Modernes Baddesign

Sonntag, 12. Juni 2016 | Autor:

Kürzlich haben uns Freunde besucht, die so begeistert von unserem neuen Bad waren, dass sie nun selbst dabei sind, ihr Badezimmer zu renovieren und mit einem modernen Design zu versehen. Sie wollen ihr Baddesign im Internet zusammenstellen und dabei auf eine Mischung aus innovativen Objekten und trendiger Farbgebung setzen.

Einheitliche Farben und kreative Formen

Während das Badezimmer noch vor einigen Jahren ausschließlich als Raum für die Körperpflege gedacht war, spielen heute weitere Faktoren eine große Rolle. Anstelle von langweiligen Fliesen und altertümlichen Armaturen sind es gut durchdachte Konzepte, die moderne Bäder prägen. Diese beginnen schon bei der Wahl der richtigen Fliesen, die über die Jahre weiterentwickelt wurden und mittlerweile nicht nur schmutzabweisend, sondern auch rutschfest sind. Weiterhin sind die aktuellen Farbtrends Jahre entfernt von bunten und kitschigen Badezimmern. Einheitliche Farbkombinationen aus Weiß- und Grautönen sind nicht nur schön anzusehen, sie verleihen dem Bad auch eine ruhige Atmosphäre und das Gefühl von Sauberkeit. Selbst in puncto Badewannen stehen heutzutage alle erdenkbaren Formen zur Auswahl. Diese ersetzen die herkömmlichen Modelle, die zuweilen viel zu klein waren. Besonders für Paare eignen sich große ovale Ausführungen, die ergonomisch optimiert sind.

Moderne Designvarianten verdrängen die alte Sanitärkeramik

Auch der wohlbekannte Anblick der Waschbecken ist bei uns verschwunden. Nachdem wir im Internet nach den aktuellen Trends für das Badezimmer Ausschau gehalten hatten, war schnell klar, dass wir auf moderne Ausführungen ganz ohne Becken setzen wollen. Da die neue Generation von Waschbecken zum Teil weniger als einen Zentimeter dick ist, sorgen die neuen Armaturen ganz allein für einen modernen und futuristischen Flair im Bad. Unsere Freunde sind ebenfalls überzeugt von den flachen Ausführungen, sodass sie derzeit selbst auf der Suche nach passenden Modellen für ihr Badezimmer sind. Um passende Elemente für unsere Badezimmer zu finden, haben wir online nach unserem Wunschdesign gesucht und sie unseren Freunden empfohlen. Im Internet findet sich eine Vielzahl von Angeboten, mit deren Hilfe die Planung des eigenen Badezimmers schnell und professionell abgeschlossen ist. Ähnlich flach wie die modernen Waschbecken sind auch die neuartigen Infrarotheizungen. Mit nur wenig Energieaufwand fungieren sie nicht nur als Heizung, sondern auch als Handtuchhalter. Einen besonderen Flair erzeugen Bildheizungen. Diese Variante der Infrarotheizung versteckt sind hinter frei wählbaren Motiven, die dem neuen Badezimmer eine individuelle Optik verleihen.

Funktionalität trifft Design

© XtravaganT / Fotolia.com

Welchen Stellenwert ein hochwertiges Design hat, haben auch unsere Freunde kürzlich bei der Suche nach ihren Badezimmermöbeln festgestellt. Anstatt in erster Linie auf die Funktionalität zu achten, rückte vielmehr das zum Badezimmer passende Design in den Vordergrund. Schon mit der Wahl des richtigen Spiegels können spätere Probleme im Bereich der Beleuchtung gelöst werden, da trendige Modelle auf integrierte Lichter mit hoher Leuchtkraft setzen. Von den modernen Hochschränken profitieren in erster Linie die flachen Waschbecken. Gezielt um das Becken platziert, vereinen sie sich zu dem Blickfang des neuen Badezimmers.

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Once again: Finanzierung

Montag, 19. Dezember 2011 | Autor:

Mittlerweile gibts schon wieder zwei bauplanende Kollegen. Weiterhin wird auch im Bekanntenkreis aktiv an dem Thema rumgedacht. Krise scheint jedenfalls noch keine zu sein.

Daher gebe ich hier noch einmal in aller Ruhe ein paar Tipps für die Finanzierungsfragen.

