Eine Eiche für die Ewigkeit

Sonntag, 24. November 2019 | Autor:

Eiche heute! Und 2119?

Meine netten Nachbarn hatten aus dem Wald einen Eichensetzling mitgebracht, der mittlweile schon knappe 2 Meter Höhe erreicht hatte. Da sie im eigenen Garten nicht den Platz haben, haben sie mir den Baum angeboten.

Ich bin dann erstmal 20 Minuten über das Grundstück gelaufen. Der Baum sollte ja so stehen, daß er auch bei etwaiger zukünftiger Nutzungen des Grundstücks nicht weichen muss. Damit fallen potentielle Baugrundstücke, Wege etc. schon weg. Auch in der Nähe meines Brunnens und der Wasserleitungen wollte ich ihn lieber nicht pflanzen.

Nachdem ein Platz gefunden war, wurde der Baum schnell gepflanzt. Ich hoffe, er steckt den „Umzug“ gut weg und wächst die nächsten 100 Jahre erstmal ordentlich.

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Winterfest

Sonntag, 24. November 2019 | Autor:

Letzte Wasserreste

Ich habe in diesem Jahre eine Beregnungsanlage installiert. Den Artikel dazu bin ich noch schuldig. Er kommt definitiv noch!

Das System musste natürlich nun im Herbst geleert werden, damit kein Wasser darin friert und Schaden anrichten kann. Dazu hat mir mein netter Nachbar einen Kompressor geborgt. Somit konnte ich einen Regnerkreis nach dem anderen ausblasen, so daß jetzt kein Wasser mehr enthalten sein sollte.

Jetzt bliebe noch übrig, die Elektroverkabelung zum Bewässerungssystem korrekt zu installieren. Es ist noch im Status „schnelle Lösung – geht“. Aber so kalt, wie es mittlerweile ist, habe ich da jetzt keine Motivation 😉

 

 

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Welche Kleidung eignet sich für die Gartenarbeit?

Mittwoch, 23. Oktober 2019 | Autor:

Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu tun, nur im Winter ruht sich die Natur aus und für den Gärtner fallen kaum Arbeiten an. Wer selbst schon einmal im Garten gearbeitet hat, weiß, dass man schnell ins Schwitzen kommen kann. Stoffe aus künstlichen Materialien sind daher für die Gartenarbeit eher nicht geeignet, Textilien aus Baumwolle sollten bevorzugt werden.

Gibt es am Boden etwas zu tun oder sollen Rosen zurückgeschnitten werden, können robuste Handschuhe aus dicken Kunststoffen aber eher davor bewahren, dass die Haut bei der Gartenarbeit an Händen und Armen verletzt wird. Das Schuhwerk im Garten sollte der Witterung angepasst werden, Gummistiefel gehören zur Standardausstattung eines jeden fleißigen Gärtners und dürfen in keinem Schuppen fehlen. In diesem Artikel erhalten Sie Tipps zur besten Kleidung für die unterschiedlichen Arbeiten, die im Garten anfallen.

Das Schuhwerk: Sicher und leicht durchs Gartenjahr

Wer mit Spaten, Harke und Rechen im Garten arbeitet, sollte unbedingt festes Schuhwerk tragen. So werden die Füße und Zehen geschützt und es kommt nicht zu ungewollten Verletzungen. Feste Schuhe sind im Garten immer dann sinnvoll, wenn in lockerem Boden gearbeitet wird oder Beete betreten werden. Erde und Steine dringen sonst leicht in offenes Schuhwerk ein, wodurch nicht nur die Füße verschmutzen, sondern auch Verletzungen wie Blasen oder Abschürfungen entstehen können.

Werden im Sommer offene Schuhe bei der Gartenarbeit getragen, sollte die Sohle möglichst nicht biegsam sein und auch Feuchtigkeit gut vertragen können. Schuhe mit einer dicken Holzsohle sind im Garten sehr gut geeignet – auch wenn man bei der Gartenarbeit einige Zentimeter weit in den Boden einsinkt, bleiben die Füße stets gut geschützt.

Kleidung für die Arbeit im Garten: Am besten leicht und luftdurchlässig

Damit es bei der Gartenarbeit nicht zu Erkältungen kommt, sollte Oberbekleidung mit Fasern aus Naturmaterialien bevorzugt werden. Die im Garten angezogenen Oberteile können kurz- oder langärmelig sein, bei heißen Außentemperaturen kommen auch ärmellose Shirts infrage.

In diesem Fall sollte mit einem Sonnenschutz, zum Auftragen auf die Haut, dafür gesorgt werden, dass es nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Vor allem wenn mittags und am frühen Nachmittag im Garten gearbeitet wird. An kühlen Sommerabenden eignet sich bspw. ein Sweatshirt recht gut, welches nicht zu dick ist und trotzdem schön kuschelig warm hält.

