Auf Wasser gebaut!

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Vor einigen Wochen war ich mit den Kindern mal wieder in Berlin. Dort wohnt mein Bruder mit seiner Familie. Wir haben uns im Technikmuseum getroffen. Dort kann man mit Kindern schon einige Zeit verbringen. Viel Technik, viel Multimedia, vieles zum Anfassen.
Danach sind wir nach Reinickendorf gefahren, da wir noch das sehr schöne Spätsommerwetter genießen wollten. Ich selber kenne in Berlin ja nur wenige Ecken, aber mein Bruder kennt sich ganz gut aus.
In dieser Gegend von Berlin gibt es jedenfalls eine Menge Wasser. Der Tegeler See, das in diesen hinein fließende Tegeler Fließ und einen kleinen Hafen.
Sowoh im Tegeler See als auch im Fließ befinden sich zwei kleine Inseln, die Tegeler Insel und die nach Alexander von Humboldt benannte Humboldtinsel. Es gibt neben öffentlichen Zugängen auch welche, die nicht ganz so öffentlich sind :). Insgesamt eine sehr interessante Gegend von Berlin. Wir haben dann unserem Geocaching-Hobby gefrönt und ein paar sehr interessante Caches gefunden.
In der Nähe eines der Caches entdeckten wir ein interessantes Wohnprojekt. In Berlin ist der Wohnraum im Moment ja sehr rar. Der Bauinvestor bei diesem Projekt hat zum einem Häuser direkt am Wasser errichtet, zum anderen werden dort gerade sogenannte „Floating Houses“ gebaut. Floating Homes in Deutschland finden immer mehr Beliebtheit, aber sind nicht vergleichbar mit Hausbooten. Vielmehr werden diese Häuser auf schwimmenden Stahlbeton-Pontons errichtet. Die Kinder fanden die Idee ganz spannend. Die Häuser sind mit der Insel verbunden, bewegen sich aber ganz sacht mit dem Wasser auf und ab. Man braucht also kein Wasserbett. Diesen Effekt erzeugt das Haus vermutlich schon von selbst. Auch kann man direkt vom Haus aus angeln oder sein kleines Motorboot dort anlegen. Wenn das Wetter schön ist, kann man also sehr schnell auf dem Wasser sein. Das ist definitiv eine sehr interessante Idee. Wir sind gespannt, was die ersten Bewohner dann mal berichten werden.
Insgesamt ist es in Deutschland ja weiterhin nur sehr schwierig möglich, auf Hausbooten zu leben. Sehr viel Bürokratie spricht wohl dagegen. Das hatte ich ja im Tiny House Artikel auch schon mal erwähnt. Den Traum, nicht ganz auf festem Boden zu wohnen, scheinen im Moment aber viele Menschen zu haben.
Nach der schönen Runde im Nordwesten Berlins sind wir dann zu meinem Bruder gefahren. Dort gab es für meinen Neffen noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk, welches ihn dann den Rest des Tages beschäftigte. Er hat ein nahezu unkaputtbares ferngesteuertes Auto bekommen, wobei ich mit Rücksicht auf seine Eltern die Indoorvariante gewählt habe. Der Spaß war schier unbegrenzt. Ich bin gespannt, ob es wirklich ein Weilchen hält 🙂

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Wie werden Rohre und Trinkwasserleitungen verlegt?

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Als Mieter braucht man sich um Wasserrohre keine Gedanken zu machen. Treten Schäden oder gar ein Rohrbruch auf, ist der Vermieter dafür zuständig, die Mängel an den Trinkwasserleitungen schnellstmöglich zu beheben. Für Hauseigentümer sieht es hingegen ganz anders aus: Als Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses liegt es in der eigenen Verantwortung, sich auch um Rohre und Trinkwasserleitungen zu kümmern. Sowohl der Zulauf mit Frischwasser als auch der Ablauf von Abwässern muss zuverlässig funktionieren.

Als Wohnungseigentümer ist man in der Regel Mitglied in einer Eigentümergemeinschaft, in der alle zusammen monatliche Beträge ansparen, auf welche zugegriffen werden kann, wenn größere Reparaturen und Instandsetzungen anstehen. Innerhalb der eigenen Wohnung müssen Wasserleitungen aber auf eigene Kosten repariert werden, falls es zu Beschädigungen kommt.

Das allgemeine, öffentliche Rohrsystem

In Städten und ländlichen Gegenden sind unter Straßen und Gehwegen umfangreiche Rohrleitungen installiert, durch welche nicht nur Wasser und Abwasser fließen. Auch Strom und Heizstoffe für Fernwärmeheizungen werden unterirdisch geführt. Um einen optimalen Zu- und Abfluss in Außenanlagen zu gewährleisten, muss zunächst das Gefälle beachtet werden.

Trinkwasser wird in hohen Türmen aufbewahrt, dadurch kommt es zu einem Druckausgleich und auch im Hochhaus kann Trinkwasser aus der Leitung fließen. Wer als Bauherr selbst Zuleitungen und Ableitungen verlegen möchte, um das Geld für eine Fachfirma einzusparen, sollte sich gründlich beim örtlichen Bauamt über alle öffentlichen Wasserleitungen informieren. Im Haus selbst können Abwasserleitungen mit etwas Geschick selbst gelegt werden, am öffentlichen Rohrsystem der Stadt oder der Gemeinde dürfen Privatpersonen jedoch keine Änderungen vornehmen.

