Abschlußessen mit den Planern

Donnerstag, 24. November 2011 | Autor:

Letzten Freitag war unser Planungsbüro zu Gast. Diesmal nicht im Auftrage der Bauherren auf der Baustelle, sondern als deren Gäste im Haus. Wir haben uns mit einem kleinen aber feinen Abendessen für das gelungene Haus bedankt. Das Ganze hat ja aus unserer Sicht ja sehr gut geklappt.

Nebenbei kommt so ein Planer und Bauleiter natürlich nicht umhin, nochmal das ein oder andere Detail im Haus zu fotografieren. Auch werden wohl noch ein oder zwei Handwerker eine Mail von ihm bekommen. Da muss noch etwas nachgebessert werden.

Wir haben dann bei gutem Wein ein ausgezeichnetes Fondue genossen. Der Lob geht hier an die Hausherrin. Alle Beteiligten sind ausreichend satt geworden. Ein nettes Geschenk hatten die Planer auch mit dabei: ein Birnen-Quitten-Baum aus dessen Früchte man dann demnächst leckere Quittenmarmelade kochen kann.

Vielen Dank!

PS: Ein Mann fehlte leider – aber für Dich Mathias gibts dann den schnellen Wodka im stehen. Versprochen.

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E-Mail Statistik

Samstag, 5. November 2011 | Autor:

Hier einige Zahlen, die ggf. interessant sind – oder auch nicht.

  • Gesamtzahl E-Mails gesendet an das Planungsbüro: 1787
  • Gesamtzahl E-Mails erhalten vom Planungsbüro: 992
  • Gesamtzahl der erhaltenen E-Mails, den kompletten Bau betreffend: 1992

Wie hat man das eigentlich früher gemacht?

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Drumherum

Mittwoch, 22. Juni 2011 | Autor:

Wir hatten eine Landschaftsarchitektin da, um unser “Problemgebiet” (alles rund ums Haus :) ) mal zu besprechen. Und da gibt es einiges: Wege, Vorgarten, Stellplätze, Mülltonnen, Sitzbereiche, Spielbereiche, Garten nah am Haus, den Rest vom großen Grundstück, usw usf. Sie hat uns nach ausführlicher Unterredung ein Angebot zur Planerstellung zukommen lassen. An dem Plan könnten wir uns dann die nächsten Jahre entlangarbeiten. Der Vorteil wäre, dass man nicht nur hier und da Sachen schön herrichtet, sondern das Gesamtergebnis auch irgendwann ansehnlich sein wird. Wir schauen mal, was wir uns leisten können. Derzeit ist dafür aber kein Geld vorhanden…

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Zu verkaufen: neue Hebe-/Schiebetür

Dienstag, 10. Mai 2011 | Autor:

Niegelnagelneu

Niegelnagelneu

Ich hols mal wieder hoch. Die Tür ist immer noch zu haben.

Ich hatte es vor zwei Wochen schon angedeutet: wir haben “ein kleines Problem”. Dieses Problem ist 2m breit und 2.19m hoch und ist unsere Hebe-/Schiebetür zur Terrasse.  Sie geht leider zur falschen Seite auf. Einfach umdrehen kann man die Tür nicht, also wurde eine neue bestellt. Die Schuld konnte nicht 100% geklärt werden. Ursächlich war aber ein Pfeil in der Ausführungsplanung, der Interpretationsspielraum bot. Diese Pfeile sind leider nicht standardisiert und sehen bei Schiebetüren anders aus, als bei Schiebefenstern usw. Leider hat der Tischler auch nicht nochmal nachgefragt und so nahm das “Unglück” seinen Lauf. Für die Kosten der Ersatztür wurde eine einvernehmliche Lösung gefunden. Da diese Lösung unseren Bauleiter überproportional belastet, möchte ich nichts unversucht lassen, ihm bei seinem “Problem” zu helfen. Die ursprüngliche Tür soll verkauft werden. Alle notwendigen Informationen finden sich HIER! Die Tür ist von hoher Qualität, hat keine sonderlich speziellen Abmasse und auch der Preis ist recht attraktiv. Es muss eben nur jemand gefunden werden, der gerade eine solche Tür benötigt. Daher bitte die Information auch weiterverteilen! Danke.

