Weiter elektrifiziert…

Sonntag, 18. September 2011 | Autor:

Der Carport war bisher nur mit dem notdüftigsten versorgt. Seit heute gibts schonmal vernünftiges Licht im Schuppen und einen bewegungsgesteuerten Fluter am Wäscheplatz. Auch ist der Verteilerkasten montiert und teilweise bestückt. Den finalen Anschluß werde ich allerdings wieder den Elektrikern überlassen.

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Wasser marsch.

Montag, 15. August 2011 | Autor:

Gut 3 Bar Druck bei 2 m³/h

Gut 3 Bar Druck bei 2 m³/h

Gestern haben wir eine Tiefbrunnenpumpe in den Brunnen eingebaut. Der Wasserspiegel lag zwar in Ruhe bei etwa 6m unter Gelände. Nach einigen Minuten Wasserentnahme sank er allerdings auf 9m unter Gelände und stabilisierte sich dort. Da gängige Pumpen nur bis 9m fördern können, war also eine Tiefbrunnenpumpe fällig.

Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für die erste Wahl entschieden und eine Grundfos SQ 2-55 gekauft. Diese sollte die kommenden Jahren problemlos ihren Dienst verrichten. 24h lief sie bereits durch. Allerdings ist derzeit ja genügend Wasser von oben vorhanden… :)

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Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast!

Sonntag, 7. August 2011 | Autor:

Der erste Meter war noch lustig...

Der erste Meter war noch lustig...

In nächsten Jahr werden wir uns unserem Garten widmen. Damit dort alles wächst und gedeiht, wird wohl viel Wasser benötigt. Insofern werden wir wohl nächstes Jahr “Durst” haben. Und so stand der Bau eines Brunnens schon eine Weile im Raum. Kürzlich kam mein Vater dann mit der Idee, einen befreundeten Brunnenbauer aus der alten Heimat zu fragen und dieser sagte zu. Bedingung war allerdings, das er nicht sein großes Bohrgerät mitbringen müsste, sondern wir mit einfacheren Mitteln den Brunnen bauen würden.

Gesagt getan gings dann am Samstag bei uns los. Nach Sondierung des Grundstücks, Studium des Baugrundberichts (Sand, Sand, Sand) und Kenntnis der Lage der Nachbarbrunnen haben wir den ersten Brunnen gebohrt. Der lag zwar sehr günstig am Carport in Nähe des Stromanschlusses, brachte aber nicht genügend Wasser. Daher nannten wir dieses Loch dann “Probebrunnen” :) .

Nach der Mittagspause und Rekapitulation aller vorhandenen Informationen durch den Brunnenbauer haben wir eine zweite Bohrung etwas weiter auf dem Grundstück in Angriff genommen. Und siehe da, in 12m Tiefe hatten wir ausreichend Wasser.

Gebohrt wurde wie folgt:

  • Mit dem Lochspaten der erste halbe Meter.
  • Mit dem Erdbohrer der nächste Meter (eigentlich nur, um zu sehen, ob noch irgendwelche Brocken im Boden liegen oder ob es schon schöner Sand ist).
  • Mit dem Bohr/Spülgerät gings dann in die Tiefe. Dieses Gerät war allerdings auf manuellen Betrieb ausgelegt. Gestänge wurde an Gestänge geschraubt, jedes 3m lang. Unten befand sich der Spülkopf, oben der Schlauch für die Spülflüssigkeit (eine Art Tapetenkleister). Nach 3m Tiefe wurde dann das nächste Gestänge angeschraubt. Das ganze mußte vertikal auch immer schön in Bewegung gehalten werden, damit sich der Spülkopf nicht festsetzte. Am Ende mußte dann alles wieder raus.
Spülbohrung, am Anfang war das auch noch leicht.

Spülbohrung, am Anfang war das auch noch leicht.

Im Nachhinein betrachtet war das eine körperlich sehr schwere Arbeit. Es hat trotz allem so viel Spaß gemacht, daß wir am Samstag auch bei den Schwiegereltern noch eine Bohrung gemacht haben. Hier ging es allerdings auf 15m runter, es war also noch eine Nummer schwerer.

Beim anschließenden Nachmittagsgrillen war das dann schon wieder halb vergessen. Nun muß noch eine Pumpe besorgt werden, dann kanns losgehen.