Abwasserrohre im Haus selbst verlegen

Ungeübten Heimwerkern ist es in jedem Fall zu empfehlen, eine fachkundige Handwerksfirma mit dem Verlegen von Abwasserrohren zu beauftragen. Es gibt unterschiedliche Rohre. Manche dürfen nur in Innenbereichen verwendet werden. Für den Einsatz in Außenanlagen gelten verschiedene Bestimmungen und Standards, sodass sich die Abwasserrohre dann auch gut mit dem allgemeinen Rohrleitsystem verbinden lassen und es nicht zu größeren Arbeiten an den Rohren selbst kommt.

Üblicherweise sind Rohre für das Erdreich Rot oder Grün, haben einen Durchmesser von 11 oder auch 12,5 Zentimetern und lassen sich unterschiedlich stark belasten. Hier kommt es darauf an, ob die Ebene, unter der die Rohre verlegt sind, von Autos befahren wird oder ob es sich um reine Rasenflächen im eigenen Garten handelt, auf denen keine Autos parken oder fahren.

Je höher die Belastung auf der Oberfläche, umso tiefer müssen die Rohre im Erdreich verlegt werden. Fahren zum Beispiel auch Busse und andere schwere Verkehrsmittel ständig über die verlegten Wasserrohre, sollte auf eine Tiefe von mindestens 1,50 Metern geachtet werden, da die Rohre sonst unnötig starkem Druck ausgesetzt sind und platzen oder Risse bekommen können.

Wasserrohre im Haus verlegen

Es gibt unterschiedliche Komponenten, welche in den eigenen vier Wänden dafür sorgen, dass jederzeit frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. Dazu gehören bspw. Hauswasserverteilersysteme und Rohrleitungsarmaturen, die früher durchaus über Putz verlegt worden sind. Dies sieht aber nicht nur unschön aus, sondern stellt auch eine erhöhte Gefahrenquelle dar. Zum einen kann es zu Schäden kommen, wenn heißes Wasser durch die Rohre fließt, andererseits sind die Metallrohre in der Wand aber auch selbst noch einmal durch den umgebenden Beton geschützt.

An den Verbindungsstellen werden die Rohre zusammengelötet, damit das Wasser nicht auslaufen kann. Bei den Verbindern, welche zum Waschbecken oder der Spüle führen, wird jedoch mit Kunststoffen gearbeitet. Der Ablauf der Toilette wird einfach aufgesteckt – hier ist es wichtig, den Abstand zur Wand exakt auszumessen, damit es nicht zu einem Bruch im Plastikrohr kommt.

Als Schutz gegen ein Auslaufen wird mit Silikon- oder Gummidichtungen gearbeitet, die sichtbaren Zu- und Abläufe in der Wohnung werden jedoch nicht verklebt oder sonst irgendwie statisch zusammengefügt. Dies hat den großen Vorteil, dass sich im Schadensfall alle Rohrleitungen flexibel austauschen lassen, ohne dass aufwendige Handwerksarbeiten nötig werden. Alle Plastikrohre im Haus lassen sich mit nur wenig Aufwand selbst ersetzen, dies erzeugt auch keine hohen Kosten.

Ist jedoch ein Rohr, das in der Wand oder im Erdreich vor dem Haus verlegt ist, beschädigt, sollte eine Fachfirma hinzugezogen werden, um den Rohrbruch professionell zu beheben. Auf alle Dienstleistungen erhalten Sie in Deutschland eine gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung. Als Laie kann es leicht passieren, dass der Schaden nur mangelhaft behoben wird und nach einiger Zeit erneut an derselben Stelle auftritt.

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Hausbaumessen & Gartenmessen: Welche sind empfehlenswert und für wen lohnt sich der Besuch?

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Wer als Hauseigentümer oder Gartenbesitzer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich auf einer Hausbaumesse über aktuelle Innovationen informieren. Neben neuartigen Bauverfahren, welche zum Teil 3D Drucker einsetzen und noch nie da gewesenen Baustoffen, gibt es auch für den Garten jede Menge interessante Neuigkeiten. Welches ist die richtige Pumpe für den Gartenteich und wie lässt sich dieser im Winter energiesparend beheizen?

Energie ist auch für Eigenheimbesitzer, ebenso wie in der Industrie, gerade ein heiß diskutiertes Thema. In allen Häusern ist es nötig, erzeugte Energie so gut wie möglich abzuschirmen, um einen Verlust durch undichte Fenster oder schlecht isolierte Außenwände weitgehend zu vermeiden. Per Gesetz ist es in Deutschland seit mehreren Jahren vorgeschrieben, dass Wohnhäuser mit einer dicken Styroporschicht isoliert werden müssen – hiermit wird dafür gesorgt, dass nicht unnötig Energie verschwendet wird.

Nachhaltigkeit geht uns alle an: Wir haben nur diese eine Umwelt

In der Bevölkerung wächst das Bewusstsein für ein ökologisches Leben im Einklang mit der Natur und auch in der Politik ist das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile angekommen. Bereits seit einem Vierteljahrhundert erstellen Unternehmen daher Nachhaltigkeitsberichte, in denen sie aufzeigen, wie mit Energie und Ressourcen gewirtschaftet wird. Die Politik diskutiert derzeit außerdem eine Steuer, welche Unternehmer dazu zwingen soll einen erhöhten Steuersatz zu zahlen, wenn auf Umweltschutz und nachhaltiges, ökologisches Wirtschaften nur wenig Wert gelegt wird und die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht.