Auch bei warmen Außentemperaturen kann es wohltuend sein, wenn bei der Gartenarbeit eine lange Hose getragen wird. Viele Pflanzen, wie Erdbeeren und diverse Blumenarten im Garten, tragen kleine Widerhaken an den Blättern, wodurch es bei empfindlichen Menschen durch den Kontakt schnell zu Rötungen und Reizungen an den Beinen kommen kann.

Auch gegen Mücken ist lange Kleidung übrigens ein guter Schutz. Ab Juli schlüpfen in stehenden Gewässern wie z. B. Regentonnen die Mückenlarven, sodass es im Garten dann zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit kommen kann, dass man von Mücken gestochen wird. Zitrone ist diesbezüglich ein natürliches Aroma gegen Mücken.

Es hilft bereits, die unbedeckte Haut vor Beginn der Gartenarbeiten mit Zitronenduft einzureiben, auch eine Kerze mit dem Aroma von Zitrusfrüchten hält die lästigen Plagegeister zuverlässig fern – hier aber mehrheitlich in Innenräumen.

Schürze und Gürtel: Gartenutensilien während der Arbeit schnell verstauen

Eine Schürze für die Gartenarbeit ist längst nicht aus der Mode gekommen. Die Stoffe für Gartenschürzen können Kunstfasern enthalten, da die Gartenschürze dann besonders robust und reißfest ist.

In den Taschen lässt sich einiges verstauen, was für die Gartenarbeit ständig zur Hand sein muss, aber auch der eben gepflückte Apfel findet hier einen Platz, bis er gleich auf der Hollywoodschaukel verzehrt werden kann. In der Hobbywerkstatt ist der Werkzeuggürtel ebenso beliebt wie bei der Gartenarbeit: In ihm lassen sich Gartenwerkzeuge unterbringen, passionierte Gärtner sparen sich so lange Wege durch den Garten.

Bleibt das Gartenwerkzeug am Rande des Beetes liegen, scheint dies auf den ersten Blick nicht wie ein weiter Weg. Muss man jedoch während der Gartenarbeit ständig aufstehen, zu der Stelle gehen, an der das Werkzeug liegt, sich erneut bücken und dann zu der Stelle der eigentlichen Gartenarbeit zurückkehren, um wieder in gebeugter Haltung weiterzuarbeiten, kann es leicht zu Verspannungen im Rücken und zu Schmerzen in den Gelenken kommen.

Wer beispielsweise zwischen den Gartenbeeten breite Wege nutzen kann, kann aber auch mit einem fahrbaren Wägelchen dafür sorgen, dass alle Gartenutensilien stets in Griffweite bleiben.

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Was ist Mikrobewässerung und welche Vorteile bietet sie?

Mittwoch, 23. Oktober 2019 | Autor:

Mikrobewässerung oder auch Tropfbewässerung, beschreibt ein nachhaltiges Gießen von Teilbereichen im Garten oder auf dem Feld, bei dem nur Teile der Bepflanzung mit Wasser versorgt werden. Auf diese Weise lassen sich große Mengen Wasser sparen, was in Zeiten anhaltender Trockenperioden durchaus sinnvoll ist. Mit einer Beregnungsanlage werden also Beete mit Nutzpflanzen nach Bedarf gegossen, aber auch für Hecken im Garten kann diese Art der sparsamen Bewässerung eingesetzt werden oder für Blumenkübel und Hochbeete.

Das Zubehör für die Mikrobewässerung besteht aus einem verzweigten Schlauch- und Rohrsystem, welches an verschiedenen Stellen mit Tröpflern und Regnern ausgestattet ist. In diesem Artikel gehen wir auf die Vorteile der Tropfbewässerung ein und verraten Ihnen, warum diese Art der Pflanzen-Beregnung auch im landwirtschaftlichen Bereich immer interessanter wird.

Vorteil: Sparsame Bewässerung an ausgewählten Stellen

Durch die gezielte Bewässerung von Nutz- und Blühpflanzen werden diese optimal mit Wasser versorgt. Unkraut hingegen findet im Garten auf natürliche Weise nur wenige Lebensgrundlagen, da ihm durch die Mikrobewässerung keine zusätzliche Feuchtigkeit zur Verfügung gestellt wird.

Jedoch gedeihen in Deutschland auf den Wiesen und im Garten neuartige Wildpflanzen, welche auch mit wenig Wasser auskommen, während der Rasen mehr und mehr vergilbt und eingeht. Hier ist der Gärtner also nach wie vor gefragt und muss überlegen, ob er wild wachsende Kulturen ausreißen möchte oder sich lieber daran erfreut, dass die Natur eigene Wege findet, um zu überleben.

