Kleinigkeiten

Donnerstag, 23. Dezember 2010 | Autor:

Die letzten beiden Tage haben wir noch gut genutzt. Zum einen war ich gestern nochmal beim Treppenbauer, zum anderen haben wir heute die Wandfliesen für die Bäder ausgesucht.

Bei Herrn Schuppe (Treppenbauer) habe ich die Holzart (Esche) und die Konstruktion durchgesprochen. Soviel sei verraten: es wird eine schlichte Treppe. Weiterhin habe ich mit ihm noch die Möglichkeiten der Stufenbeleuchtung diskutiert. Er hat da schon verschiedene Lösungen realisiert. Vermutlich werden wir jede dritte Stufe seitlich aus der Treppenwange mit einer LED beleuchten.

Günstige Basis mit teuren Akzenten.

Günstige Basis mit teuren Akzenten.

Im Fliesenstudio bei Fliesen Ehrlich in Radebeul haben wir uns Wandfliesen angesehen. Das heißt, die Bauherrin hat angesehen, begutachtet und entschieden. Der Bauherr hält sich bei diesem Thema eher raus 🙂 Ins Finale sind einfache warm-weiße Fliesen gekommen, die mit Glasmosaikfliesen von Bisazza akzentuiert werden. Noch weiß der Bauherr nicht, ob er sich diese Akzente leisten kann. Vermutlich wird er es der Bauherrin aber auch nicht ausreden können. Naja, morgen gibt es ja eh Geschenke.

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Lights on!

Mittwoch, 3. November 2010 | Autor:

Gestern war ich nochmal bei Herrn Müller von „Licht in Form“. Vor ein paar Wochen hatten wir die Grundrisse grundsätzlich durchgesprochen und drei Schwerpunkte gefunden, an denen Licht geplant werden sollte: Flur, Küche/Essen und Bad.

Gestern sind wir nun diese Punkte durchgegangen. Herr Müller hatte Vorschläge vorbereitet. Einige der vorgeschlagenen Leuchten hatte er auch direkt im Geschäft vorrätig. Interessant wirds noch, wenn er uns das Angebot zusendet… Vielleicht muß die ein oder andere Leuchte noch durch eine günstigere Variante ersetzt werden…

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Zwei Tage ohne…

Freitag, 8. Oktober 2010 | Autor:

… Baustelle – das geht auch! Am Mittwoch Abend bin ich nach Berlin gefahren. Nach einem gemütlichen Abend bei meinem Bruder ging es dann am Donnerstag zur „Belektro„. Die „Belektro“ ist die führende Eletrofachmesser für Berlin-Brandenburg, sowie die ostdeutschen Bundesländer. Der Vorteil solch einer Messe ist, das man sich alles einmal anschauen kann. Zwei wichtige Punkte standen auf dem Zettel:

  • Schalterprogramme ansehen und anfühlen
  • Leuchten und Lampen anschauen

Der letzte Punkt war nicht zufriedenstellend. Es gab viel LED Licht zu sehen, von Straßenlaternen bis hin zu kleinen Spots. Allerdings fehlte die Designvielfalt im Deckenanbau, – einbau und Wandbereich.
Resümee dazu: LED, wenn es nicht gerade „günstig“ aus dem Baumarkt ist, kann man mittlerweile verbauen. Hell wird es allemal. Allerdings kostet das dann auch auch. Grob geschätzt sind die Leuchtmittel mindestens drei Mal so teuer wie Halogenlampen. Das Licht sollte man sich genau ansehen. Es gibt Leuchtmittel für verschiedene Farbspektren.

Jung FD und LS-Design

Jung FD und LS-Design

Die Schalterprogramme hingegen waren zahlreich vorhanden und konnten optisch und haptisch begutachtet werden. Die Firmen Jung, Gira und Merten haben Produkte im Angebot, die in unserer engeren Auswahl sind. Mittlerweile gibt es sehr flache Schalterprogramme, die nur noch 2 bis 3 mm auftragen. Allerdings müssen dafür besondere Unterputzdosen verbaut bzw. andere Handstände gemacht werden. Von daher fallen diese für uns aus. Design geht nicht unbedingt vor Funktion.
Neben dem Design hat mich auch interessiert, wie die KNX-Taster (das sind die Schalter in unserem Bussystem) aussehen, bzw. wie die Bedienung erfolgt. Ein weiterer Punkt waren die Bewegungsschalter bzw. Präsenzmelder, die wir in Flur und Bad verbauen werden. Diese müssen natürlich möglichst unauffällig ihren Dienst tun.
Resümee: Es sind nur noch zwei Schalterkandidaten im Rennen. Da muß ich jetzt allerdings die Bauherrin mit einbinden 🙂