Auf der Hausbaumesse geht es vornehmlich darum, das Eigenheim entsprechend den gesetzlichen Vorgaben aufzuwerten. Weiterhin gibt es viele tolle Tipps rund um Smart Home Systeme, denn mittlerweile sind viele Eigenheime bereits voll elektrisch ausgestattet und werden weiterhin mit dem schnellen 5G Highspeed Internet gekoppelt. Auch hier kann eine Menge Energie gespart werden – nämlich mit dem passenden Equipment.

Wie läuft der Messebesuch ab?

Wer als Gast eine Hausbau- oder Gartenmesse besuchen möchte, sollte sich bereits im Vorfeld informieren, welche Unternehmen auf der Messe präsent sein werden. Für Architekturstudenten sind vielleicht die neuesten Werkstoffe besonders interessant oder Themen wie nachhaltiges und energieeffizientes Bauen.

Wer selbst einen Garten hat, möchte sich vielleicht lieber über die umweltfreundliche Bepflanzung informieren und dazu beitragen, heimischen Insekten im eigenen Garten einen optimalen Lebensraum zu bieten. Natürlich versuchen die Aussteller, interessierte Messebesucher anzusprechen, sodass die Firmen durchaus auch auf Sie zukommen werden. Da die Zeit bei einem Messebesuch aber schnell vorbeigehen kann, ist es ratsam, zuerst diejenigen Messestände zu besuchen, welche von besonderem persönlichem Interesse sind.

Auf fast jeder Messe gibt es außerdem eine Art Bühnenprogramm namhafter Unternehmen – mit spannenden Vorträgen, großen Präsentationen oder einem interaktiven Programm zum Mitmachen. Richten Sie Ihren Messebesuch am besten so ein, dass Sie kein Event verpassen, das Sie interessiert – sodass immer noch ausreichend Zeit bleibt, alle individuellen Fragen vor Ort beantwortet zu bekommen.

Nehmen Sie am besten einen Rucksack oder einen großen Stoffbeutel mit, denn Sie werden vermutlich jede Menge Werbematerial erhalten. Planen Sie auf der Messe auch eine Kaffeepause oder einen kleinen Snack ein, damit der Tag auf der Hausbau-Messe nicht zur reinen Rennerei von einem Stand zum nächsten wird.

Das sind die nächsten Messetermine für Haus und Garten

Hier gibt es alle Messetermine rund um’s Haus, kompakt und übersichtlich auf einen Blick. Neben spannenden Neuigkeiten rund um den Hausbau und allen Antworten rund um Wohneigentum, steht das Thema Energie bei Hausbaumessen derzeit im Zentrum des Interesses. Schließlich ist es z. B. auch nachträglich möglich, eine energieeffiziente Heizung ins Eigenheim einzubauen etc.

Immer leistungsstärkere Solarpaneele auf den Dächern sorgen dafür, dass kein teurer Strom mehr gekauft werden muss, sondern direkt selbst erzeugt werden kann. Mit einer Aufrüstung auf eine thermische Warmwasseraufbereitung entstehen Wohneigentümern hier nur besonders geringe Verbrauchskosten im Monat.

Hausbau- und Gartenmessen lassen sich nicht nur nach Datum und Region sortieren, auch die Inhalte der einzelnen Messeangebote sind durchaus verschieden. Während sich zum Beispiel die „Zukunft Haus“ auch mit Themen wie Renovieren und Sanieren beschäftigt, geht es am „Immobilientag“ eher um die unterschiedlichen Möglichkeiten der Finanzierung, die „Haus Bau Messe“ hingegen befasst sich ausgiebig mit dem Thema Energie sparen und nachhaltig bauen.

Auch internationale Firmen präsentieren sich in Deutschland, sodass Interessierte spannende Einblicke in die Baukultur unserer nahen Nachbarn erhalten. Auf der „Haus und Wohnen“ werden Innovationen der Wohnkultur vorgestellt. Die „Japan Home and Building Show“ liefert faszinierende Einblicke in international beliebte Werk- und Baustoffe, die schönsten heimischen und exotischen Pflanzen lassen sich dann wieder 2021 auf der nächsten Bundesgartenschau in Deutschland bewundern.

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Welche Kleidung eignet sich für die Gartenarbeit?

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Im Garten gibt es zu jeder Jahreszeit viel zu tun, nur im Winter ruht sich die Natur aus und für den Gärtner fallen kaum Arbeiten an. Wer selbst schon einmal im Garten gearbeitet hat, weiß, dass man schnell ins Schwitzen kommen kann. Stoffe aus künstlichen Materialien sind daher für die Gartenarbeit eher nicht geeignet, Textilien aus Baumwolle sollten bevorzugt werden.

Gibt es am Boden etwas zu tun oder sollen Rosen zurückgeschnitten werden, können robuste Handschuhe aus dicken Kunststoffen aber eher davor bewahren, dass die Haut bei der Gartenarbeit an Händen und Armen verletzt wird. Das Schuhwerk im Garten sollte der Witterung angepasst werden, Gummistiefel gehören zur Standardausstattung eines jeden fleißigen Gärtners und dürfen in keinem Schuppen fehlen. In diesem Artikel erhalten Sie Tipps zur besten Kleidung für die unterschiedlichen Arbeiten, die im Garten anfallen.

