Bauingenieur oder Architekten machen. Da gehört halt auch jahrelange Erfahrung dazu ;) Spaßt macht diese Software aber sicher allen zukünftigen Bauherren.

 

 

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Reichlich Ernte

Dienstag, 25. August 2015 | Autor:

Wie man hier sieht, gabs dieses Jahr reichlich Ernte. Tomaten und Gurken wussten gar nicht wohin sie noch wachsen sollten. Die Äpfel- und Pflaumenbäume, sowie der Quittenbaum bogen ihre noch recht jungen Äste.

Damit gibt es reichlich Gemüse aus dem eigenen Garten auf dem Tisch. Mal sehen, was mit den ganzen Äpfeln passiert ;)

Die Gurken wissen nicht wo noch hin

Die Gurken wissen nicht wo noch hin

Reichlich Äpfel

Reichlich Kirschpflaumen

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Gartenweg anlegen – Tipps und Tricks

Donnerstag, 23. Juli 2015 | Autor:

Quelle/Foto: www.pixabay.com, samslens

Quelle/Foto: www.pixabay.com, samslens

Am Gartentor beginnt im Moment der direkt der Rasen. Einen Weg zur Eingangstür gibt es zur Zeit nicht. Ich vermute auch, daß dies in diesem Jahr nichts mehr wird. Andere Ex-Bauherren sind da „schneller“.

Um dann im nächsten Jahr schonmal rechtzeitig am Start zu sein, habe ich mir angeschaut, wie andere vorgegangen sind.

Planung und Vorbereitung

Bevor Material gekauft und der Rasen verunstaltet wird, muss der Weg zunächst gut geplant werden. Dazu sollte man folgende Fragen klären:

  • Welche Bereiche sollen miteinander verbunden werden?

  • Was wäre eine sinnvolle Wegführung?

  • Soll der Weg durchgehend verlaufen oder nur vereinzelte Trittflächen enthalten?

  • Welches Material ist geeignet bzw. welche Stilrichtung passt?

  • Wieviel Material wird benötigt?

Wichtig ist beim Eingangsweg, dass je nach Größe des Grundstücks,  man bequem zu zweit auf dem Weg gehen kann. Auch ein Kinderwagen, Rollator, etc. muß bequem zu bewegen sein. Ein reiner Kiesweg schiedet deshalb vermutlich schnell aus. Ein Weg aus Platten kann eine Lösung sein. Pflastersteine sind eine andere Variante.  

Für die Materialentscheidung könnte die folgende Tabelle helfen, die auf dem Onlineportal des Gartenmagazins Mein schöner Garten zu finden ist. Sie informiert über die jeweiligen Vor- und Nachteile sowie die Kosten pro Quadratmeter:

Vergleich Materialien

Vergleich Materialien

Die Umsetzung – Schritt für Schritt zum Ziel

Das A&O für das erfolgreiche Anlegen eines Gartenwegs besteht in der Vorbereitung des Pflasterbettes. Unschöne Stolperfallen und ein unerwünschtes Absenken der Platten oder Steine können nur vermieden werden, wenn der Untergrund stimmt. Im ersten Schritt markiert man mit kleinen Pflöcken die Wegstrecke vom Anfangs- bis zum Endpunkt. Mit einer Schnur sollte der gesamte Weg mit Hilfe der Pflöcke bespannt sein. Dann muss die Wegstrecke vollständig ausgeschachtet werden. Dies ist eine Arbeit, die man je nach Fläche am besten mit mehreren Personen erledigt, um das Ganze zu beschleunigen. Ein kleiner Bagger kann natürlich auch sehr hilfreich sein. Für einen ordentlichen Unterbau rechnet man zwischen 30 und 50 Zentimeter Tiefe. Das Ausheben der Erde ist nicht zu unterschätzen. Wie tief der Graben im Detail sein muss, hängt von der Dicke des Belags ab. Als Faustregel gilt: 35 Zentimeter muss die Kies- und Splittschicht betragen.

Quelle/Foto: www.pixabay.com, Jill_J_Jenkins

Quelle/Foto: www.pixabay.com, Jill_J_Jenkins

Die erste Schicht aus Kies muss rund 20 Zentimeter dick sein. Um sie sorgfältig zu verdichten, ist eine Rüttelplatte notwendig. Diese Geräte sind groß und relativ teuer. Wir informieren uns in Baumärkten über Leihobjekte. Glücklicherweise gibt es aber Bekekannte bzw. Verwandtschaft. Hier hatte sich im letzten Jahr schon jemand entschieden, so eine Rüttelplatte zu kaufen. Er wurde online fündig unter denqbar.com, einem Onlineshop für motorisierte Gartengeräte und Werkzeuge. Dort wurde ein preiswertes Modell für Gartenbauarbeiten präsentiert, das sich aufgrund seiner einfachen Bedienung und robusten Bauweise für den privaten Einsatz eignet. Diese Rüttelplatte ist nun im Bekanntenkreis gut im Einsatz.

Im nächsten Arbeitsschritt folgt auf die erste Kiesschicht eine Schicht aus einer Mischung mit feinem und grobem Splitt. Um diese Schicht zu begradigen, kommt ein Abziehbrett zum Einsatz. Zur Arbeitserleichterung kann man zusätzlich Abziehschienen verwenden. Eine Wasserwaage tut es aber auch. Sobald der Unterbau fertig ist, kann das Verlegen der Platten bzw. Pflastersteine beginnen. Diese müssen im gewünschten Abstand zueinander platziert werden. Abhängig von der Größe der Fugen, füllt man die Zwischenräume mit Sand, Splitt oder Fugenmörtel aus. Fertig ist der selbst gemachte Gartenweg!

Nachdem die Kinder hier dauernd irgendwelche Lego-Anleitungen und Ideen bei Youtube finden, hab ich mal geschaut. Und ja, auch zum Thema Gartenwege gibt es was:

Das Video vom YouTube Channel „Wunderschöne DIY Deko Ideen“ enthält eine tolle Anregung.

 

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Bäume gestützt

Dienstag, 14. Juli 2015 | Autor:

Obstbaum mit Stütze

Obstbaum mit Stütze

Nachdem die Obstbäume drei Jahre alleine vor sich hingewachsen sind, waren nun zwei der Bäume doch auf Abwegen unterwegs.

Daher haben wir im Baumarkt 2 Pfähle gekauft und haben die Bäume daran ausgerichtet.

Natürlich haben wir neben den Baumstämmen auch die Pfähle so präpariert, dass die Ameisen nicht nun dort entlang auf die Bäume gelangen können… Die kleinen schlauen Biester versuchen alles, um an die Bäume zu kommen.

 

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