Loch in der Wand

Mittwoch, 21. Dezember 2011 | Autor:

Da ein Leser hier nachgefragt hatte. Der Heizung im Bad läuft nun wieder. Der Klempner hat das Rohr repariert. Bilder unten.

 

So sah es aus, als ich die Schraube und den ersten Putz entfernt hatte.

Oberes Rohr, ganz links ist das Loch.

Oberes Rohr, ganz links ist das Loch.

 

Danach habe ich noch etwas mehr Putz entfernt, da sowieso schon eine Muffe “in der Gegend” verbaut war. Dann würde es nicht noch eine mehr werden, wenn wir diese in die Reparatur mit einbeziehen würden.

Da kommt noch eine Muffe zum Vorschein. Die war von den Fotos schon "bekannt".

Da kommt noch eine Muffe zum Vorschein. Die war von den Fotos schon "bekannt".

 

Und so sieht es nun fertig repariert aus. Zwei Muffen und der Bogen links ist tot gelegt. Das stört aber nicht weiter, da unsere Rohre einen sehr dichten Abstand haben. Die Reparatur hat es wesentlich erleichtert, da sonst noch die Duschwand + ein oder zwei Fliesen demontiert hätten werden müssen.

Und repariert.

Und repariert.

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Mal wieder ein Schreck

Sonntag, 11. Dezember 2011 | Autor:

Irgendwann mußte es ja soweit sein und die Woche war es dann soweit. Ich habe ein Wandheizungsrohr mit einer Schraube getroffen. Prima, prima. Natürlich habe ich Bilder von den Rohren, natürlich habe ich ein Leitungssuchgerät. Aber irgendwie kam die Schraube dann doch rein. Sowas fällt auch nicht direkt auf. Nein, es entweicht langsam Wasser. Es gibt dann zwei Hinweise:

  • Zum einen sinkt an der Heizung der Druck in der Anlage. Der Druck wird angezeigt und das Sinken desselbigen machte mich in der Tat stutzig.
  • Zum anderen bildete sich auf dem Lehmputz ein dunkler Fleck. Dieser fühlte sich nicht direkt feucht an.

Aber zusammen mit dem sinkenden Heizungsdruck und der Erinnerung an die Schraube -  10 cm links vom Fleck – war dann klar, was passiert war. Also raus mit der Schraube und – wusch – kam mir etwas Putz und etwas mehr Lehm und natürlich Heizungswasser entgegen. Schnell den Heizkreis abgedreht (jaja, das hätte man natürlich VORHER machen können) und die Soße aufgewischt. Anschließend habe ich das Dilemma inspiziert: ein kleines Loch mit großer Wirkung. Die Stelle ist leider nicht sehr gut zugänglich, so daß der Heizungsbauer mit der Presszange erstmal keine Chance hätte. Er will sich bis Montag Abend mal überlegen, ob man dem Loch noch anders zu Leibe rücken könnte.

Bis dahin bleibt unser Besucherbad etwas kühler als der Rest. Weiterhin gibts ab jetzt die Devise: Keine Schrauben mehr in Wandflächen, wo Heizung drunter ist.

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Weihnachtsdeko

Sonntag, 4. Dezember 2011 | Autor:

Der Ex-Bauherr war nur ein klitzekleines bischen unvorbereitet, im großen und ganzen konnte er aber schnell die Wünsche der Ex-Bauherrin erfüllen. Diese verteilte kurz vor dem ersten Advent weihnachtliche Deko im Haus. Dabei waren auch Sachen, die ins Fenster gestellt oder ins Fenster gehängt wurden und die dann leuchten sollten.

Und genau jetzt kamen die damals geplanten und dann auch eingebauten Steckdosen in den Fensterlaibungen zum Zuge. Kurze Wege zur Steckdose – kein Kabelsalat vor dem Fenster. Wie gewünscht, so realisiert. Ich habe lediglich die Steckdosen noch kurz umverdrahten müssen, so dass sie nun  zum schaltbaren Stromkreis gehören. Zwei, drei Mausklicks später dann das Ergebnis: in der Dämmerung geht die Dekobeleuchtung an, um 0.30 Uhr dann wieder aus. Völlig automatisch, ohne zutun. Man kanns auch nicht vergessen.