Das Schuhwerk: Sicher und leicht durchs Gartenjahr

Wer mit Spaten, Harke und Rechen im Garten arbeitet, sollte unbedingt festes Schuhwerk tragen. So werden die Füße und Zehen geschützt und es kommt nicht zu ungewollten Verletzungen. Feste Schuhe sind im Garten immer dann sinnvoll, wenn in lockerem Boden gearbeitet wird oder Beete betreten werden. Erde und Steine dringen sonst leicht in offenes Schuhwerk ein, wodurch nicht nur die Füße verschmutzen, sondern auch Verletzungen wie Blasen oder Abschürfungen entstehen können.

Werden im Sommer offene Schuhe bei der Gartenarbeit getragen, sollte die Sohle möglichst nicht biegsam sein und auch Feuchtigkeit gut vertragen können. Schuhe mit einer dicken Holzsohle sind im Garten sehr gut geeignet – auch wenn man bei der Gartenarbeit einige Zentimeter weit in den Boden einsinkt, bleiben die Füße stets gut geschützt.

Kleidung für die Arbeit im Garten: Am besten leicht und luftdurchlässig

Damit es bei der Gartenarbeit nicht zu Erkältungen kommt, sollte Oberbekleidung mit Fasern aus Naturmaterialien bevorzugt werden. Die im Garten angezogenen Oberteile können kurz- oder langärmelig sein, bei heißen Außentemperaturen kommen auch ärmellose Shirts infrage.

In diesem Fall sollte mit einem Sonnenschutz, zum Auftragen auf die Haut, dafür gesorgt werden, dass es nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Vor allem wenn mittags und am frühen Nachmittag im Garten gearbeitet wird. An kühlen Sommerabenden eignet sich bspw. ein Sweatshirt recht gut, welches nicht zu dick ist und trotzdem schön kuschelig warm hält.

Auch bei warmen Außentemperaturen kann es wohltuend sein, wenn bei der Gartenarbeit eine lange Hose getragen wird. Viele Pflanzen, wie Erdbeeren und diverse Blumenarten im Garten, tragen kleine Widerhaken an den Blättern, wodurch es bei empfindlichen Menschen durch den Kontakt schnell zu Rötungen und Reizungen an den Beinen kommen kann.

Auch gegen Mücken ist lange Kleidung übrigens ein guter Schutz. Ab Juli schlüpfen in stehenden Gewässern wie z. B. Regentonnen die Mückenlarven, sodass es im Garten dann zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit kommen kann, dass man von Mücken gestochen wird. Zitrone ist diesbezüglich ein natürliches Aroma gegen Mücken.

Es hilft bereits, die unbedeckte Haut vor Beginn der Gartenarbeiten mit Zitronenduft einzureiben, auch eine Kerze mit dem Aroma von Zitrusfrüchten hält die lästigen Plagegeister zuverlässig fern – hier aber mehrheitlich in Innenräumen.

Schürze und Gürtel: Gartenutensilien während der Arbeit schnell verstauen

Eine Schürze für die Gartenarbeit ist längst nicht aus der Mode gekommen. Die Stoffe für Gartenschürzen können Kunstfasern enthalten, da die Gartenschürze dann besonders robust und reißfest ist.

In den Taschen lässt sich einiges verstauen, was für die Gartenarbeit ständig zur Hand sein muss, aber auch der eben gepflückte Apfel findet hier einen Platz, bis er gleich auf der Hollywoodschaukel verzehrt werden kann. In der Hobbywerkstatt ist der Werkzeuggürtel ebenso beliebt wie bei der Gartenarbeit: In ihm lassen sich Gartenwerkzeuge unterbringen, passionierte Gärtner sparen sich so lange Wege durch den Garten.

Bleibt das Gartenwerkzeug am Rande des Beetes liegen, scheint dies auf den ersten Blick nicht wie ein weiter Weg. Muss man jedoch während der Gartenarbeit ständig aufstehen, zu der Stelle gehen, an der das Werkzeug liegt, sich erneut bücken und dann zu der Stelle der eigentlichen Gartenarbeit zurückkehren, um wieder in gebeugter Haltung weiterzuarbeiten, kann es leicht zu Verspannungen im Rücken und zu Schmerzen in den Gelenken kommen.

Wer beispielsweise zwischen den Gartenbeeten breite Wege nutzen kann, kann aber auch mit einem fahrbaren Wägelchen dafür sorgen, dass alle Gartenutensilien stets in Griffweite bleiben.

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Was ist Mikrobewässerung und welche Vorteile bietet sie?

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Mikrobewässerung oder auch Tropfbewässerung, beschreibt ein nachhaltiges Gießen von Teilbereichen im Garten oder auf dem Feld, bei dem nur Teile der Bepflanzung mit Wasser versorgt werden. Auf diese Weise lassen sich große Mengen Wasser sparen, was in Zeiten anhaltender Trockenperioden durchaus sinnvoll ist. Mit einer Beregnungsanlage werden also Beete mit Nutzpflanzen nach Bedarf gegossen, aber auch für Hecken im Garten kann diese Art der sparsamen Bewässerung eingesetzt werden oder für Blumenkübel und Hochbeete.

Das Zubehör für die Mikrobewässerung besteht aus einem verzweigten Schlauch- und Rohrsystem, welches an verschiedenen Stellen mit Tröpflern und Regnern ausgestattet ist. In diesem Artikel gehen wir auf die Vorteile der Tropfbewässerung ein und verraten Ihnen, warum diese Art der Pflanzen-Beregnung auch im landwirtschaftlichen Bereich immer interessanter wird.

