Pelletsverbrauch 2015/2016

Donnerstag, 29. September 2016 | Autor:

Vor 14 Tagen war der Pelletlieferant wieder da. Er hat mir exakt 3500 kg angeliefert. Das wurde innerhalb eines Jahres verbraucht. Gar nicht so schlecht, meine ich.

Der ETA Kessel war mit seiner Zählung übrigens schon bei 3780 kg. Das sollte man berücksichtigen. Andererseits, wenn der Kessel “bald leer” anzeigt, sind also noch ein paar hunder Kilogramm im Silo.

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Eigenen Strom produzieren

Samstag, 19. Dezember 2015 | Autor:

Lange Zeit war das Produzieren von eigenem Solarstrom ein aufwendiges und nicht immer erfolgreiches Unterfangen. Insbesondere die Speichermedien bereiteten Probleme, die kaum Strombevorratung erlaubten. In der gemäßigten und wechselhaften Wetterzone Deutschland fällt Sonnenschein über längere Perioden aus. Mit modernen Lithium-Ionen-Batterien, Blei-Säure- und Blei-Gel-Akkus sind Speicherzeiten umsetzbar, die eine tägliche Versorgung sicherstellen. Mit einem technisch optimierten Steuerungssystem der Ein- und Ausgabe des Stroms kann ein Privathaushalt bis zu achtzig Prozent seines Strombedarfs mit der eigenen Photovoltaikanlage erzeugen und nutzen. Für das wirtschaftliche Produzieren von eigenem Strom müssen auch architektonische und geografische Faktoren berücksichtigt werden.

Welche Geräte bilden eine Photovoltaikanlage

Wer eigenen Strom produziert, muss drei Gerätegruppen anschaffen: Module, Wechselrichter und Speichereinheiten. Die effektivsten Wirkungsgrade erzielen die in der Anschaffung teuren monokristallinen Module. Preiswerter und weniger leistungsfähig sind polykristalline Einheiten. Dünnschichtmodule haben den niedrigsten Wirkungsgrad, sind aber aufgrund ihres geringen Eigengewichts am genügsamsten bezüglich der Montage. Der Solarwechselrichter wandelt den aus den Modulen eingehenden Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom um. Ein oder mehrere Geräte müssen an die Module angeschlossen werden und möglichst viel des eingefangenen Stroms verwerten. Die schnelle technische Weiterentwicklung hat dazu geführt, dass Wechselrichter bis zum Jahr 2012 veraltet sind. Die Hersteller bieten aktuell kostenlose Updates für die Software der Geräte an.

Mit geringem Verlust in die Speicher wechseln

Der Wechselrichter entscheidet als zentrales Bauelement über Erfolg und Misserfolg der eigenen Stromproduktion. Die Auswahl unter den Modellen von vier renommierten Herstellern bei GermanPV ermöglicht die individuelle und effizienteste Lösung für jede Photovoltaikanlage. Die Gesamtfläche der Module spielt dabei eine genauso wichtige Rolle wie die Nennleistung der Module. Zusätzliche Faktoren sind Himmelsrichtung, Sonnentage, Dachneigung und Verschattungen. Gute Wechselrichtersysteme transportieren weit über neunzig Prozent des tatsächlich entstandenen Stroms in die Speichereinheiten. Blei-Säure-Akkus haben den geringsten Anschaffungspreis und haben eine Lebenserwartung von etwa fünf Jahren. Ein Blei-Gel-Akku lebt für den doppelten Preis doppelt so lang. Lithium-Ionen-Batterien und Lithium-Eisen-Phospat-Akkus sind sehr teuer und halten mindestens zwanzig Jahre.

Abwägung von Vor- und Nachteilen

Wer mit Photovoltaik seinen eigenen Strom produzieren möchte, muss seine Anlage der Situation anpassen. Im sonnenreichen Süden Deutschlands und bei südlich ausgerichteten Dachflächen kann ein geringerer Wirkungsgrad der preiswerteren Module ausreichen, um die benötigte Strommenge zu erhalten. Intelligente Hausgeräte können auf die Stromvorräte abgestimmt werden. In der Vorabkalkulation sollte der gewünschte Anteil an selber produziertem Strom im Verhältnis zu Zusatzeinspeisung berücksichtigt werden. Zu den finanziellen Aspekten gehören auch die Fragen nach Einspeisung von eigenen Überschüssen und der Förderwürdigkeit. Nicht zu vergessen sind auch potenzielle Sicherheitsrisiken, die Blei-Säure-Akkus und Lithium-Ionen-Batterien entwickeln. Angepasste Wechselrichter in Einzel- oder Reihenschaltung können aus der Photovoltaikanlage das Maximum herausholen.

Alternative Methoden zur Stromgewinnung

Neben der Sonne sind Wasser und Wind die klassischen Stromlieferanten für die Eigenproduktion. Wenn sich auf dem eigenen Grundstück fließendes Wasser befindet, ist eine moderne Stromgewinnungsturbine eine Option. Sie verdichtet den Wasserfluss und treibt mit der Strömung einen Stromwandler an. Wind als Stromlieferant ist im privaten Haushalt meist zu vernachlässigen, wenn nicht ein großes Grundstück in einer sehr windreichen Region und tolerante Bauvorschriften vorhanden sind. Für Notfälle und Gartenhütten gibt es Dieselgeneratoren.

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Pelletjahresverbrauche: hervorragend!

Samstag, 21. November 2015 | Autor:

Hellmuth Mineralöl beliefert.

Hellmuth Mineralöl beliefert.

Es ist schon ein paar Wochen her, dass das Pelletauto wieder da war. Zur Zeit ist viel los, da steht das Blog nicht so in meinem Fokus :)

Der Verbrauch an Pellets für das letzte Jahr beläuft sich auf 4.3 Tonnen.