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Wasser an der Wand

Dienstag, 12. Juli 2011 | Autor:

Huch was ist das: Im Flur gab es einen kleinen dunklen Fleck an der Wand. Ich meinte: “Irgendwer hat was drangeschmiert.” Die Bauherrin meinte: “Das ist Wasser.” Wasser ja, aber woher? Kurz überlegt. Auf der anderen Seite der Wand ist der Hauswirtschaftsraum und da gibt es genug Wasser…

Im HWR angekommen war das ganze Malheur sichtbar. Aus dem Heizkreisverteiler tropfte es. Das Wasser lief von dort dann an die Wand. Also den Klempner angerufen, der kurz erklärt hat, wie man auf die Schnelle alle Heizkreise abstellen kann (das hätte ich auch selber gewußt, in der Schrecksekunde ists aber anders). Dann hab ich geschaut, wo das Wasser genau herkam. Es kam aus dem Anschluß des Heizkreises für den Handtuchheizkörper im Bad. Dieser wurde als allerletztes eingebaut und kam daher vermutlich nicht in den Genuss einer Druckprobe (“abdrücken”). Das hat der Klempner dann am Dienstag repariert, nochmal alles geprüft usw. In der Heizung musste natürlich auch etwas Wasser nachgefüllt werden, der Druck war deutlich gesunken.

Die Wand ist nach 2 Tagen wieder trocken gewesen. Ein Vorteil unserer Bauweise: Wasser wird dort sichtbar, wo es auftritt. Nicht auszudenken, wenn jetzt irgendwelche Trockenbauverkleidungen das Wasser noch eine Weile zurückgehalten hätten. Insofern verbuchen wir das mal als Test und Erfahrung.

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Den Sack zugemacht

Donnerstag, 7. Juli 2011 | Autor:

Ein langer Schlauch hin, ein kurzer zum Absaugen der Staubluft zurück.

Ein langer Schlauch hin, ein kurzer zum Absaugen der Staubluft zurück.

Unser Pelletsilo stand ja nun schon seit ein paar Wochen im Schuppen des Carports. Bisher nur mit lächerlichen 200kg, die wir aus unseren restlichen 15kg Säcken dort hineingefüllt hatten.
Zur Erinnerung: Bis dahin hatten wir immer eine Regentonne mit den 15kg Säcken befüllt.  Die Regentonne stand im HWR und der Pelletkessel hat sich daraus seinen Tagesbedarf angesaugt.

Nun ist also mehr Platz im HWR, die Tonne ist ja weg. Unterm Fundament geht ein KG-Rohr in den Carport. Dort sind zwei Schläuche eingefädelt worden, durch die der Kessel nun direkt aus dem Sacksilo seinen Tagesbedarf ansaugt. In den Sacksilo passen etwa 4,5 Tonnen. Das sollte etwas länger als ein Jahr reichen. So ist es im Wärmebedarf berechnet. Zu gegebener Zeit werde ich berichten.

Heute kam nun der Tankwagen vom Pelletlieferanten. Er schaute sich kurz den Silo an, befand alles für gut und packte seine Schläuche aus. Eine Viertelstunde später zischten die Pellets auch schon vom Tankwagen in den Sacksilo. Keine Viertelstunde später war das Auto leer und der Silo mit etwa 3,5 Tonnen befüllt.

Da rauschen die Pellets vorbei...

Da rauschen die Pellets vorbei...

Wir waren leider 730 € ärmer, aber das reicht ja nun hoffentlich eine ganze Weile…

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Treppenlicht

Dienstag, 28. Juni 2011 | Autor:

Tragen kaum auf die LEDs. Der Edelstahlring paßt gut zur Wildesche.

Tragen kaum auf die LEDs. Der Edelstahlring paßt gut zur Wildesche.

Am Wochenende habe ich endlich mal einen Punkt von der ToDo Liste streichen können, der schon seit sehr langer Zeit auf den oberen Plätzen rangierte: die LEDs in der Treppe. Kurz nach 22 Uhr hatte es mich gepackt. Insgesamt sind 8 LEDs (jede zweite Stufe) in der Treppe vorgesehen. 4 sollten an diesem Abend mindestens montiert werden. Das Ganze funktionierte allerdings recht problemlos, so daß gegen 23 Uhr schon die erste Etappe geschafft war und die ersten 4 LEDs schön leuchteten. Prima, das sah gut aus. Folglich wurde nicht eingepackt, sondern weitergemacht. Bei LED 6 gab es dann allerdings ein Problem. Irgendetwas war in der Verkabelung nicht so, wie es sein sollte. Kurz vor Mitternacht war aber auch dieses Problem gelöst. LED 7 und 8 nahmen ihre Arbeit dann kurz nach Mitternacht auf.