Vorteil: Sparsame Bewässerung an ausgewählten Stellen

Durch die gezielte Bewässerung von Nutz- und Blühpflanzen werden diese optimal mit Wasser versorgt. Unkraut hingegen findet im Garten auf natürliche Weise nur wenige Lebensgrundlagen, da ihm durch die Mikrobewässerung keine zusätzliche Feuchtigkeit zur Verfügung gestellt wird.

Jedoch gedeihen in Deutschland auf den Wiesen und im Garten neuartige Wildpflanzen, welche auch mit wenig Wasser auskommen, während der Rasen mehr und mehr vergilbt und eingeht. Hier ist der Gärtner also nach wie vor gefragt und muss überlegen, ob er wild wachsende Kulturen ausreißen möchte oder sich lieber daran erfreut, dass die Natur eigene Wege findet, um zu überleben.

Vorteil: Dünger lässt sich auch an unebenen Stellen im Garten gut dosieren

Wird eine Pumpe an das Mikrobewässerungssystem angeschlossen, lassen sich Düngemittel ganz einfach gezielt unter den Pflanzen verteilen. Durch die gleichzeitige Bewässerung erreichen die Nährstoffe Tiefen im Boden, in denen die Wurzeln den Dünger optimal aufnehmen können.

Wasser und Dünger können unterhalb des Blattwerks versprüht werden, sodass Rückstände auf der Oberseite der Blätter nicht ungenutzt verdunsten können. Auch in Gartenanlagen mit starkem Gefälle oder in einem Weinberg, sowie auch auf unebenem Gelände, lässt sich die Tropfbewässerung hervorragend einsetzen. Gärtner und Landwirte sind mit dieser Technik flexibel und unabhängig von äußeren Umwelteinflüssen.

Im Fachhandel sind für den Hausgebrauch ganz unterschiedliche Systeme erhältlich, mit denen sich Beete und Hochbeete ebenso leicht und sparsam bewässern lassen wie große Flächen, auf denen unterschiedliche Nutzpflanzen angebaut werden.

Es ist sogar möglich, die eigenen Balkonpflanzen mit einer Mikrobewässerungsanlage zu gießen. Hierbei kann eine Zeitschaltuhr die Bewässerung regeln, sodass zum Beispiel während der Mittagshitze kein Wasser fließt. Wird nur abends oder früh morgens gegossen, verdunstet das Wasser nicht so schnell und kann von den Pflanzen somit besser aufgenommen werden.

Mikrobewässerung in der nachhaltigen Landwirtschaft

Nicht nur Bio-Bauern haben die Tropfbewässerung für ein nachhaltiges Anbauen von Nutzpflanzen auf großen Feldern und Äckern für sich entdeckt. Auch in der konventionellen Landwirtschaft sind die Bauern bestrebt, mit einem möglichst geringen Verbrauch an Ressourcen ein Maximum an Ertrag zu erwirtschaften. So setzt die Landwirtschaft in Teilbereichen bereits auf Mikrobewässerung und gießt die Kulturen nicht nur, sondern sorgt auch gleichzeitig dafür, dass die Nutzpflanzen optimal gedüngt werden.

In der modernen Landwirtschaft geht es nicht nur um das Einsparen von Wasser, welches im Moment immer knapper zu werden scheint, auch der benötigte Strom soll möglichst gering ausfallen. Daher ist die Tropfbewässerung bestens für den landwirtschaftlichen Einsatz geeignet.

Eine abgestufte Verteilung des Gießwassers ist in der Landwirtschaft besonders interessant, da die zu begießenden Böden nicht homogen sind und die aufgetragenen Wassermengen unterschiedlich gut gespeichert werden können. Auf sandigen Böden kann die Wassermenge mittels flexibler Mikrobewässerung ganz leicht angepasst werden. Stark kalkhaltige Böden benötigen wieder eine andere Wassermenge, damit die Pflanzen gut gedeihen können.

Auch der Salzgehalt des Bodens wirkt sich auf die benötigte Wassermenge aus, dieser kann durch Düngemittel stark beeinflusst werden. Mit einer flexiblen Tropfbewässerung passen sich die Landwirte in der Bewässerung den Umweltbedingungen an und können die Mengen des Gießwassers ganz unkompliziert erhöhen oder vermindern – je nachdem, wie viel natürlicher Niederschlag fällt.

Vorteile der Mikrobewässerung in der Landwirtschaft

Bei Wind können Wassermengen davon geweht werden, was den Verbrauch unnötig steigert. Auch von daher ist die Mikrobewässerung ideal, welche auch nah am Boden stattfinden kann. Bei hohem Druck kann der Energiebedarf steigen, daher empfiehlt es sich, das Mikrobewässerungssystem immer nahe an der Wasserquelle zu betreiben. Häufig werden daher mobile Fahrzeuge eingesetzt, welche direkt vor Ort über die Felder fahren – so lässt sich in der Landwirtschaft allein durch die Tropfbewässerung auch noch sehr viel Energie einsparen.

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Die richtigen Möbel für das eigene Haus: Worauf gilt es zu achten?

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Wer sich im neuen Eigenheim einrichten möchte, sollte nicht nur auf die Funktionalität des Mobiliars achten: Die Möbel tragen maßgeblich dazu bei, dass man sich Zuhause fühlt, zudem sind sie ein Ausdruck der persönlichen Ästhetik. Möbel aus Massivholz können sich bspw. besser auf das Raumklima auswirken als stark gebeiztes und gelacktes Mobiliar.