  • Bitte, bitte erfasst über einen längeren Zeitraum die laufenden Kosten detailliert und bestimmt damit die monatlich freien Mittel (dabei sehr kritisch vorgehen).
  • Schaut ins Internet und verwendet einen der verfügbaren Darlehensrechner, um einen groben Überblick zu Kreditvolumen und monatlicher Belastung zu bekommen.
  • Wenn das Projket dann ein wenig fortgeschritten ist, solltet ihr mit 2..3 Banken (Hausbank, Finanzberater) den eigenen, persönlichen Spielraum genauer ausloten.
  • Da zum Zeitpunkt des Grunderwerbs die Gesamtkosten des Bauvorhabens noch nicht feststehen, sollte, wenn möglich, der Kauf des Grundstücks ohne Kreditaufnahme abgewickelt werden. Dies entspannt das gesamte Thema Finanzierung/Hausplanung ungemein. Entweder reicht das Eigenkapital oder es kann im Familienkreis ein Privatdarlehen aufgenommen werden. Ggf. ist auch eine variable Finanzierung durch eine Bank eine Option, wenn auch nicht ganz so einfach.
  • Alle Unwägbarkeiten vor der Finanzierung aus dem Weg räumen. Das geht von Bodengutachten über Bodenbelag, Sanitärausstattung bis zur Heizungsanlage. All diese Punkte durchsprechen und planen. Damit sind die anzusetzenden Preise wesentlich realistischer als Schätzungen nach Quadrat- oder Kubikmetern. Wenn möglich, sollte der endgültige Zeitpunkt der Finanzierung dicht an die Ausschreibungen gelegt werden. Zwischendurch sind natürlich schon verschiedene Rechnungen zu bezahlen (Planer, Bodengutachten, Bauantrag, usw.).
  • Mit mehreren Banken nun die endgültige Finanzierung besprechen (Hausbank, Direktbanken, aber auch unscheinbare Banken “von nebenan”). Bei einer Bank nachverhandeln und unterschreiben.
  • Daran denken, daß bis zur Auszahlung noch einige Wochen ins Land gehen (Grundschuldeintragung, Rohbaufeuerversicherung, usw.).

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Tipp: Checkliste

Donnerstag, 5. Mai 2011 | Autor:

Checkliste

Checkliste

Ich hatte 2 Wochen vor dem Einzug für jedes Zimmer eine Checkliste aufgehängt. Diese hatte ich primär dafür gedacht, die letzten Handwerker, das “Reinigungspersonal” (meine Eltern und Freunde), sowie mich selbst (Eigenleistung Bus-System) zu koordinieren. Eher aus Zufall hatte ich unten auf den Blatt etwas Platz gelassen. Dort haben wir dann die Sachen eingetragen, die uns jeweils in den Zimmern auffielen. Ergebnis: Die Handwerker, die heute im Haus waren, haben fast ohne Rücksprache ihre Punkte (ich nenne es mal nicht “Mangel”) beseitigt. Erstaunlich, aber effizient. Von daher zur Nachahmung empfohlen.

Heute waren der Sani (Restarbeiten Heizung, sowie Inbetriebnahme der Gast-Dusche), der Fenstertischler (Nacharbeiten und Abnahme), der Maler (Abnahme), sowie die Dielenleger da. Bei letzteren gab es ein Problem. Unsere Eschedielen verfärben sich nach Kontakt mit klarem Wasser rot. Die Verfärbung verschwindet auch nicht mehr vollständig beim Trocknen. Das Problem konnte eingekreist werden. Im Ergebnis werden wir wohl für ein paar Tage jemanden besuchen fahren. In der Zeit bekommen die Dielen nochmal einen Feinschliff und anderes Öl.

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Ein neuer Helfer: der Kreuzlaser

Samstag, 19. Februar 2011 | Autor:

