Samstag, 21. Januar 2012
Ich mache das jetzt immer so, daß ich die Aufgaben sammle und diese dann an einem Urlaubstag abarbeite. Da hat man wenigstens seine Ruhe und kann die Arbeit frei planen. Kein Kindermittagsschlaf der stören könnte 
Am letzten Mittwoch gings nun also um die Finalisierung des Lehmputzes aus dem Wandheizungsmissgeschick, die Stampflehmwand und die Dielen.
Die Stampflehmwand wurde von mir zweimal abgeschliffen und mit Leinölfirniss gestrichen. Nun löst sich nix mehr, wenn man (zumeist die Besucher) neugiereig über die Oberfläsche wischt. Ich habe nun den zweiten Arbeitsgang erledig tund es sieht ganz gut aus.
Anschließend habe ich das Brett, was oben den Abschluß bildet noch weiß lasiert. Das gibt einen schönen Kontrast.
Der Lehmputz ist nun auch fertig. Der weiße, feine Oberputz von Tierfino ließ sich recht einfach verarbeiten. Anrühren, rauf auf die Kelle, glatt ziehen, fertig. Nach dem Trocknen nochmal nass spritzen und kräftig mit einer Bürste abreiben. Nun ist das Gästebad also wieder “wie neu”.
Bei den Dielen bin ich nicht ganz fertig geworden. Mir fehlte noch das richtige Werkzeug. Das hat mir heute ein Arbeitskollege geliehen, damit gehts nun also weiter.
Bilder folgen die Tage mal.
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Donnerstag, 12. Januar 2012
Irgendwas ist ja immer zu tun. Derzeit putze ich das Loch im Bad wieder zu. Der Unterputz ist dran. Nun fehlt nur noch der feine farbige Oberputz. Mal sehen, ob der fotogen wird. Mein Lehmbauer hat mich ja motiviert das selber zu machen. Noch bin ich motiviert
.
An der Stampflehmwand wird noch die Oberfläche behandelt, damit beim drüber streichen nichts abkrümelt. Dazu schleife ich die Wand einmal ab. Anschliessend kommt Leinölfirnis drauf. Nachdem das ganze trocken ist, wird die Prozedur wiederholt. Einmal bin ich schon durch.
Weiterhin gab es noch Besuch vom Dielenleger. Ich bin da mittlerweile nicht mehr sooo glücklich. Die Dielen haben sich, vermutlich feuchtebedingt, etwas ausgedehnt. Jedenfalls liegen sie zumeist an der Wand an, es ist nun also kein Platz mehr zum weiteren dehnen. Ich habe keine deutlichen Fotos vom Verlegezeitraub. Glaube aber, das die Dielenleger damals 1cm frei gelassen hatten. Bei 7m Spannweite im Esszimmer reicht dies also nicht.
Der Dielenleger war dreimal da. Erstes Mal: falsches Werkzeug. Zweites Mal: warendie 4 Sägeblätter, die er dabei hatte stumpf. Drittes Mal: 2 Seiten geschafft. Ich habe dann beschlossen, die restlichen Seiten selber zu machen. Unser Möbeltischler hat mir das richtige Werkzeug geliehen. Eine Japansäge, für unzugängliche Stellen, habe ich mir dann noch selber gekauft.
Die Dielen müssen im Übrigen auch mal ausgiebig gepflegt werden. Die Kinder hinterlassen im Essbreich schon ordentlich ihre Spuren. Dazu ggf. in einem extra Beitrag mehr.
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Montag, 2. Januar 2012
Zuerst einmal wünschen wir allen Lesern und insbesondere auch allen am Bau Beteiligten ein gesundes neues Jahr. Sicherlich hat sich jeder viel vorgenommen. Wir ünschen dabei viel Erfolg. So mancher ist ja noch beim Haus bauen (Gruß nach Schwerin), so mancher möchte in diesem Jahr bauen (Gruß an den Bauleiter). Den Handwerkern wünschen wir volle Auftragsbücher (ich glaube “Krise” gibt es im Handwerkerwortschatz nicht) und angenehme Bauherren.