Heute Vormittag stand ein Besuch bei Helmut Reich in Ducherow auf dem Programm. Er vertreibt, repariert und installiert seit 30 Jahren Hausgeräte, also Kühlschränke, Herde, Spülmaschinen usw. Als guter Freund meiner Eltern hat er mich ausführlich zum Thema Küchengeräte beraten. Man wird dort ja mit Funktionen („BioFresh“, „Pyrolyse“, „NoFrost“), usw. regelrecht erschlagen. Davon braucht man natürlich nicht alles. Hier die richtige Wahl bezüglich Qualität, Funktionalität und Preis zu treffen, war mein Ziel. Das Ergebnis des heutigen Gespräches werde ich mit der Bauherrin diskutieren. Anschließend hoffe ich, daß die Küchenplanung dann so langsam ihren Abschluß finden wird.

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Licht am Ende des Tunnels

Montag, 27. September 2010 | Autor:

Wie ich bereits schrieb, hat mich das Thema Licht definitiv überrascht 🙂 Über Licht muß man heute aber definitiv nachdenken. Die einfache „Glühlampe“ ist ja auf dem Weg in die Verbannung. Um das Nachdenken etwas zu beschleunigen, habe ich heute Herrn Müller von „Licht in Form“ besucht, der Lichtplanung und Umsetzung anbietet. Wir haben uns eine Stunde Zeit gegeben, die wichtigsten Randbedingungen abzuklären. Das hat auch sehr gut geklappt, da bei mir die Schnittstelle zum Elektriker auch direkt der Bauherr mitdenken kann.

Herr Müller wird nun in sich gehen und uns in 2 Wochen ein Lichtkonzept vorstellen, welches wir dann umsetzen können – oder auch nicht. Das Problem ist, dass die Lehmbauer in 3 Wochen mit dem Putz der Wände und Decken anfangen werden. Daher werde ich jetzt die Elektriker eher eine Leitung zu viel als zu wenig legen lassen. Grob haben wir heute herausgearbeitet, was bei unserer Bauweise möglich ist und worauf die Elektriker achten sollen. Ich bin gespannt, wie wir diese Aufgabe meistern werden…

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Innengestaltung geplant

Donnerstag, 23. September 2010 | Autor:

Wir haben uns heute mal so richtig Zeit für die Innengestaltung genommen. Dazu waren wir den ganzen Nachmittag bei Anka Böthig von der Naturfarbenwerkstatt. Sie war ja bereits vor zwei Wochen mit draußen auf der Baustelle, um sich ein Bild vom Umfeld zu machen. Weiterhin hatten wir samals die Dachziegel entschieden. Es ist der Doppelmultenfalzziegel Tradi 15 in naturrot von Koramic geworden. Zur Putzfarbe des Hauses und zur Fensterfarbe gab es erste Ideen.

Zwischenzeitlich hatte Anka die vorgeschlagene Putzfarbe mal auf DIN A3 aufgetragen, so daß wir sie heute in der Sonne und im Schatten begutachten konnten. Die Fensterfarbe werden wir uns vom Tischler auch als Muster machen lassen. Aber ich denke, daß paßt schon alles ganz gut.

Weiter gings mit der Gestaltung der Innenräume: Bodenbeläge (Dielen, Fliesen), Fensterfarbe innen, Fensterbretter, Wandflächen, Möbel die wir mitnehmen, Möbel die wir noch kaufen wollen, usw usf. Wir haben heute vieles im Erdgeschoß geschafft. Anka und auch wir haben jetzt ein Bild vor Augen, wo die Reise hingehen wird. Sagen wir so: es wird luftig, elegant und etwas pastell 🙂

18 Uhr bin ich dann noch zur Baustelle, da ich schon ein paar Tage nicht da war und auch morgen keine Zeit haben werde. Der Dachdecker hat die Latten draufgebracht, die Maurer einige Restarbeiten erledigt und die Elektriker das OG bereits verkabelt.