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Elektro Teil 2

Dienstag, 15. Februar 2011 | Autor:

Nach dem ersten Teil kommt heute Teil 2 zum Thema Elektrik. Das Thema Beleuchtung ist heute wesentlich vielfältiger als noch vor ein paar Jahren. Die gute alte Glühbirne wird Schritt für Schritt verboten und nur noch als Heizung verkauft, die LED ist verfügbar, hat aber noch ein paar Nachteile (Helligkeit, Preis, Lichtfarbe) und Energiesparlampen sind mir irgendwie unsympathisch.
Da bleiben immerhin noch Halogenlampen und Leuchtstoffröhren. Letztere kennt man aus früheren Zeiten eher als Kellerbeleuchtung. Heutzutage kann man diese aber auch im Bad oder in der Küche einsetzen. Es gibt die Leuchtstoffröhren nun in verschiedenen Lichtfarben, verschiedenen Formen, sie sind dimmbar und flackern nicht mehr beim einschalten. Bei uns werden sie daher im Bad und in der Ankleide verbaut.
Weiterhin kommen neben der guten alten Glühlampe hauptsächlich Niedervolt-Halogenlampen zum Einsatz. Diese machen ein angenehmes Licht (Farbe), sind dimmbar und haben eine lange Lebensdauer. Klar sind sie nicht sehr effizient. Dazu muß man sich aber auch mal ausrechnen, wieviel Prozent der Energie im Haus für Beleuchtung verwendet wird. Das ist nicht sehr viel.
Weiterhin sieht es so aus, als das die Industrie LED-Lampen anbieten wird, die fast kompromisslos die NV-Halogeneinsätze ersetzten könnten. Ein paar LEDs werden dann doch verbaut, nämlich in der Treppe. Dazu vermutlich später mal mehr.

Wie schon die Steckdosen wurden auch die Kabel der Lampen bis in den Zählerschrank gezogen. So kann auch hier zentral festgelegt werden, wie und wo welche Leuchte geschaltet bzw. gedimmt wird. Wir haben fast nur Deckenleuchten vorgesehen. Daneben gibt es noch Regalleuchten, Bodenleuchten und eine Schrankbeleuchtung (Küche). Wandleuchten waren uns etwas zu aufwändig in der Planung. Im Deckenbereich sind wir mit der Holzbalkendecke relativ frei. Es liegt halt ein Kabel drin. Wo wir dann den oder die Auslässe machen, können wir später entscheiden. Das Kabel ist auch hier ein 5-adriges. Somit kann man auch hier entweder 3 Leuchten unabhängig schalten oder aber durch den Einsatz von DALI sehr viel mehr Leuchten an einem Kabel unabhängig schalten und dimmen.

Doch dazu mehr in Teil 3.

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Elektro Teil 1

Sonntag, 6. Februar 2011 | Autor:

Ich war ein paar Tage mit der Firma im Thüringer Wald. Daher gibt es von der Baustelle nicht allzuviel zu berichten. Da immer mal wieder Nachfragen zum Thema Elektroplanung kommen, werde ich in zwei Teilen darstellen, wie wir das bei uns machen.

Anfangs hatte ich mir, wie schon beschrieben, nicht allzuviele Gedanken gemacht, bis ein Elektriker im Familienumfeld mich dann doch zum Nachdenken anregte. Das habe ich dann auch gemacht. Heraus kamen folgende Punkte:

  • Es soll schaltbare Steckdosen geben. Dies muß nicht bei jeder einzelnen Steckdose so sein, aber in jedem Zimmer sollte es ein paar Dosen geben, die getrennt schaltbar sind. Damit sind Weihnachtsbaumbeleuchtung, Fensterdeko und Stehlampe problemlos vom Schalter aus zu steuern. Also wurde jedes Zimmer mit einem dedizierten Stromkabel bestückt. Dieses ist ein Kabel mit 5 Adern, damit stehen 3 Adern für 3 Schaltkreise zur Verfügung. Ein Schaltkreis wird vermutlich dauerhaft eingeschaltet sein, zwei Schaltkreise können individuell geschaltet werden. Da dieses Kabel mit allen Adern durch alle Steckdosen eines Raumes geht, kann auch im Nachhinein noch festgelegt werden, welche Steckdose zu welchem Schaltkreis zugeordnet wird. Dafür ist es wichtig, “tiefe” Elektrodosen zu verwenden (66mm Tiefe statt 46mm Standard).  So hat man genug Platz, in der Dose die Adern zu verklemmen.
  • Die Position und Anzahl der Steckdosen haben wir uns anhand des möblierten Grundrisses gut überlegt. Die meisten Dosen sind als Doppeldosen ausgeführt. In einigen Fensterlaibungen sind auch Dosen enthalten. Damit entfällt der Kabelsalat für die Weihnachtsdeko. Bis auf wenige Ausnahmen sind an jeder Raumwand Steckdosen zu finden. Auch an Aussensteckdosen (schaltbar) sollte man denken. Weiterhin an Dosen oben im Raum, wo vielleicht mal eine Regalleuchte angeschlossen werden soll.
  • Nach den Stromkreisen war das Thema Netzwerk/Telefon/Fernsehen auf der Liste. Man kann heute vieles drahtlos machen. Wenn man aber sowieso gerade neu baut, sollte man dafür Kabel vorsehen. So muß man sich nicht unnötig mit Strahlen belasten. Auch erreichen Kabelnetze immer noch zuverlässigere und schnellere Verbindungen, als der WLAN-Accesspoint das macht. In jedem Zimmer haben wir einen Netzwerkanschluß vorgesehen. Diese Kabel lassen sich auch für Telefonie benutzen. Der Einfachheit halber haben wir jeweils zwei Netzwerkleitungen als “Doppelleitung” in jedes Zimmer gelegt. Ob wir nun Netzwerk/Netzwerk, Telefon/Netzwerk oder Sonstiges/Netzwerk darüber laufen lassen, ist noch offen. Alle Varianten sind möglich.
  • Ein SAT-Kabel haben wir zusätzlich in die Wohn- und Schlafzimmer gelegt, auch wenn das Fernsehen bei uns eher eine untergeordnete Rolle spielt. Im Wohnzimmer liegen zwei SAT-Kabel.