Kreuzlaser von Bosch

Kreuzlaser von Bosch

Endlich konnte sich der Bauherr mal wieder ein neues Spielzeug bestellen. Die Bauherrin möchte in einigen Räumen oben an den Wänden einen farbigen Streifen (vermutlich in Deckenfarbe) haben. Das kann ihr gelingen, in dem sie mühsam den Streifen von der Decke abmißt oder aber der Bauherr stellt ihr einen Laser auf, der solch einen Streifen direkt an die Wände projiziert.
Die Entscheidung fiel klar für die zweite Variante. Also mußte der Bauherr nur noch kurz überlegen, welcher Laser es sein soll. Es gibt welche, die eine Linie rundherum an alle Wände gleichzeitig projezieren können. Andere zeichnen eine horizontale und eine vertikale Linie an die Wand. Letzterer sind dann auch prima zum Verlegen von Fliesen usw. geeignet. Teurere Geräte beherrschen auch beide Funktionen.
Der Bauherr hat sich dann für den Bosch PCL 10 entschieden, einem Kreuzlasergerät. Zusammen mit dem Teleskopstab, den man zwischen Boden und Decke klemmt, ist das ganze schon recht brauchbar. Zusätzlich hat der Bauherr noch ein Stativ bestellt, welches er sowieso zum Fotografieren benötigt. So ein Laser kostet im Übrigen nicht die Welt…

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Elektro Teil 2

Dienstag, 15. Februar 2011 | Autor:

Nach dem ersten Teil kommt heute Teil 2 zum Thema Elektrik. Das Thema Beleuchtung ist heute wesentlich vielfältiger als noch vor ein paar Jahren. Die gute alte Glühbirne wird Schritt für Schritt verboten und nur noch als Heizung verkauft, die LED ist verfügbar, hat aber noch ein paar Nachteile (Helligkeit, Preis, Lichtfarbe) und Energiesparlampen sind mir irgendwie unsympathisch.
Da bleiben immerhin noch Halogenlampen und Leuchtstoffröhren. Letztere kennt man aus früheren Zeiten eher als Kellerbeleuchtung. Heutzutage kann man diese aber auch im Bad oder in der Küche einsetzen. Es gibt die Leuchtstoffröhren nun in verschiedenen Lichtfarben, verschiedenen Formen, sie sind dimmbar und flackern nicht mehr beim einschalten. Bei uns werden sie daher im Bad und in der Ankleide verbaut.
Weiterhin kommen neben der guten alten Glühlampe hauptsächlich Niedervolt-Halogenlampen zum Einsatz. Diese machen ein angenehmes Licht (Farbe), sind dimmbar und haben eine lange Lebensdauer. Klar sind sie nicht sehr effizient. Dazu muß man sich aber auch mal ausrechnen, wieviel Prozent der Energie im Haus für Beleuchtung verwendet wird. Das ist nicht sehr viel.
Weiterhin sieht es so aus, als das die Industrie LED-Lampen anbieten wird, die fast kompromisslos die NV-Halogeneinsätze ersetzten könnten. Ein paar LEDs werden dann doch verbaut, nämlich in der Treppe. Dazu vermutlich später mal mehr.

Wie schon die Steckdosen wurden auch die Kabel der Lampen bis in den Zählerschrank gezogen. So kann auch hier zentral festgelegt werden, wie und wo welche Leuchte geschaltet bzw. gedimmt wird. Wir haben fast nur Deckenleuchten vorgesehen. Daneben gibt es noch Regalleuchten, Bodenleuchten und eine Schrankbeleuchtung (Küche). Wandleuchten waren uns etwas zu aufwändig in der Planung. Im Deckenbereich sind wir mit der Holzbalkendecke relativ frei. Es liegt halt ein Kabel drin. Wo wir dann den oder die Auslässe machen, können wir später entscheiden. Das Kabel ist auch hier ein 5-adriges. Somit kann man auch hier entweder 3 Leuchten unabhängig schalten oder aber durch den Einsatz von DALI sehr viel mehr Leuchten an einem Kabel unabhängig schalten und dimmen.

Doch dazu mehr in Teil 3.

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Elektro Teil 1

Sonntag, 6. Februar 2011 | Autor:

Ich war ein paar Tage mit der Firma im Thüringer Wald. Daher gibt es von der Baustelle nicht allzuviel zu berichten. Da immer mal wieder Nachfragen zum Thema Elektroplanung kommen, werde ich in zwei Teilen darstellen, wie wir das bei uns machen.