Ich wollte gerade gehen, da rief mein Planer an. Er käme raus, wollte noch kurz was kontrollieren, der Rohbauer hätte ihn drum gebeten. Aus dem „kurz“ wurde dann noch eine gute Stunde. Bei lauen 17 Grad und Vollmund ging es noch um dies und das. Leider war kein Kasten Bier da. Ich sollte das ändern…

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Quintessenz: Haustechnikplanung

Freitag, 16. Juli 2010 | Autor:

Nun, da Elektrik, Heizung und Sanitär geplant, teils ausgeschrieben und vergeben sind, hier ein kurzer Rückblick.

Unser Hausplaner hatte uns angeboten, Sanitär, Heizung und Elektro pauschal auszuschreiben und dann später zu entscheiden, was, wie und wo eingebaut wird. Ich hatte dabei aus dreierlei Gründen ein ungutes Gefühl:

  • Zum einen wollte ich vor dem Abschluß der Finanzierung so genau wie möglich wissen, was das Haus denn kosten wird. Sicherlich „wird immer alles teurer“. Wenn aber vorher Unwägbarkeiten eliminieren kann, wird die Schätzung genauer werden. Also bedurfte es schon in der Planungsphase einer genaueren Betrachtung der Haustechnik.
  • Wir wußten, das wir in der Bauphase sehr wenig Zeit haben werden, weniger als andere Bauherren. Unser zweites Kind ist 6 Wochen alt, die Baustelle liegt eine halbe Stunde Autofahrt von der Wohnung entfernt und mein Job bleibt arbeitsintensiv wie eh und jeh. Also mußten wir vorher planen.
  • Letztlich haben Hausplanung und Haustechnikplanung Schnittmengen, die tlw. nicht unerheblich sind. Ein Pelletskessel und eine Wärmepumpe brauchen ähnlich viel Platz. Ein Pelletlager kommt beim Pelletskessel aber hinzu. Für solare Heizunterstützung wird ein großer Pufferspeicher (1000l aufwärts) benötigt. Ein Grundofen benötigt ein viel stärkeres Fundament. Braucht der Schornstein ein oder zwei Züge? Wo kommt welches Abwasserrohr ins Bad? Sollte ein Kabelschacht zwischen EG und OG vorgesehen werden, um die Elektroleitungen optimaler zu führen?

All diese Fragen sind heutzutage vom Bauherren zu klären. Die Haustechnik ist nicht mehr so einfach wie früher (Gastherme, Steckdosen, Lichtschalter, fertig). Heute sind die Möglichkeiten wesentlich vielfältiger und die Entscheidung für oder gegen eine Heizquelle hat beispielsweise langfristige Auswirkungen.

Also was ist dem angehenden Bauherren zu empfehlen? Aus meiner Sicht sollte er die Haustechnik unbedingt planen lassen. Wie früher schon erwähnt, ist dies nicht ganz einfach. Es gibt wenige Architekten-/Planerbüros, die das KnowHow komplett im Haus haben. Haustechnikplaner, die eigentlich richtigen Fachleute für diesen Job, sind meistens auf Gewerbebauten und auf größere Wohnbauten fokussiert. Das gemeine Einfamilienhaus ist vermutlich nicht lukrativ genug. Es gibt noch andere Wege…

Im Heizungs- und Sanitärbereich gibt es das dreistufige Vertriebsmodell: Hersteller – Fachhandel – Handwerker. Hier kann man einen Fachhändler ansprechen und ihn mit der Planung beauftragen. Man sollte aber deutlich darauf hinweisen, daß man eine bezahlte Planung wünscht und kein Angebot eines Handwerkers. Die Fachhänder, die ich kennengelernt habe, bieten derlei Leistungen an, sagen das aber nicht von sich aus. Vermutlich ist die Nachfrage derzeit noch zu gering. Wir hatten das Glück, das sich ein sehr guter Heizungs- und Sanitärfachmann im Bekanntenkreis meiner Eletern fand, der uns dieses Gewerk plante und uns die Ausschreibungsunterlagen erstellte. Ich selber habe mich, wie im Blog zu lesen ist, mit den Heizungsalternativen beschäftigt. Zusammen mit meiner Frau haben wir die Badausstellungen besucht. Am Ende waren genügend Informationen zusammen, um eine detaillierte Ausschreibung zu tätigen. Diese hatten wir dann an 6 Handwerker verschickt, von denen 4 sich mit Angeboten beteiligten. Das Beantworten der Ausschreibung macht natürlich Arbeit, die nicht jeder investiert.