Gleiches wird dann auch für den Weihnachtsbaum gelten. Und auch der Herrnhuter Stern, der seit heute unter unserem Vordach hängt, wird  sich an diesen Rhythmus halten.

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Heizkessel am Netz

Freitag, 2. Dezember 2011 | Autor:

Wie hier schon beschrieben, ist es gar nicht so einfach, den heutigen Heizkesseln ihre Daten zu entlocken. Mein Pelletskessel zeigt zum Beispiel schön im Display an, wenn der Aschekasten voll ist. Allein was nützt es, wenn ich da draufschauen muss. Sehr oft habe ich diesen Sachverhalt mit dem Technischen Vertrieb der Firma ETA diskutiert. Man hätte was in Planung hieß es immer wieder.
Tja, das ganze Haus ist steuerbar. Nur ein wichtiges Element, der Heizkessel, rückt seine Daten nicht heraus.

Aber nun war es soweit. Die Firma ETA bietet endlich die Möglichkeit, den Kessel ans Netz zu bekommen. Die notwendige Schnittstelle war ja schon immer eingebaut. Bisher halt ohne Funktion. Nach einem Softwareupdate ist diese Schnittstelle aber nun aktiv und kann genutzt werden.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten, den Kessel zu steuern, bzw auf die Daten zuzugreifen. Zum einen kann eine Verbindung zur Firma ETA etabliert werden. Dann kann man sich das Display des Kessels auf der Webseite der Firma ETA anschauen. Vorteil: Auch der Heizungsbauer oder ein Supportmitarbeiter von ETA können schauen, wo es hakt. Wenn es denn mal hakt
Zum anderen kann man den Kessel lokal an sein Hausnetz hängen. ETA hat ein Dokument veröffentlicht, wie man dann mit dem Kessel kommuniziert. Für die Profis: es werden Webservices angeboten. Das funktioniert nach ersten Tests sehr gut. Ich werde nun als nächstes den täglichen Pelletverbrauch in ein Diagramm plotten lassen. Mal sehen, wie sich der Verbrauch so entwickelt.

Alles in allem bleibt zu sagen, dass ETA mit dieser Lösung den anderen Herstellern einen ordentlichen Schritt voraus ist. Ich werde weiter berichten…

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Weiter elektrifiziert…

Sonntag, 18. September 2011 | Autor:

Der Carport war bisher nur mit dem notdüftigsten versorgt. Seit heute gibts schonmal vernünftiges Licht im Schuppen und einen bewegungsgesteuerten Fluter am Wäscheplatz. Auch ist der Verteilerkasten montiert und teilweise bestückt. Den finalen Anschluß werde ich allerdings wieder den Elektrikern überlassen.

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Wasser marsch.

Montag, 15. August 2011 | Autor:

Gut 3 Bar Druck bei 2 m³/h

Gut 3 Bar Druck bei 2 m³/h

Gestern haben wir eine Tiefbrunnenpumpe in den Brunnen eingebaut. Der Wasserspiegel lag zwar in Ruhe bei etwa 6m unter Gelände. Nach einigen Minuten Wasserentnahme sank er allerdings auf 9m unter Gelände und stabilisierte sich dort. Da gängige Pumpen nur bis 9m fördern können, war also eine Tiefbrunnenpumpe fällig.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für die erste Wahl entschieden und eine Grundfos SQ 2-55 gekauft. Diese sollte die kommenden Jahren problemlos ihren Dienst verrichten. 24h lief sie bereits durch. Allerdings ist derzeit ja genügend Wasser von oben vorhanden… :)

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Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast!

Sonntag, 7. August 2011 | Autor:

Der erste Meter war noch lustig...

Der erste Meter war noch lustig...

In nächsten Jahr werden wir uns unserem Garten widmen. Damit dort alles wächst und gedeiht, wird wohl viel Wasser benötigt. Insofern werden wir wohl nächstes Jahr “Durst” haben. Und so stand der Bau eines Brunnens schon eine Weile im Raum. Kürzlich kam mein Vater dann mit der Idee, einen befreundeten Brunnenbauer aus der alten Heimat zu fragen und dieser sagte zu. Bedingung war allerdings, das er nicht sein großes Bohrgerät mitbringen müsste, sondern wir mit einfacheren Mitteln den Brunnen bauen würden.