Anfangs hatte ich mir, wie schon beschrieben, nicht allzuviele Gedanken gemacht, bis ein Elektriker im Familienumfeld mich dann doch zum Nachdenken anregte. Das habe ich dann auch gemacht. Heraus kamen folgende Punkte:

  • Es soll schaltbare Steckdosen geben. Dies muß nicht bei jeder einzelnen Steckdose so sein, aber in jedem Zimmer sollte es ein paar Dosen geben, die getrennt schaltbar sind. Damit sind Weihnachtsbaumbeleuchtung, Fensterdeko und Stehlampe problemlos vom Schalter aus zu steuern. Also wurde jedes Zimmer mit einem dedizierten Stromkabel bestückt. Dieses ist ein Kabel mit 5 Adern, damit stehen 3 Adern für 3 Schaltkreise zur Verfügung. Ein Schaltkreis wird vermutlich dauerhaft eingeschaltet sein, zwei Schaltkreise können individuell geschaltet werden. Da dieses Kabel mit allen Adern durch alle Steckdosen eines Raumes geht, kann auch im Nachhinein noch festgelegt werden, welche Steckdose zu welchem Schaltkreis zugeordnet wird. Dafür ist es wichtig, “tiefe” Elektrodosen zu verwenden (66mm Tiefe statt 46mm Standard).  So hat man genug Platz, in der Dose die Adern zu verklemmen.
  • Die Position und Anzahl der Steckdosen haben wir uns anhand des möblierten Grundrisses gut überlegt. Die meisten Dosen sind als Doppeldosen ausgeführt. In einigen Fensterlaibungen sind auch Dosen enthalten. Damit entfällt der Kabelsalat für die Weihnachtsdeko. Bis auf wenige Ausnahmen sind an jeder Raumwand Steckdosen zu finden. Auch an Aussensteckdosen (schaltbar) sollte man denken. Weiterhin an Dosen oben im Raum, wo vielleicht mal eine Regalleuchte angeschlossen werden soll.
  • Nach den Stromkreisen war das Thema Netzwerk/Telefon/Fernsehen auf der Liste. Man kann heute vieles drahtlos machen. Wenn man aber sowieso gerade neu baut, sollte man dafür Kabel vorsehen. So muß man sich nicht unnötig mit Strahlen belasten. Auch erreichen Kabelnetze immer noch zuverlässigere und schnellere Verbindungen, als der WLAN-Accesspoint das macht. In jedem Zimmer haben wir einen Netzwerkanschluß vorgesehen. Diese Kabel lassen sich auch für Telefonie benutzen. Der Einfachheit halber haben wir jeweils zwei Netzwerkleitungen als “Doppelleitung” in jedes Zimmer gelegt. Ob wir nun Netzwerk/Netzwerk, Telefon/Netzwerk oder Sonstiges/Netzwerk darüber laufen lassen, ist noch offen. Alle Varianten sind möglich.
  • Ein SAT-Kabel haben wir zusätzlich in die Wohn- und Schlafzimmer gelegt, auch wenn das Fernsehen bei uns eher eine untergeordnete Rolle spielt. Im Wohnzimmer liegen zwei SAT-Kabel.

Im nächsten Teil geht es dann um Beleuchtung, Verteilerschränke und die Bussysteme.

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Wenn das vierte Lichtlein brennt.

Sonntag, 19. Dezember 2010 | Autor:

Sebastian beim Schrauben

Sebastian beim Schrauben

Ja, nix mit ruhigem Advent in diesem Jahr. Geplant war, daß mein Vater und Sebastian (mein Bruder) am Freitag fürs Wochenende vorbeikommen, um weiter am Dachboden zu arbeiten. Mein Vater sagte dann am Freitag aber ab: Schnee, Stau, Glätte. Sebastian kam – und zwar mit der vielgescholtenen Bahn. Und diese war pünktlich!

Samstag früh habe ich das Handy angemacht und siehe da, eine SMS von meinem Vater: “Bin 10 Uhr an der Baustelle.” Ahja, ob das bereits senile Bettflucht ist :) ???

Ausgerüstet mit Knieschützern, neuer Säge und viel Energie haben wir uns dem Bodenbelag im Dachboden gewidmet. Wir haben den Hobelrauhspund auf Länge gesägt und angeschraubt. Das Nageln, selbst mit dem Nagelschußgerät, hätte zeitlich nicht soviel gebracht. Wer weiß, vielleicht muß nochmal ein weiteres Kabel eingezogen werden. Da könnten die Schrauben dann hilfreich sein.

Zwischendurch brachte die Bauherrin Speis und Trank, denn Arbeit macht ja bekanntlich hungrig. Am Nachmittag kam Jonas noch vorbei und hat sich aus unseren Holzresten eine “Rennbahn” auf dem Dachboden gebaut.