Auch für das Elektrogewerk fand sich ein Meister seines Fachs im Freundeskreis, der mit mir ausgiebig die sich dort stellenden Fragen diskutierte. Das ich selbst studienbedingt auf diesem Gebiet nicht ganz unerfahren bin, kam noch erleichternd hinzu. Letztlich wurde Elektro daher nicht ausgeschrieben, sondern wird als Elektriker-Bauherren-Kooperation durchgeführt. Die Technik wurde allerdings schon soweit geplant, wie es für die Finanzplanung notwendig war. Vieles konnte ich bei unserem technikverliebten Personalvorstand live sehen, was durchaus hilfreich war 🙂

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Start in 7 Tagen!

Montag, 14. Juni 2010 | Autor:

Der Tag begann verhalten. Ich hatte mich mit dem Wasserversorger am Grundstück getroffen. Wir haben kurz die Zuführung ins zukünftige Haus geklärt. So ganz optimal scheints nicht zu sein. Der Planer will nochmal mit dem Wassermeister reden.

Später dann hatte ich ein Gespräch mit einem der drei Sanitär-/Heizungsfirmen, die auf meine Ausschreibung geantwortet haben. Herr Christof wurde mir von einer Kollegin empfohlen, die seit Anfang des Jahres bei uns arbeitet. Letztlich muß neben der Summe im Angebot ja auch das Zwischenmenschliche stimmen. Das Gespräch lief ganz gut. In dieser Woche werden wir uns wohl noch entscheiden.

Dann kam der spannendste Punkt. Unser Planer rief Samstag an und meinte, am Montag (also heute) könnten wir den Rohbauvertrag unterschreiben. Die Angebote waren ausgewertet und nachverhandelt. Die Wahl fiel auf die Baufirma Mieting GmbH. Am Telefon gab es noch die Info, daß die Firma wohl in 2 Wochen starten könnte. Also trafen wir uns heute im Büro mit Herrn Mieting und bereits im Vorgespräch (unser Planer war noch auf der Autobahn) wurde dann klar, daß die Firma auch eine Woche früher starten könnte. Das kommt uns natürlich gelegen.
In 2 Wochen fangen in Sachsen die Ferien an, so daß wir den Bauzeitenplan um den Urlaub der Beteiligten herum organiseren müssen (Planer, Rohbauer, Zimmermann). Der Einzige ohne Urlaub scheint mir der Bauherr zu sein 🙂 ! Also haben wir den Vertrag unterschrieben und schon gehts dann am Montag los.
Herr Bethge wird leider nicht am ersten Spatenstich teilnehmen können, er hat dann bereits Urlaub. Aber nur, wenn er unsere Ausführungspläne bis Donnerstag komplett fertig gezeichnet hat… Aber das wird er schon schaffen.

Für Montag wird dann 9 Uhr auf die „Baustelle“ geladen. Kommen werden der Rohbauer, der Gerüstbauer, der Wassermeister, der Planer und die Bauherren.

Jetzt wirds wohl richtig spannend!

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Wieder Post.

Samstag, 5. Juni 2010 | Autor:

Der Abwasseranschluß ist genehmigt. Das kostet € 100 Verwaltungsgebühr.

Das Grundbuchamt möchte auch Geld. Und zwar für das Eintragen der Grundschuld. Auch der Notar hat seine Rechnung schon geschickt. So geht Euro um Euro an „Nebenkosten“ weg. Zum Glück war uns das schon vorher halbwegs klar.

Gestern war ich noch 2 Stunden im Planungsbüro. Wir haben ein paar Details besprochen, den VOB-Vertrag überarbeitet und uns mental auf den Baubeginn vorbereitet 🙂 Es sieht alles nach Ende Juni/Anfang Juli aus. Einzug könnte , wenn denn alles klappt , im Februar sein (natürlich 2011!). Danach habe ich die weibliche Fraktion des Hauses aus dem Krankenhaus geholt.

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