Gesagt getan gings dann am Samstag bei uns los. Nach Sondierung des Grundstücks, Studium des Baugrundberichts (Sand, Sand, Sand) und Kenntnis der Lage der Nachbarbrunnen haben wir den ersten Brunnen gebohrt. Der lag zwar sehr günstig am Carport in Nähe des Stromanschlusses, brachte aber nicht genügend Wasser. Daher nannten wir dieses Loch dann “Probebrunnen” :) .

Nach der Mittagspause und Rekapitulation aller vorhandenen Informationen durch den Brunnenbauer haben wir eine zweite Bohrung etwas weiter auf dem Grundstück in Angriff genommen. Und siehe da, in 12m Tiefe hatten wir ausreichend Wasser.

Gebohrt wurde wie folgt:

  • Mit dem Lochspaten der erste halbe Meter.
  • Mit dem Erdbohrer der nächste Meter (eigentlich nur, um zu sehen, ob noch irgendwelche Brocken im Boden liegen oder ob es schon schöner Sand ist).
  • Mit dem Bohr/Spülgerät gings dann in die Tiefe. Dieses Gerät war allerdings auf manuellen Betrieb ausgelegt. Gestänge wurde an Gestänge geschraubt, jedes 3m lang. Unten befand sich der Spülkopf, oben der Schlauch für die Spülflüssigkeit (eine Art Tapetenkleister). Nach 3m Tiefe wurde dann das nächste Gestänge angeschraubt. Das ganze mußte vertikal auch immer schön in Bewegung gehalten werden, damit sich der Spülkopf nicht festsetzte. Am Ende mußte dann alles wieder raus.
Spülbohrung, am Anfang war das auch noch leicht.

Spülbohrung, am Anfang war das auch noch leicht.

Im Nachhinein betrachtet war das eine körperlich sehr schwere Arbeit. Es hat trotz allem so viel Spaß gemacht, daß wir am Samstag auch bei den Schwiegereltern noch eine Bohrung gemacht haben. Hier ging es allerdings auf 15m runter, es war also noch eine Nummer schwerer.

Beim anschließenden Nachmittagsgrillen war das dann schon wieder halb vergessen. Nun muß noch eine Pumpe besorgt werden, dann kanns losgehen.

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Wasser an der Wand

Dienstag, 12. Juli 2011 | Autor:

Huch was ist das: Im Flur gab es einen kleinen dunklen Fleck an der Wand. Ich meinte: “Irgendwer hat was drangeschmiert.” Die Bauherrin meinte: “Das ist Wasser.” Wasser ja, aber woher? Kurz überlegt. Auf der anderen Seite der Wand ist der Hauswirtschaftsraum und da gibt es genug Wasser…

Im HWR angekommen war das ganze Malheur sichtbar. Aus dem Heizkreisverteiler tropfte es. Das Wasser lief von dort dann an die Wand. Also den Klempner angerufen, der kurz erklärt hat, wie man auf die Schnelle alle Heizkreise abstellen kann (das hätte ich auch selber gewußt, in der Schrecksekunde ists aber anders). Dann hab ich geschaut, wo das Wasser genau herkam. Es kam aus dem Anschluß des Heizkreises für den Handtuchheizkörper im Bad. Dieser wurde als allerletztes eingebaut und kam daher vermutlich nicht in den Genuss einer Druckprobe (“abdrücken”). Das hat der Klempner dann am Dienstag repariert, nochmal alles geprüft usw. In der Heizung musste natürlich auch etwas Wasser nachgefüllt werden, der Druck war deutlich gesunken.

Die Wand ist nach 2 Tagen wieder trocken gewesen. Ein Vorteil unserer Bauweise: Wasser wird dort sichtbar, wo es auftritt. Nicht auszudenken, wenn jetzt irgendwelche Trockenbauverkleidungen das Wasser noch eine Weile zurückgehalten hätten. Insofern verbuchen wir das mal als Test und Erfahrung.

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