Wir haben mit Freunden den Jahreswechsel im Haus verbracht und können festhalten, dass es auch im Haus möglich ist, gemütlich mit ein paar Leuten zu feiern. Die Kinder hatten genug Platz und schliefen der Reihe nach ein. Die “Großen” von den Kleinen blieben natürlich bis Mitternacht auf. Die Mamas und Papas haben dann noch ein wenig länger durchgehalten. Zum Glück konnten alle nach Hause laufen
Insgesamt war es hier recht angenehm “auf dem Lande”. Keine vagabundierenden Böllerwerfer, dafür ein Feuerwerk der Extraklasse, das wir vermutlich einem Einwohner der Gemeinde zu verdanken haben.
Also dann, alles Gute im Jahr 2012. Wir wollen unsere Pflaster- und Gartenarbeiten etwas voranbringen und somit für ein hübscheres Äusseres sorgen. Ich denke, spätestens im April wirds damit losgehen.
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Freitag, 30. Dezember 2011
Vermutlich nimmt sich jeder vor, alles vor dem Umzug auszusortieren, was man nicht mehr benötigt. Überraschend steht dann aber der Umzugstag ins Haus und man packt doch mehr ein, als man mitnehmen müsste. So war es auch bei uns. Die Sachen landeten dann Wahlweise im Hauswirtschaftsraum oder im Schuppenbereich des Carports.
Heute haben wir, nachdem mein Bruder für eine Naucht zu Besuch war, die Kinder zu den Schwiegereltern gebracht. Danach haben wir uns ausführlich dieser zwei Räume gewidmet. Die Hausfrau sortierte im HWR und der Hausmann werkelte im Carport. Das Wetter war prima und so habe ich noch kurzerhand die Säge rausgeholt und 3 Regalbretter für den Carport zugesägt. Da gabs gleich viel mehr Platz für all die Schrauben, Werkzeuge, Kabel, Fahrradteile, usw. usf. Aus dem HWR kamen noch ein paar Sachen dazu.
Letztendlich muss man sagen, daß sich die Aktion gelohnt hat. Viele Sachen fanden den Weg in die “gelbe Tonne” und die “blaue Tonne”. Der Rest wurde sauber sortiert in die Regale geräumt. Im HWR kann man wieder tanzen und im Carport Partys feiern
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Mittwoch, 21. Dezember 2011
Da ein Leser hier nachgefragt hatte. Der Heizung im Bad läuft nun wieder. Der Klempner hat das Rohr repariert. Bilder unten.
So sah es aus, als ich die Schraube und den ersten Putz entfernt hatte.

Oberes Rohr, ganz links ist das Loch.
Danach habe ich noch etwas mehr Putz entfernt, da sowieso schon eine Muffe “in der Gegend” verbaut war. Dann würde es nicht noch eine mehr werden, wenn wir diese in die Reparatur mit einbeziehen würden.

Da kommt noch eine Muffe zum Vorschein. Die war von den Fotos schon "bekannt".
Und so sieht es nun fertig repariert aus. Zwei Muffen und der Bogen links ist tot gelegt. Das stört aber nicht weiter, da unsere Rohre einen sehr dichten Abstand haben. Die Reparatur hat es wesentlich erleichtert, da sonst noch die Duschwand + ein oder zwei Fliesen demontiert hätten werden müssen.

Und repariert.
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Dienstag, 20. Dezember 2011
Heute war Herr Johst nocheinmal da, unser Fenster und Türentischler. Er hatte im Sommer angekündigt, im Herbst sicher noch einmal die Fenster und Türen einstellen zu müssen. Quasi als ersten Service – natürlich kostenlos. Ich dachte damals, dass wäre nur so dahin gesagt, aber nun stand er vor der Tür und los gings. Ein bischen die Türen hier justiert, ein paar Fenster dort angepaßt und nach einer Stunde waren wir auch durch.