Nachtaufnahme

Nachtaufnahme

Die LED Leuchten sind die “LED Einbauleuchten 1” von Halogen-Control. Der Herr Wohlrabe ist sehr umgänglich und um keine Antwort verlegen. Die 1W-LEDs werden mit 350mA Konstantstrom angesteuert, was Dimmen einfach möglich macht. Natürlich ist auch dieser Dimmer wieder an das BUS-System angeschlossen, so daß die LEDs am Abend langsam angehen und am Morgen langsam wieder dunkler werden. Der Betrieb der 12 LEDs (8 in der Treppe, 4 in der Lehmwand) kostet im Jahr keine 10 Euro. Somit ist das ein prima Orientierungslicht in der Nacht (gedimmt auf 60%, da sie sonst zu hell leuchten für unsere verschlafenen Augen).
Wer genau hinschaut sieht im Übrigen, daß die erste Stufe leicht grünlich wirkt. Herr Wohlrabe schickt mir hier nochmal eine Leuchte zum Austausch. Vermutlich stimmt irgendetwas nicht mit dieser LED.

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Schornsteinfeger :)

Sonntag, 26. Juni 2011 | Autor:

Am Donnerstag war er da, der alte Glücksbringer. In Europa wird der Schornsteinfeger nirgendwo so gehegt und gepflegt wie bei uns in Deutschland. Das Monopol ist zwar etwas aufgebrochen, trotzdem ist so ein Kehrbezirk eine prima Sache.

Wir haben also gemeinsam die Heizungsanlage angesehen und sind zum Schornstein rauf. Soweit alles prima. Allerdings kann mein Schornstein nach seiner Berechnung nicht funktionieren. Nach 6 Tonnen Pellets seit November eine erstaunliche Erkenntnis. Ich habe das umgehend dem Schonrsteinhersteller gemailt, der damals die Berechnung gemacht hat. Und siehe da, wenn man dies und jenes liest, ist alles paletti. Die Antwortmail habe ich dem Schwarzen Mann in den Postkasten geworfen. Somit sind hoffentlich alle Unklarheiten beseitigt und die Abnahme – nebst Gebührenbescheid – wird die Tage eintreffen.

Achja, die Werte meines Pelletkessels lassen sich noch nicht messen. Die Kiste ist so modern, daß ein Messverfahren noch nicht festgelegt, geschweige der Schornsteinfeger schon ein Meßgerät hätte. Das soll mir recht sein. Die wenige Asche jedenfalls ist rabenschwarz. Der Verbrennungsprozess erscheint mir optimal abzulaufen.

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Abnahme Sani

Donnerstag, 16. Juni 2011 | Autor:

Gestern habe ich mit dem Sani die Abnahme gemacht. Im großen und ganzen sind wir “durch”. Ein paar Kleinigkeiten hat er noch auf die Liste bekommen. Das wird in der nächsten Woche noch erledigt. Insbesondere Punkte wie “Trinkwasserberechnung” und “Dokumentation der Installation” werden vermutlich meistens stiefmütterlich behandelt. Aber ich wills haben. So muß es gemacht werden. Ansonsten bleibt festzuhalten, dass es mit dem Sani ganz gut geklappt hat. Auch für ihn war unsere Bauweise “neu”. Daher hatte er sich vermutlich auch etwas bei den Leitungslängen der Wandheizung verschätzt. Trotzdem hats ihm insgesamt auf unserer Baustelle gefallen. “Mal was ganz anderes.” war die Aussage.

Finanztechnisch hat es sich ausgezahlt, dass wir vorher eine detaillierte Ausschreibung erarbeitet haben. Auch die Sanitärobjekte hatten sich nur noch marginal geändert. So gab es kaum Spielraum für Nachträge. Die Schlußrechnung trifft die Summe des Angebotes somit ziemlich exakt.

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