4 Tipps: Mehr Sicherheit mit Licht im Haushalt

Donnerstag, 22. November 2018 |  Autor:

Licht hat neben dem dekorativen und gesundheitlichen Nutzen vor allem die Funktion, für mehr Sicherheit im Haushalt zu sorgen. Sei es im Treppenhaus, am Hauseingang oder im Badezimmer, die richtige Beleuchtung beugt Unfällen vor und ist von elementarer Bedeutung, teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben. Idealerweise macht man sich bezüglich der Lichtplanung schon vor dem Hausbau Gedanken, das gilt insbesondere für ein Haus mit Smart-Home Technologie. Mit diesem Artikel hoffe ich ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen und dem ein oder anderen bei der Hausbau-Planung oder beim Renovieren zu helfen.

Tipp 1: Gefahrenbereich Treppe – blend- und schattenfrei, neutralweiße Lichtfarbe

Die Treppe ist der Ort an dem im Jahr 2013 1172 Menschen gestürzt und gestorben sind. Zwar waren mit 88 % hauptsächlich Personen über 60 Jahre betroffen, aber dennoch sollte diese Zahl nicht unterschätzt werden, zumal auch ein Treppensturz ohne Todesfolge langfristige gesundheitliche Folgen haben kann.

Mit der richtigen Beleuchtung kann das Risiko eines Treppensturzes enorm verringert werden. Für die Treppenbeleuchtung eignen sich folgende Leuchten:

  • Deckenleuchten
  • Wandleuchten
  • Stufenleuchten
  • Handlaufleuchten

Die Leuchten sollten weder blenden noch Schatten werfen. Dennoch sollte das Licht direkt auf die Treppe scheinen, damit die Treppenstufen gezielt und gut sichtbar beleuchtet werden. Eine zu starke Reflektion des Lichts auf den Trittstufen sollte hingegen ebenfalls vermieden werden. Eine Leuchte mit Lampenschirm wäre hier nicht geeignet, da das Licht zu diffus wäre. Die Lichtfarbe der Treppenleuchten sollte neutralweiß sein, damit Kontraste hervorgehoben werden und die Stufen „zuverlässig“ angeleuchtet werden ohne farblich zu verzerren. Weitere Informationen zu den Treppenleuchten findet man hier.

Tipp 2: Verkehrssicherungspflicht – Die Außenbeleuchtung

Hauseigentümer sind dazu verpflichtet den Außenbereich ausreichend zu beleuchten, damit Paketboten oder Besucher nicht zu Schaden kommen. Verletzt sich ein Mensch aufgrund mangelnder Beleuchtung auf dem eigenen Grundstück, dann können Schadenersatzleistungen gemäß § 823 I BGB geltend gemacht werden.

Tipp 3: IP Schutzarten – nicht jede Leuchte für jeden Bereich geeignet

Die IP Schutzarten (International Protection) geben die Eignung eines elektrischen Betriebsmittels für unterschiedliche Umgebungsbedingungen an. Eine Wohnzimmerleuchte sollte beispielsweise nicht im Bad- oder Außenbereich eingesetzt werden, da diese nicht gegen hohe Luftfeuchtigkeit oder Spritzwasser geschützt ist.

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Dringt Kondenswasser, Staub oder anderer Unrat in ein elektrisches Gerät, dann droht durch einen möglichen Kurzschluss nicht nur die dauerhafte Beschädigung des Betriebsmittels, sondern es besteht auch die Gefahr eines elektrischen Stromschlags. Eine Übersicht über die verschiedenen IP Schutzarten findet man hier.

Tipp 4: Einbrecher abschrecken mit Smart-Home Technologie

Smart-Home bezeichnet die Vernetzung von Haushalts- und Multimedia-Geräten und deren zentrale Fernsteuerbarkeit mittels Smartphone, Tablet oder Fernbedienung. Neben der Automatisierung von Alltagsvorgängen und der Einsparung von Energiekosten dient diese Technologie auch als Einbruchwarnsystem.

Mit Hilfe von individuell einstellbaren Lichtszenarien kann man jede einzelne Leuchte im Haus ansteuern. Ist man gerade außer Haus, dann schaltet sich automatisch das Licht zur dunklen Einbrecherzeit an und schreckt so potentielle Einbrecher ab. Alternativ lässt sich auch die an der Hauseingangstür angebrachte Kamera mit dem mobilen Endgerät koppeln, sodass man automatisch eine Nachricht mit Liveaufnahme erhält, sobald jemand vor der Tür steht.

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Thema: Haustechnik

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