Bei einem Kaffee und einem Stück Stollen haben wir die Bauzeit noch einmal Revue passieren lassen und festgestellt, dass es eigentlich ganz gut lief. In der Hektik auf der Baustelle gibts natürlich Stress und das ein oder andere wird anders gesagt, als es gemeint war. Auch gabs natürlich Terminprobleme. Jahresende (und es war genau vor einem Jahr, als er mit den Fenstern anfing) ist der Arbeitsberg immer am größten. Nun ja, die Qualität paßt, die letztlich zugesagten Termine wurden gehalten, die Rechnung war ok und wir haben keinerlei Diskussionen dazu führen müssen. Es war eher ein Geben und Nehmen. Ich denke, dass ist eines der Geheimnisse einer funktionierenden Baustelle.
Quintessenz: empfehlenswert!
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Montag, 19. Dezember 2011
Mittlerweile gibts schon wieder zwei bauplanende Kollegen. Weiterhin wird auch im Bekanntenkreis aktiv an dem Thema rumgedacht. Krise scheint jedenfalls noch keine zu sein.
Daher gebe ich hier noch einmal in aller Ruhe ein paar Tipps für die Finanzierungsfragen.
- Bitte, bitte erfasst über einen längeren Zeitraum die laufenden Kosten detailliert und bestimmt damit die monatlich freien Mittel (dabei sehr kritisch vorgehen).
- Schaut ins Internet und verwendet einen der verfügbaren Darlehensrechner, um einen groben Überblick zu Kreditvolumen und monatlicher Belastung zu bekommen.
- Wenn das Projket dann ein wenig fortgeschritten ist, solltet ihr mit 2..3 Banken (Hausbank, Finanzberater) den eigenen, persönlichen Spielraum genauer ausloten.
- Da zum Zeitpunkt des Grunderwerbs die Gesamtkosten des Bauvorhabens noch nicht feststehen, sollte, wenn möglich, der Kauf des Grundstücks ohne Kreditaufnahme abgewickelt werden. Dies entspannt das gesamte Thema Finanzierung/Hausplanung ungemein. Entweder reicht das Eigenkapital oder es kann im Familienkreis ein Privatdarlehen aufgenommen werden. Ggf. ist auch eine variable Finanzierung durch eine Bank eine Option, wenn auch nicht ganz so einfach.
- Alle Unwägbarkeiten vor der Finanzierung aus dem Weg räumen. Das geht von Bodengutachten über Bodenbelag, Sanitärausstattung bis zur Heizungsanlage. All diese Punkte durchsprechen und planen. Damit sind die anzusetzenden Preise wesentlich realistischer als Schätzungen nach Quadrat- oder Kubikmetern. Wenn möglich, sollte der endgültige Zeitpunkt der Finanzierung dicht an die Ausschreibungen gelegt werden. Zwischendurch sind natürlich schon verschiedene Rechnungen zu bezahlen (Planer, Bodengutachten, Bauantrag, usw.).
- Mit mehreren Banken nun die endgültige Finanzierung besprechen (Hausbank, Direktbanken, aber auch unscheinbare Banken “von nebenan”). Bei einer Bank nachverhandeln und unterschreiben.
- Daran denken, daß bis zur Auszahlung noch einige Wochen ins Land gehen (Grundschuldeintragung, Rohbaufeuerversicherung, usw.).
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Sonntag, 18. Dezember 2011

Sonnenaufgang
Dienstag früh, kurz vor neun, bot sich mir dieser schöne Ausblick. Im Osten (naja, um diese Jahreszeit ist es eher Südosten) ging die Sonne auf.
PS: Der Weg, der sich dort entlangschlängelt, gehört immer noch zu unserem Grundstück. Er muss aber im Winter nicht von uns beräumt werden…
Thema: Allgemein, Grundstück |
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