Vorteil: Dünger lässt sich auch an unebenen Stellen im Garten gut dosieren

Wird eine Pumpe an das Mikrobewässerungssystem angeschlossen, lassen sich Düngemittel ganz einfach gezielt unter den Pflanzen verteilen. Durch die gleichzeitige Bewässerung erreichen die Nährstoffe Tiefen im Boden, in denen die Wurzeln den Dünger optimal aufnehmen können.

Wasser und Dünger können unterhalb des Blattwerks versprüht werden, sodass Rückstände auf der Oberseite der Blätter nicht ungenutzt verdunsten können. Auch in Gartenanlagen mit starkem Gefälle oder in einem Weinberg, sowie auch auf unebenem Gelände, lässt sich die Tropfbewässerung hervorragend einsetzen. Gärtner und Landwirte sind mit dieser Technik flexibel und unabhängig von äußeren Umwelteinflüssen.

Im Fachhandel sind für den Hausgebrauch ganz unterschiedliche Systeme erhältlich, mit denen sich Beete und Hochbeete ebenso leicht und sparsam bewässern lassen wie große Flächen, auf denen unterschiedliche Nutzpflanzen angebaut werden.

Es ist sogar möglich, die eigenen Balkonpflanzen mit einer Mikrobewässerungsanlage zu gießen. Hierbei kann eine Zeitschaltuhr die Bewässerung regeln, sodass zum Beispiel während der Mittagshitze kein Wasser fließt. Wird nur abends oder früh morgens gegossen, verdunstet das Wasser nicht so schnell und kann von den Pflanzen somit besser aufgenommen werden.

Mikrobewässerung in der nachhaltigen Landwirtschaft

Nicht nur Bio-Bauern haben die Tropfbewässerung für ein nachhaltiges Anbauen von Nutzpflanzen auf großen Feldern und Äckern für sich entdeckt. Auch in der konventionellen Landwirtschaft sind die Bauern bestrebt, mit einem möglichst geringen Verbrauch an Ressourcen ein Maximum an Ertrag zu erwirtschaften. So setzt die Landwirtschaft in Teilbereichen bereits auf Mikrobewässerung und gießt die Kulturen nicht nur, sondern sorgt auch gleichzeitig dafür, dass die Nutzpflanzen optimal gedüngt werden.

In der modernen Landwirtschaft geht es nicht nur um das Einsparen von Wasser, welches im Moment immer knapper zu werden scheint, auch der benötigte Strom soll möglichst gering ausfallen. Daher ist die Tropfbewässerung bestens für den landwirtschaftlichen Einsatz geeignet.

Eine abgestufte Verteilung des Gießwassers ist in der Landwirtschaft besonders interessant, da die zu begießenden Böden nicht homogen sind und die aufgetragenen Wassermengen unterschiedlich gut gespeichert werden können. Auf sandigen Böden kann die Wassermenge mittels flexibler Mikrobewässerung ganz leicht angepasst werden. Stark kalkhaltige Böden benötigen wieder eine andere Wassermenge, damit die Pflanzen gut gedeihen können.

Auch der Salzgehalt des Bodens wirkt sich auf die benötigte Wassermenge aus, dieser kann durch Düngemittel stark beeinflusst werden. Mit einer flexiblen Tropfbewässerung passen sich die Landwirte in der Bewässerung den Umweltbedingungen an und können die Mengen des Gießwassers ganz unkompliziert erhöhen oder vermindern – je nachdem, wie viel natürlicher Niederschlag fällt.

Vorteile der Mikrobewässerung in der Landwirtschaft

Bei Wind können Wassermengen davon geweht werden, was den Verbrauch unnötig steigert. Auch von daher ist die Mikrobewässerung ideal, welche auch nah am Boden stattfinden kann. Bei hohem Druck kann der Energiebedarf steigen, daher empfiehlt es sich, das Mikrobewässerungssystem immer nahe an der Wasserquelle zu betreiben. Häufig werden daher mobile Fahrzeuge eingesetzt, welche direkt vor Ort über die Felder fahren – so lässt sich in der Landwirtschaft allein durch die Tropfbewässerung auch noch sehr viel Energie einsparen.