Im nächsten Teil geht es dann um Beleuchtung, Verteilerschränke und die Bussysteme.

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Wieder ein Gewerk “vom Hof”

Mittwoch, 26. Januar 2011 | Autor:

Die Lehmbauer sind heute mit dem Innenputz fertig geworden. Natürlich sind sie nicht ganz fertig, denn unsere beiden Hauseingangstüren sind ja noch nicht eingebaut. Also werden die Jungs in zwei Wochen nochmal vorbeischauen. Im OG planen wir auch noch, eine farbige Stampflehmwand zu errichten, auch da sind die Jungs dabei. Wir sehen uns also wieder. Nach 4 Monaten (ja tatsächlich!) gemeinsamer Bauzeit ein Abschied auf Raten. Ich denke, wir sind gut miteinander klar gekommen. Es hat meistens Spaß gemacht!
Nachdem heute dann das Werkzeug, Arbeitsmaterial und Abdeckungen aufgeräumt waren, sah es schon mal ganz wohnlich aus. Am Wochenende werde ich dann mal gründlich aufräumen.

Der Vertrag für die Küche wurde gestern auch unterschrieben. Wir haben uns entschieden, die Küche vom Tischler bauen zu lassen. Der Preis lag nur marginal über dem einer gehobenen Küche vom Küchengeschäft. Beim Tischler wissen wir zum einen aber genau, was alles an Materialien verbaut wird, zum anderen wird die Küche exakt und genau eingepaßt. Hier gibt es eben keine Standardmaße (60 oder 90 breit, Sockel immer 15cm usw), sondern jeder Wunsch der Bauherrin wird so umgesetzt, wie es von ihr gewünscht wird. Der Platz wird optimal genutzt. Wir haben die Küche mal auf Mitte/Ende März terminiert. Mal sehen, ob wir damit richtig liegen. Die Geräte für die Küche beschaffen wir bis dahin selbst.

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Ende der Entscheidungen?

Samstag, 22. Januar 2011 | Autor:

Nachdem die Fliesen geklärt wurden, standen die “Innentüren” schon sehr lange immer noch auf dem ToDo-Zettel. Ich hatte mich damit ja schon vor geraumer Zeit beschäftigt. Innentüren gehören aber zu jenen Dingen, die man nicht ohne die Bauherrin einfach so kaufen darf.
Heute haben wir es dann organisatorisch hinbekommen, zu Holz-Rentsch in Dresden zu fahren. Dort haben wir uns die Ausstellung angeschaut, uns beraten lassen und – haben uns noch nicht final entschieden. Klar ist wie immer: je schöner desto teurer. Also gilt es nun, die wichtigsten Punkte festzulegen und das günstigste Modell auszusuchen. Beim Hersteller und beim Material sind wir uns ziemlich sicher. Es werden wohl Türen von “Brüchert und Kärner” aus MDF (Mitteldichte- Faserplatte). Türen müssen für uns ein gewisses Gewicht haben. Vollholz ist zu teuer, also ist MDF die Alternative. Die Farbe steht auch fest: einfach weiß. Aus ökologischen Gesichtspunkten sind die Innentüren ein Punkt, bei dem wir ein Auge zudrücken. Die Farbe und das MDF enthalten Inhaltsstoffe, die über die Zeit ausdünsten. Aber gut. Wenigstens haben wir uns damit beschäftigt und wissen, worauf wir uns da einlassen.

Am Abend habe ich mal wieder ein Paket aufgemacht und die darin befindlichen LED-Leuchten in Betrieb genommen. Sie werden demnächst zum Treppenbauer gehen, der diese dann in die Wange der Holztreppe einlassen wird. Es sind 1W Power-LEDs in warmweiß (also ohne große farbliche Spielereien). Die LEDs haben den Vorteil, das man diese als Orientierungslicht die ganze Nacht leuchten lassen kann. Das kostet nicht mal einen Kasten Bier im Jahr.

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