Welche Kleidung eignet sich für die Gartenarbeit?

Mittwoch, 23. Oktober 2019 |  Autor:

Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu tun, nur im Winter ruht sich die Natur aus und für den Gärtner fallen kaum Arbeiten an. Wer selbst schon einmal im Garten gearbeitet hat, weiß, dass man schnell ins Schwitzen kommen kann. Stoffe aus künstlichen Materialien sind daher für die Gartenarbeit eher nicht geeignet, Textilien aus Baumwolle sollten bevorzugt werden.

Gibt es am Boden etwas zu tun oder sollen Rosen zurückgeschnitten werden, können robuste Handschuhe aus dicken Kunststoffen aber eher davor bewahren, dass die Haut bei der Gartenarbeit an Händen und Armen verletzt wird. Das Schuhwerk im Garten sollte der Witterung angepasst werden, Gummistiefel gehören zur Standardausstattung eines jeden fleißigen Gärtners und dürfen in keinem Schuppen fehlen. In diesem Artikel erhalten Sie Tipps zur besten Kleidung für die unterschiedlichen Arbeiten, die im Garten anfallen.

Das Schuhwerk: Sicher und leicht durchs Gartenjahr

Wer mit Spaten, Harke und Rechen im Garten arbeitet, sollte unbedingt festes Schuhwerk tragen. So werden die Füße und Zehen geschützt und es kommt nicht zu ungewollten Verletzungen. Feste Schuhe sind im Garten immer dann sinnvoll, wenn in lockerem Boden gearbeitet wird oder Beete betreten werden. Erde und Steine dringen sonst leicht in offenes Schuhwerk ein, wodurch nicht nur die Füße verschmutzen, sondern auch Verletzungen wie Blasen oder Abschürfungen entstehen können.

Werden im Sommer offene Schuhe bei der Gartenarbeit getragen, sollte die Sohle möglichst nicht biegsam sein und auch Feuchtigkeit gut vertragen können. Schuhe mit einer dicken Holzsohle sind im Garten sehr gut geeignet – auch wenn man bei der Gartenarbeit einige Zentimeter weit in den Boden einsinkt, bleiben die Füße stets gut geschützt.

Kleidung für die Arbeit im Garten: Am besten leicht und luftdurchlässig

Damit es bei der Gartenarbeit nicht zu Erkältungen kommt, sollte Oberbekleidung mit Fasern aus Naturmaterialien bevorzugt werden. Die im Garten angezogenen Oberteile können kurz- oder langärmelig sein, bei heißen Außentemperaturen kommen auch ärmellose Shirts infrage.

In diesem Fall sollte mit einem Sonnenschutz, zum Auftragen auf die Haut, dafür gesorgt werden, dass es nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Vor allem wenn mittags und am frühen Nachmittag im Garten gearbeitet wird. An kühlen Sommerabenden eignet sich bspw. ein Sweatshirt recht gut, welches nicht zu dick ist und trotzdem schön kuschelig warm hält.

Auch bei warmen Außentemperaturen kann es wohltuend sein, wenn bei der Gartenarbeit eine lange Hose getragen wird. Viele Pflanzen, wie Erdbeeren und diverse Blumenarten im Garten, tragen kleine Widerhaken an den Blättern, wodurch es bei empfindlichen Menschen durch den Kontakt schnell zu Rötungen und Reizungen an den Beinen kommen kann.

Auch gegen Mücken ist lange Kleidung übrigens ein guter Schutz. Ab Juli schlüpfen in stehenden Gewässern wie z. B. Regentonnen die Mückenlarven, sodass es im Garten dann zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit kommen kann, dass man von Mücken gestochen wird. Zitrone ist diesbezüglich ein natürliches Aroma gegen Mücken.

Es hilft bereits, die unbedeckte Haut vor Beginn der Gartenarbeiten mit Zitronenduft einzureiben, auch eine Kerze mit dem Aroma von Zitrusfrüchten hält die lästigen Plagegeister zuverlässig fern – hier aber mehrheitlich in Innenräumen.

Schürze und Gürtel: Gartenutensilien während der Arbeit schnell verstauen

Eine Schürze für die Gartenarbeit ist längst nicht aus der Mode gekommen. Die Stoffe für Gartenschürzen können Kunstfasern enthalten, da die Gartenschürze dann besonders robust und reißfest ist.

In den Taschen lässt sich einiges verstauen, was für die Gartenarbeit ständig zur Hand sein muss, aber auch der eben gepflückte Apfel findet hier einen Platz, bis er gleich auf der Hollywoodschaukel verzehrt werden kann. In der Hobbywerkstatt ist der Werkzeuggürtel ebenso beliebt wie bei der Gartenarbeit: In ihm lassen sich Gartenwerkzeuge unterbringen, passionierte Gärtner sparen sich so lange Wege durch den Garten.

Bleibt das Gartenwerkzeug am Rande des Beetes liegen, scheint dies auf den ersten Blick nicht wie ein weiter Weg. Muss man jedoch während der Gartenarbeit ständig aufstehen, zu der Stelle gehen, an der das Werkzeug liegt, sich erneut bücken und dann zu der Stelle der eigentlichen Gartenarbeit zurückkehren, um wieder in gebeugter Haltung weiterzuarbeiten, kann es leicht zu Verspannungen im Rücken und zu Schmerzen in den Gelenken kommen.

Wer beispielsweise zwischen den Gartenbeeten breite Wege nutzen kann, kann aber auch mit einem fahrbaren Wägelchen dafür sorgen, dass alle Gartenutensilien stets in Griffweite bleiben.

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Thema: Garten

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