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Abwehrmaßnahmen

Mittwoch, 31. Oktober 2018 | Autor:

Nachdem keine wesentlichen Verbesserungen seitens der Behörden zu erwarten waren, habe ich mit diversen Leuten gesprochen, die auch mit Abwehr von Wildschweinen zu tun haben: Jäger, Landwirte, Pächter…

Im Endeffekt habe ich mir einen Elektrozaun gekauft, der helfen soll, die Wildschweine fern zu halten. Wir haben ihn entlang des Weges montiert, über den die Wildschweine eingebrochen sind. Das Weidezaungerät ist schon eines mit ordentlicher Leistung, also definitiv kein Spielzeug. Ich hoffe, es hilft etwas.

Das Gerät ist nur nachts eingeschaltet. Ich habe die üblicherweise hier spazierenden Hundebesitzer entsprechend informiert und bin dabei auf viel Verständnis gestossen. Bisher funktioniert erst einmal alles einwandfrei.

Die Brigade bei der Arbeit.

Der fertige Elektrozaun

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Und nun nervt es!

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Autor:

Vor 10 Tagen hatte ich wieder Besuch. Diesmal waren 6 Wildschweine im Garten unterwegs. Halb eins in der früh haben sie sich die Grünflächen vorgenommen.

Angeblich suchen sie Eiweiß, also Engerlinge etc. unter der Rasenoberfläche. Gelitten haben diesmal knapp 250m² Rasenfläche. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei.

Emails ans Ordnungsamt: „Wir können nix machen und haben das an die untere Jagdbehörde weitergemeldet.“

Email an die untere Jagdbehörde in Meissen: keine Antwort! Büroschlaf allenthalben.

Zwei Sachen sind jetzt zu tun:

  1. Mein Nachbar (Danke Jörk) hat eine Motorhacke für den Boden. Damit werden wir die Schollen zerkleinern. Dann werde ich wieder Rasen ausbringen. Mit dem Top-Herbstwetter wird der Rasen vermutlich wieder werden.
  2. Ein Elektrozaun aus der Landwirtschaft wird montiert. Zusammen mit mechanischen Sicherungsmaßnahmen sollte dann hoffentlich mal Ruhe sein.

 

Man lernt leider, dass von den Behörden keinerlei Hilfe zu erwarten ist.

80m² im Vorgarten verwüstet.

150m² auf der Rückseite des Hauses.

 

 

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Heute: Wild!

Mittwoch, 29. August 2018 | Autor:

Als ich so auf der Bank im Garten saß und mit den Kindern den Kaninchen zuschaute, kam mir einer der Apfelbäume etwas komisch vor. Er sah irgendwie – tja wie – ja, er sah geknickt aus.

Als wir uns den Baum näher ansgehen haben, sahen wir, dass die unteren Äste alle abgeknickt waren. Sämtliche Äpfel waren abgefressen und die Erde war aufgewühlt.

Ein paar Nachbarn kamen hinzu und wir kamen zum Schluss, dass es Wildschweine gewesen sein mussten. Ein anderer Nachbar, der später hinzukam, hatte die Wildschweine am Morgen auch gesehen.

Gerupfter Apfelbaum

Wildschwiene am Werk

Wir warten nun ab, wie sich die Bäume entwickeln. Vielleicht erholen sie sich ja wieder. Ansonsten habe ich mit meinem Vater den Zaun repariert (er war hier und da doch schon etwas löchrig). Auch das Gartentor wird nun immer jeden Abend geschlossen. Bis dato gab es keinen Besuch mehr.

 

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Wintergarten

Dienstag, 3. Juli 2018 | Autor:

Ich selber brauche ja keinen Wintergarten. Obwohl, dort könnte man so einige Pflanzen überwintern lassen, die im Sommer schön draußen stehen. Aber einen Wintergarten können wir mal getrost gaaaanz nach unten auf die sowieso viel zu lange ToDo-Liste setzen.

Ein Freund von mir überlegt allerdings gerade, seine Terrasse zu einem Wintergarten umzubauen. Ein massives Fundament ist vorhanden. Die Anschlüsse ans Haus sind auch alle machbar. Was fehlt ist quasi Holz, Glas und Stahl.

Die Idee ist, ersteinmal eine Seite mit Hilfe von Stahlprofilen der ETG GmbH mit einer Glaswand zu versehen, um so ersteinmal geschützt von der Wetterseite länger draußen sitzen zu können. Später würde er dann eine Holzkonstruktion bauen, in welche dann Glaselemente eingesetzt werden. Aus dem gleichen System läßt sich auch eine Schiebetür realisieren.

Ich werde mal abwarten, bis er das bei sich umgesetzt hat und vielleicht sukzessive mal ein Bild hier einstellen. Bei den aktuellen Temperaturen will natürlich niemand länger als nötig in der Sonne sitzen, da wäre ein Schattenspender sicherlich die bessere Wahl. Oder ein Schwimmteich, oder oder oder …

 

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