Säge, Sauger, Akkuschrauber = fertiger Dachboden

Säge, Sauger, Akkuschrauber = fertiger Dachboden

Für die anstehenden Holzarbeiten habe ich mir eine Kapp- und Gehrungssäge gekauft. Inspiriert durch diesen Beitrag im verlinkten Blog der Bauherren aus Österreich habe auch ich eine Säge von Metabo gekauft. Allerdings habe ich das Modell mit Zugfunktion gewählt, da die Dielen 20cm breit sind. Somit ist es eine Metabo KGS 216 geworden. Ich muß sagen, man bekommt “viel Maschine” fürs Geld (knapp 150€). Die Maschine macht einen sehr stabilen Eindruck. Die Führung und die Gelenke haben kein merkliches Spiel. Die Säge ist ausgerüstet mit LED-Licht (sehr hilfreich auf unserem dunklen Dachboden) und einem Laser, der den Schnitt markiert. Allein das Sägeblatt ist etwas “rauh”. Hier kann man mal ein feineres Zusatzblatt erwerben. An die Säge angeschlossen haben wir den Starmix Industriestaubsauger. Dieser hat eine Steckdose, an der die Säge eingesteckt wird. Damit geht der Staubsauger immer automatisch an, sobald die Säge eingeschaltet wird. Sehr praktisch das Ganze.

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Zappenduster

Donnerstag, 14. Oktober 2010 | Autor:

Der Bauherr hatte sich heute einen Tag Urlaub genommen, um mal ein paar Dinge auf der Baustelle zu Ende zu bringen. Als er auf die Baustelle kam, war Herr Kahsnitz von der Firma “Natürlich Dämmen GmbH” dabei, die Dampfbremse in unser Wohnzimmer und unser Bad einzukleben. Damit können nun die Schalungsbretter darunter angebracht werden. Das wird auch Zeit, denn die Jungs vom Lehmbau wollen ihren Lehmputz anbringen.

Gegen 11 Uhr kam Kollege Bauleiter, sowie ein Mitarbeiter der Firma, die ab Mitte nächster Woche den Estrich ins EG einbauen wird. Nebenbei telefonierte ich mit dem Sani/Heizer, der mir zusagte, das er ab Dienstag die ersten Heizkreise mit warmem (!) Wasser durchströmen lassen kann. Das wiederum ist gut für die Lehmputzjungs… Estrich, Aussenputz, Heizung, Innenputz. In 14 Tagen ist dann hoffentlich einiges “zu sehen”.

Gegen Mittag fiel der Strom aus, so daß ich mich eher unspektakulären Arbeiten, wie dem sortieren der ganzen Hölzer auf dem Grundstück widmen konnte. Statt bisher 4 Haufen (Holz gut, Holz vielleicht gut, aufhebenswert und Holz für Lagerfeuer) gibt es nun nur noch zwei Stapel.

Als der Strom dann wiederkam, habe ich mir vom Nachbarn den Kompressor geliehen und die Deckenschalungsbretter im EG mit einem Nagelschussgerät so richtig festgenagelt. Wir erinnern uns: bisher war das geschraubt, leider immer nur einmal. Der Herr Bauleiter meinte aber, daß so ein Brett sich mit der Zeit wölbt. Somit ist es besser, wenn es jeweils zweimal befestigt wird. Mit dem Schussgerät ging das recht flott vonstatten. Allerdings ist so ein Nagelschussgerät auch ein gefährliches Werkzeug.

Sieht aus wie R2D2 aus Star Wars...

Sieht aus wie R2D2 aus Star Wars...

Als es so langsam dunkel wurde, entschied sich der Bauherr, den kürzlich erworbenen Industriestaubsauger zum Einsatz zu bringen und im EG mal sämtlichen Dreck herauszusaugen. Ich muß sagen, der Staubsauger ist erste Sahne. Es ist ein Starmix HS-A 1432 EWS mit 1400 Watt. Ruck zuck waren das Wohnzimer, Eßzimmer und die Küche von jeglichem Baudreck befreit. Als ich im HWR war, passierte es dann: Zack, dunkel, Licht aus.
Mist, schon wieder Stromausfall? Aber nein, der Bauscheinwerfer war umgefallen. Dadurch hats die Glühlampe entschärft. So eine Taschenlampe im Auto ist in solchen Fällen dann eine gute Idee. Ein weiterer Bauscheinwerfer ist Vorgestern schon bestellt worden und ab morgen dann auch mit auf der Baustelle…

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