Nur wenige Menschen suchen nach Möbeln aus Plastik und Kunststoffen. In den 1970er Jahren war dieser Trend jedoch weit verbreitet und so gab es damals nicht nur Lampen aus knallig bunten Kunststoffen, sondern auch Sessel und anderes Wohnmobiliar wurde in futuristischen Formen, aus Plastik gefertigt. Heute leben aber viele Menschen überaus bewusst und möchten durch den Möbelkauf nicht dazu beitragen, dass die Umwelt noch weiter geschädigt wird.

Welche Holzarten kommen in der Möbelindustrie zum Einsatz?

Je nach Preisklasse kommen ganz unterschiedliche Hölzer zur Verwendung, um mehr oder minder hochwertige Möbel herzustellen. Weit verbreitet sind im Möbel-Discounter zum Beispiel Tische und Schränke aus Pressplatten, welche aus Abfällen wie Spänen aus der Holzproduktion gefertigt werden. Pressplatten sind zwar besonders leicht, mit derartigen Möbeln holt man sich jedoch keine langlebigen Werte ins Haus.

Einen Umzug übersteht dieses Mobiliar vielleicht noch, jedoch können schon beim zweiten Aufbau Probleme auftreten, da Schrauben beim Herausdrehen Material abtragen, wodurch der Wiederaufbau erschwert wird. Bei vielen Schränken aus gepressten Holzplatten wird die dünne Rückwand angenagelt, auch hier kann es zu Beschädigungen bei einem Abbau kommen.

Massivholzmöbel gibt es in verschiedenen Preisklassen, wobei Kiefernholz und andere Nadelbäume besonders günstig sind. Buche und Eiche gelten als hochwertiger, vor allem, weil diese Hölzer nicht so schnell nachwachsen und die Bäume länger kultiviert werden müssen, bevor sie zu Brettern für die Möbelproduktion verarbeitet werden können.

Zirbel und diverse Obstgehölze sind besonders kostenintensiv, dafür ist die Maserung dieser Holzarten aber auch besonders fein und die Farbe der Holzmöbel ist einzigartig und außergewöhnlich.

Worauf sollte beim Kauf eines Massivholzbettes geachtet werden?

Der Trend im Schlafzimmer geht hin zu hochwertigem Schlafmobiliar aus massivem Naturholz. Dabei gibt es einige Massivholzbetten, welche komplett ohne den Einsatz von Metall hergestellt werden.

Immer mehr Menschen ist es wichtig, ausschließlich natürliche und naturbelassene Möbel ins Haus zu holen und auf den Einsatz von umfangreichen, klimaschädlichen Produktionsarten weitgehend zu verzichten. Günstige Bettgestelle aus dem Möbelhaus halten für einige Jahre, wobei stabile Schlafzimmermöbel aus zertifiziertem Holz eine gute Wahl sein können, wenn es um einen dauerhaften Schlafkomfort geht.

Wer empfindlich auf Duftstoffe reagiert und zu Allergien neigt, sollte Nadelhölzer im Schlafzimmer am besten meiden. Weiche Holzarten wie Lärche, Kiefer und Fichte enthalten große Mengen an natürlichem Baumharz, welches auch nach langer Zeit der Nutzung immer noch chemische Emissionen an die Raumluft abgeben kann, die auch als Terpene bezeichnet werden.

Die Oberfläche eines Bettes aus Massivholz sollte auch nicht mit Terpentin gebeizt oder industriell lackiert sein, da der Atem während des Schlafes besonders tief ist und dadurch mehr Stoffe aus der Raumluft aufgenommen werden können als im wachen Zustand. Wurde das Holz mit Insektengiften behandelt, etwa um den weitverbreiteten Borkenkäfer zu bekämpfen, kann dies vielfältige, schädliche Wirkungen auf die Gesundheit haben.

Insektizide sind Nervengifte und sorgen bei Allergikern und gesunden Menschen gleichermaßen dafür, dass bei einer dauerhaften Einwirkung vielerlei gesundheitliche Probleme auftreten können – so kann z. B. der Stoffwechselprozess stark beeinträchtigt werden.

Die besten Holzarten für hochwertige Möbel

Möchte man dauerhaft Freude an stabilen und robusten Möbeln aus Echtholz haben, sollte darauf geachtet werden, ein hartes Holz mit hoher Dichte auszuwählen. Eiche ist ein überaus beliebtes Holz für die hochwertige Möbelproduktion, auch in Pressplatten sind oftmals Eichenspäne zusammengeleimt.

Wem Eichenholz zu dunkel ist, kann die etwas exotischere Sumpfeiche auswählen, welche ebenso gute Eigenschaften in der Stabilität aufweist. Möbel aus Eichenhölzern sind nicht nur langlebig, sondern auch besonders leicht in der Pflege. Weitere beliebte Harthölzer in der Möbelproduktion sind Nussbaum und Kirsche, Kirschholz zählt zu den Rosengewächsen und besitzt eine besonders feine Maserung.

Die Ulme ist ein aus Skandinavien stammendes Holz, welches ein kontrastreiches Muster aufweist. Aufgrund der Umweltbedingungen in den skandinavischen Ländern ist die Ulme besonders stabil, die Bäume trotzen im Winter nicht nur eisigen Temperaturen, sondern haben sich auch an eine lang anhaltende Dürre in den Sommermonaten angepasst. Aufgrund der weiten Transportwege ist Ulmenholz teurer, wenn es zu Mobiliar verarbeitet wird.