Das sind umgerechnet knappe 900 € für Heizung und Warmwasser. Ich weiß, es geht sicherlich noch günstiger. Aber für dieses Haus in der Bauweise ist es für mich ein sehr guter Wert. Mal sehen, was dieser Winter so bringt.

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Aktueller Pelletverbrauch: 3600kg

Sonntag, 15. Februar 2015 | Autor:

Auf Jahressicht haben wir 3600kg Pellets verbraucht. Damit sind sowohl die Heizung, als auch die Warmwassererzeugung in diesem Jahr relativ günstig möglich gewesen.

3,6 Tonnen sind etwa 850 €. Unser Haus hat 165 m² und ist kein extrem Energie sparendes Gebäude (damals KfW 60). Das klingt erstmal ganz gut, wenn jetzt nicht noch 4 Wochen Wintereinbruch bei -20° C kommen :)

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Carport erleuchtet

Samstag, 18. Oktober 2014 | Autor:

Licht im Carport

Licht im Carport

Schon die letzten Jahre war es im Herbst/Winter gefühlt immer zu dunkel, wenn man nach Hause kam und das Auto im Carport abgestellt hatte. Da wollte ich nun etwas dran ändern.

Nachdem ich kurz die “schönen” Leuchten angeschaut hatte, musste ich diese aber aus Budgetgründen verwerfen.

Was mir stattdessen allerdings praktikabel erschien waren LED-Scheinwerfer. Ich habe mir 2x 80W Scheinwerfer bestellt. Diese kommen im Allgemeinen aus China, haben vermutlich 50W und ersetzten damit eine 300W Halogenleuchte. Da die Scheinwerfer bei mir trocken unter dem Carportdach installiert sind, war mir die Robustheit nicht so wichtig.

Diese beiden Scheinwerfer habe ich nun montiert und ich muss sagen, es ist angenehm hell. Ich hatte die Scheinwerfer in “warmweiss” bestellt. Das entspricht etwa den Halogenvarianten. Im Nachhinein hätte ich aber eher “weiß” genommen, dann wäre der Unterschied zu den Leuchtstoffröhren in den Carporträumen nicht so groß.

Geschaltet werden die Leuchten wie gewohnt über KNX-Bewegungsmelder (B.E.G RC-plus next 230). Das Ganze war einfach und schnell zu konfigurieren.

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Heizung einschalten?

Donnerstag, 25. September 2014 | Autor:

So langsam wirds ja kalt hier. Bisher hat der Pelletskessel nur Warmwasser gemacht, der Heizkreis war komplett abgechaltet (Sommerbetrieb).

So langsam muss ich aber schauen, wann man den Heizkreis wieder einschalten soll. Wenn die Sonne scheint, sind die solaren Gewinne hoch genug, es ist warm genug im Haus. Der viele Lehm speichert die Wärme und gibt sie gleichmässig ab. Wenns nun aber trübe aussieht draußen, brauchts vl. doch ein paar Pellets…

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Ein neuer Rasenmäher

Montag, 21. April 2014 | Autor:

Unser alter Rasenmäher war ein gebrauchter Baumarktmäher, den ich von einer Arbeitskollegin übernommen habe. Er war irgendwie am Ende.

Nun haben wir lange hin und her überlegt. Bei 400m² Rasen + 600 m² Obstwiese + 2000 m² “Sonstiges” kann man natürlich auch mal an einen Rasentraktor denken. Das Pro und Kontra sprach dann aber dagegen:

  • Geräte, die wirklich für Rasen, für Wiese und für hohes Gras geeignet sind, kosten ein Vermögen.
  • Wenn schon so ein Traktor, dann hätte er auch Anbaugeräte wie Pflug und Fräse haben müssen -> teuer!
  • Es gibt doch allerlei Winkel und Ecken, die man mit dem Traktor nicht erreicht.

Also ist es letztlich wieder ein Benzinmäher geworden, allerdings ein selbstfahrender aus dem oberen Mittelfeld. Die Firma “Toro” baut robuste Mäher, die hoffentlich ein Leben lang halten. Der Mäher sieht in der Tat sehr robust aus, er fährt selbst und paßt die Geschwindigkeit automatisch der eigenen an. Und er kann mulchen, also das Gras zerkleinern, so daß es als Nährstoff auf der Wiese bleibt. Das will ich hin und wieder mal nutzen.

Unsere Oma bei ersten Tests. Leicht unscharf, der Mäher ist halt schnell...

Unsere Oma bei ersten Tests. Leicht unscharf, der Mäher ist halt schnell…

 

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Der letzte Feuchte-/Temperatursensor ist verbaut

Donnerstag, 6. März 2014 | Autor:

Während der Bauphase bzw. um die Zeit des Einzugs hatte ich nur in den notwendigsten Zimmern Sensoren verbaut, die Temperatur und Feuchte messen. Das war ganz interessant, man konnte quasi das Austrocknen der Baufeuchte dokumentieren.

Mittlerweile dienen mir die Werte eher als Anzeige für die richtige Luftfeuchte. Durch den hohen Lehmanteil ist der allerdings relativ konstant bei um die 50%. Zu trocken ist es bis dato nie geworden. Höchstens mal zu feucht, dann muss eben gelüftet werden.

In den meisten Zimmern hatten wir Sensoren montiert. Im Flur und im Spielbereich war dies aber noch nicht der Fall. Nun habe ich auch das endlich erledigen können. Somit sind nun Werte aus allen Zimmern vorhanden. Auch vom Dachboden, der Dämmung im Dach und vom Carport sind Werte verfügbar.

Alle Werte im Überblick

Alle Werte im Überblick

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