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Oh, du schöner Kamin: Vor- und Nachteile beim Hausbau

Donnerstag, 19. September 2019

Eine Zentralheizung ist natürlich gut und schön, allerdings sorgt ein Kamin wiederum für eine ganz andere Atmosphäre. Das knisternde Feuer und der Geruch des Zedernholzes erinnern an frühere Zeiten. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen mit dieser Thematik befassen.

Warum ein Kaminofen?

Der Kamin ist ein guter Zusatz zur Heizung. Dabei spielt aber auch die bereits angesprochene Gemütlichkeit und Behaglichkeit eine gewichtige Rolle. Ein gewöhnlicher Kaminofen wärmt augenblicklich die Räumlichkeiten. Sollte der Ofen lediglich im Treppenhaus stehen, dann erstreckt sich die Wärme dennoch sehr schnell auf das gesamte Haus.

Welche Nachteile hat ein Kaminofen?

Ein Kamin verursacht zusätzliche Kosten und bedarf einer genauen Planung. Ein gewöhnlicher Kaminofen benötigt auch einen Schornstein, welcher vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss reichen muss. Der Platz im Erdgeschoss muss entsprechend gut ausgewählt werden, denn ansonsten hat man überall im Haus entsprechende Rohre.

Die Kosten für einen Kamin

Zuerst sollte Wert auf die Planung gelegt werden, diese Arbeit sollte im besten Fall ein Profi übernehmen. Bei einigen Firmen ist die Planung bereits kostenlos inbegriffen, jedoch könnte man hierzu auch einen unabhängigen Berater engagieren, dabei würden sich die Kosten auf etwa 300,- Euro belaufen.

Beim Bau kommt es darauf an, welche Art von Schornstein gebaut werden soll. Ein normaler einzügiger Schornstein verursacht heutzutage Kosten von circa 2.700,- Euro. Außerdem benötigt man in der Regel einen Ausstieg für den Schornsteinfeger – dieser muss auch regelmäßig zur Kontrolle bestellt werden. Je nach Kamin mindestens einmal im Jahr.

Der Schornstein sollte auch verkleidet werden, dafür bietet sich günstiges Schiefer an. Die Kosten belaufen sich hier auf etwa 750,- Euro. Je nach Größe und Material liegen die Kosten entsprechend höher.

Nun fehlt noch der eigentliche Kamin. Die Kosten richten sich nach den individuellen Wünschen. Ein Kachelofen zum Beispiel, ist etwas günstiger als ein gemauerter Kamin. Mit Kosten zwischen 3.500,- Euro und 7.500,- Euro ist dennoch zu rechnen. Wenn der Preis keine Rolle spielt, wären noch wesentlich eindrucksvollere Kamine im Bereich des Möglichen.

Kann ein Kamin nachträglich eingebaut werden?

Vor allem, wenn parallel der Hausbau ansteht, könnten diese Kleinigkeiten schnell erdrückend wirken. Wenn es nicht sofort sein muss, dann ist es natürlich auch möglich, dass der Kamin nachträglich eingebaut wird. Der Schornstein kann bereits gebaut werden, dies ist auch ratsam – denn sonst müssen später evtl. Abstriche gemacht werden.

Der Nachteil bei einem nachträglichen Einbau ist allerdings, dass die Hausfassade darunter leidet. Es müssen tiefe Löcher gebohrt werden und schlussendlich gibt es ein unschönes glänzendes Ofenrohr, welches in die Luft ragt. Wer unbedingt einen Kamin haben möchte, kann und sollte sich diesen nach Möglichkeit direkt einbauen lassen. Wer erst später dazu kommt, muss in Sachen Kaminofeneinsatz selbstverständlich auf gewisse Faktoren achten. Ein Kaminofeneinsatz sollte durch eine hochwertige Verarbeitung bestechen und eben jenes, ist nur möglich, wenn das entsprechende Budget für bestmögliche Qualität vorhanden ist.

Ist ein Ethanol-Kamin eine Alternative?

Feuerstellen zur Dekoration werden immer interessanter und sind längst in der Gesellschaft angekommen. Selbst Discounter verkaufen mittlerweile Ethanol-Kamine. Der Vorteil ist, dass hier kein Schornstein nötig ist und dieser jederzeit mit minimalem Aufwand errichtet werden kann.

Hier kommt es allerdings immer wieder zu schweren Brandverletzungen, auch weil die Gebrauchsanleitung nicht gelesen wurde. Die höhere Gefahr von Brandverletzungen ist aber nur ein Nachteil. Es kommt noch hinzu, dass diese Kamine im Grunde genommen nur als Deko gedacht sind – und nicht als Ersatz für eine Heizung.

Der Kamin entnimmt dem Raum viel Sauerstoff, wer dabei nicht aufpasst, wird schnell über Kopfschmerzen klagen. Daher sind diese Kamine nur in gut belüfteten Räumen einsetzbar. Wer damit sein Haus in eine angenehme Atmosphäre setzen möchte, müsste also regelmäßig lüften.

Was ist Ethanol?

Bei diesen Kaminen wird überwiegend Bio-Ethanol eingesetzt – also: Pflanzlicher Alkohol mit mindestens 95 Prozent. Zusätzlich wurde noch ein Vergällungsmittel beigesetzt. Das Problem hierbei ist, dass Ethanol offenstehend ab 21 Grad Celsius schnell ein entzündliches Gemisch in der Luft bildet, wobei dann sogar Explosionsgefahr besteht.

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Kann das Trinkwasser in Deutschland knapp werden?

Montag, 15. Juli 2019

Das Umweltbundesamt warnt davor, dass Wasser zu einer umkämpften Ressource wird, sofern sich die trockenen Sommer häufen. Noch gibt es aber keinen Grund zur Panik.

Erstmals in der Geschichte Deutschlands könnte es zu einer Wasserteilung kommen. Jörg Rechenberg, Wasserexperte beim Umweltbundesamt (UBA) sagt: „Häufigere trockene Sommer bedeuten auch, dass sich voraussichtlich mehr Nutzer um die Ressource Wasser streiten werden.“

Die kommunalen Wasserversorger warnen schon jetzt, dass Landwirtschaft und Industrie mehr Wasser nachfragen werden. Sie fordern, dass die Versorgung mit Trinkwasser weiter den Vorrang besitzt.

In Kürze steht aber in Deutschland keine Wasserknappheit bevor. Die Trinkwasserversorgung stammt hierzulande insbesondere aus dem Grundwasser, hierauf hat die aktuelle Wetterlage keinen Einfluss. Regenwasser benötigt Jahre oder Jahrzehnte, bis es in die Grundwasserreservoirs sickert.

Außerdem haben Wasserversorger immer einen gewissen Puffer und können je nach Bedarf auch mehr Grundwasser aufbereiten. Diese technischen Möglichkeiten bestehen. Jedoch muss eine Privatisierung der Wasserversorgung aufgehalten werden.

Noch kann jeder auf Grundwasser zugreifen

Die Lage ist in Deutschland noch so entspannt, weil jeder auf Grundwasser zurückgreifen kann, wie es ihm passt. Die Trinkwasserversorgung hat immer Vorrang. Wer darüber hinaus weitere Wasserressourcen benötigt, muss um eine Genehmigung fragen. So ist das auch für Bauern, die ihre Felder bewässern wollen.

In Deutschland hat die Bewässerungslandschaft einen Anteil von etwa 2,7 Prozent, berichtet der UBA-Experte Rechenberg. „Die Bergungsbedürftigkeit wird deutschlandweit tendenziell zunehmen, allerdings ist dies regional sehr unterschiedlich.“

Ein Hitzerekord jagt den nächsten

Die Hitzerekorde und die damit verbundene Trockenheit häufen sich auch in Deutschland. Angaben des Deutschen Wetterdienstes zufolge, war der vergangene Juni der wärmste und sonnigste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Das hat verheerende Folgen. Die Landwirtschaft muss das Wasser für die Felder aus dem Grundwasser beziehen. Nicht überall genießt das Grundwasser aber den Vorrang, als Trinkwasser zu gelten. So kommt es schon jetzt in manchen Städten zu einer Knappheit.

Die Politik muss eingreifen und die Trinkwasserversorgung sichern. Trinkwasser ist bei uns eine Selbstverständlichkeit, denn das Wasser kommt immerhin aus dem Hahn: Wann, wo und wie lange wir das wollen. Das ist ein Luxus, welcher nicht für immer gelten wird.

Die UBA hat noch keine aktuellen Daten zur Grundwassermenge 2018. Es ist anzunehmen, dass sich der Grundwasserpegel nicht wieder auf den Stand vor 2018 aufgefüllt hat. Flächendeckend wisse man außerdem noch nicht, wie sich der Pegel im Falle von drei hintereinander folgenden dürren Sommern verhalten würde. Die Winter haben obendrein noch sehr wenig Niederschlag.

Rasensprenger brauchen Wasser in wenigen Stunden auf

In diesem Sommer kam es dazu, dass einige Regionen — zum Beispiel Brandenburg — ihre Bürger dazu aufgerufen hat, auf den Wasserverbrauch zu achten. In einigen Orten kam kaum noch Wasser aus der Leitung, weil zu viele Menschen zeitgleich Wasser zapften wollten — zum Beispiel für ihre Gärten.

Die Wasserversorger haben bereits im letzten Jahr über ein „historisches hoch“ hinsichtlich der Nachfrage berichtet. VKU-Experte Specht sagt: „Ein Rasensprenger beispielsweise verbraucht bis zu 800 Liter Wasser in der Stunde, im Verhältnis zu durchschnittlich 121 Litern Trinkwasser, die ansonsten jeder Bürger am Tag nutzt.“

Weil dies noch nicht genug ist, kommen die immer größer werdenden Pools hinzu. Ein Whirlpool beispielsweise für drei Personen verbraucht direkt 750 Liter, die außerdem noch mit Chlor angereicht werden für eine längere Haltbarkeit.

Die zukünftigen Aufgaben

Die Wasserleitungen können nicht viel größer gebaut werden, allein schon aufgrund der notwendigen Baumaßnahmen würde sich dies zudem auch nicht lohnen. In Zukunft wird aber vermehrt mit größeren Speichern gearbeitet, wodurch sich Wasserwerke schon jetzt auf größere Spitzenlasten ausrichten können. Momentan werden notwendige Trinkwasserschläuche für die Haustechnik immer gefragter.

Für die Bürger gilt, weiterhin darauf zu achten, nicht unnötig Wasser zu verschwenden. Es gibt zwar Speicher, aber wir wollen in einigen Jahren nicht unter einer Knappheit leiden. Daher sollte sich jeder berufen fühlen, stückweise etwas für die Zukunft zu leisten.

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